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Adobe-Central-Europe-Chef Christoph Kull: „Gesamterlebnis einer Marke findet immer mehr in der digitalen Welt statt“

Christoph Kull, Vice President & Managing Director Central Europe bei Adobe Foto: Adobe

Die meisten Menschen kennen Adobe als Photoshop-Unternehmen. Doch der einstige „Software-Box-Seller“ hat sich auf ein cloudbasiertes Subscription-Modell umgestellt und bietet digitale Lösungen für Unternehmen. Dabei bietet die Cloud offensichtliche Vorteile.

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Die Adobe Experience Cloud vereint Marketing-Technologien an einem einzigen Ort – der Cloud. Marketer können aus dieser heraus beispielsweise digitales Experience Management und die Anpassung von Inhalten ihrer Kampagnen effizienter steuern. Der Adobe Experience Manager (AEM) wird als Cloud-Service nun mehr Unternehmen aus dem Mittelstand zur Verfügung gestellt.

„Adobe hilft Unternehmen kreative Erlebnisse zu erstellen, zu managen, zu messen und zu monetarisieren. Zahlreiche Studien und unsere eigene Transformation-Geschichte zeigen, dass das Gesamterlebnis einer Marke immer mehr in der digitalen Welt stattfindet und essentiell für deren Erfolg ist“, erklärt Christoph Kull, Vice President & Managing Director Central Europe bei Adobe gegenüber MEEDIA.

„Digital Experience ist der Kern unserer Marke“

Der AEM versetzt Marken in die Lage, Erlebnisse auf beliebigen digitalen Kanälen, Geräten oder Anwendungen bereitzustellen. „Die Lösungen der Experience Cloud werden von 21 von 30 Dax-Konzernen wie Volkswagen oder Allianz sowie Unternehmen des Mittelstands genutzt, um ihren Content nach Außen zu steuern.“ Kanalübergreifende Lösungen und die dafür notwendige Datenhaltung sind Kernvoraussetzung für den Erfolg in der heutigen Erlebniswirtschaft („Experience Economy“), denn sie sparen Ressourcen, Zeit und Geld. Diese Services über die Cloud zu nutzen, ist daher ein logischer Schritt für Unternehmen.

„Cloud-Services wuchsen in den vergangenen Jahren in diversen Bereichen rasant. Viele Unternehmen nutzen jedoch erst jetzt den Trend. Unsere Cloud-Services bieten den Unternehmen effizientere und skalierbare Lösungen. Kosten für eigene Softwareentwicklung oder rechenstarke Hardware fallen weg“, erläutert Kull. Zu den Lösungen gehören: Anwendungen für Data und Insights, Content und Personalisierung, Customer Journey Management sowie für Commerce und Werbung. Doch wie zeigen sich die Vorteile konkret?

„AEM Cloud bietet automatische Updates und Zero-Downtime, das heißt sie ist immer verfügbar. Erste Ergebnisse aus dem Mittelstand zeigen zudem eine 50 Prozent schnellere Eingabezeit, eine 40 Prozent höhere Effizienz in der Verwaltung und einen Produktivitätssprung von über 20 Prozent“, s0 Kull.

Adobe ist der Liebling der Börsianer

Adobe geht mit der AEM Cloud damit weiter den Weg seiner erfolgreichen Transformation. Bereits seit 2013 sind Programme aus der Creative Cloud, wie das bekannte Photoshop, nur noch über ein Abonnement über die Webseite mit einer regelmäßigen Nutzungsgebühr erhältlich. Die D2C-Distributionsp0litik senkte auch die Vertriebskosten durch die Einsparung von Zwischenhändlern und sicherte höhere Margen.

In der Folge ist der Umsatz und der Gewinn des Unternehmens über die Jahre deutlich gestiegen. Jüngst hat Adobe sowohl für das vierte Quartal 2019 als auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Rekordumsätze erzielt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Dies spiegelt sich am Aktienkurs wider. Die Aktie stieg in den vergangen fünf Jahren um 343 Prozent. Der NASDAQ-100, in dem 100 Aktien der NASDAQ-gelisteten US-amerikanischen Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung enthalten sind, ist über den selben Zeitraum nur um rund 91 Prozent gestiegen. Selbst die Aktie des Wachstumsunternehmens Tesla konnte in diesen Zeitraum nur um 232 Prozent zulegen.

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