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#trending: die fehlende Regierung in Thüringen, Sharon Osbournes Haare, “Take on me”

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Guten Morgen! Hach. Immer dann, wenn die Achtelfinals der Champions League anstehen, beginnt die Fußball-Saison so richtig. Mit Knallern wie Dortmund-Paris und Atlético-Liverpool gestern abend oder Chelsea-Bayern und Real-Manchester City nächste Woche. Die Top-Stars der Fußball-Welt im direkten Vergleich - ein Fest für Fans.

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#trending // die fehlende Regierung in Thüringen

Thüringens Politik beschäftigt die Deutschen seit einigen Wochen so sehr wie vielleicht noch nie zuvor. Am Dienstag schaffte es erneut ein journalistischer Artikel zum Thema an die Spitze der Social-Media-News-Charts: “tagesschau.de” erreichte mit “CDU in Thüringen lehnt Ramelow-Vorschlag ab” 14.300 Facebook- und Twitter-Interaktionen. Zwar erzielte der Artikel “Pegida-Demonstration: Björn Höcke ruft zum Umsturz auf” der “Berliner Zeitung” im Laufe des Dienstags sogar 45.500, doch der wurde schon am Montagabend veröffentlicht. Unter den Dienstags-Artikeln lag der von “tagesschau.de” zur CDU vorn.

Die meisten der 14.300 Interaktionen erreichte der “tagesschau.de”-Text auf Twitter – etwas, das nicht allzu oft vorn kommt, meist sammeln die größten Social-Media-Hits die Mehrzahl ihrer Interaktionen auf Facebook ein. Auf Twitter sorgten vor allem Tweets des “Monitor”-Redaktionsleiters Georg Restle und der Linken-Politikerin Katja Kipping für viele Reaktionen.

In der Spitzenpolitik war die CDU-Ablehnung des Ramelow-Vorschlags zur Regierungsbildung das klare Gesprächsthema Nummer 1 des Dienstags. Vor allem von Politikern der Linken und der SPD kamen viel beachtete Tweets. So erreichte der Linken-Politiker Stefan Liebich mit seinem im Tonfall indiskutablen Tweet “Die CDU in #Thüringen lehnt es ab, gemeinsam mit der Linken eine CDU-Ministerpräsidentin zu wählen, nachdem sie es normal fanden, gemeinsam mit der AfD einen FDP-Ministerpräsidenten zu wählen? Haben sie jetzt komplett den Verstand verloren?” 3.600 Likes und Retweets, SPD-Chefin Saskia Esken kam mit “Dass die CDU in #Thüringen den Konsens verweigert und Neuwahlen verhindert, ist verantwortungslos und selbstbezogen. Wir erwarten von CDU/CSU und namentlich von @akk und @Markus_Soeder, dass sie sich jetzt – wie im KoaAusschuss vereinbart – für baldige Neuwahlen einsetzen” auf 1.900 Reaktionen, Karl Lauterbach mit “Es grenzt an Unverschämtheit wie die CDU Thüringen Neuwahlen blockieren will und noch Bedingungen stellt. Die CDU Abgeordneten wollen ihre durch AfD Pakt verdiente Abwahl mit allen Mitteln verweigern. Der peinliche Kampf um Mandate und Macht nutzt der AfD” auf 1.200.

#trending // Sharon Osbournes Haare

Als Birgit Schrowange sich 2017 entschied, ihre Haare nicht mehr zu färben, sondern zu ihren grauen Haaren zu stehen, war das tagelang ein großes Gesprächsthema. Die US-amerikanische Birgit Schrowange heißt nun Sharon Osbourne. Die TV-Moderatorin und Ehefrau des Rockmusikers Ozzy Osbourne will sich ihre Haare auch nicht mehr färben und trägt nun weiß statt rot. Der entsprechende Artikel des Magazins “People” mit der Headline “Sharon Osbourne Debuts White Hair After Dyeing It Red for the Past 18 Years” kam auf 257.000 Likes & Co., war damit am Dienstag deutscher Zeit der erfolgreichste englischsprachige Artikel. Die Resonanz war wie bei Schrowange damals extrem positiv mit zahllosen lobenden Facebook-Kommentaren.

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#trending // “Take on me”

YouTube ist längst so etwas wie das popkulturelle Welt-Archiv geworden. Nicht nur aktuelle Videos werden dort konsumiert, sondern auch alte. Ein Extrembeispiel dafür ist die Schallmauer, die nun das legendäre, damals bahnbrechende Musikvideo zu “Take on me” der Band “A-ha” durchbrochen hat. Mehr als eine Milliarde mal wurde es allein auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Band angeschaut, am späten Dienstagabend stand der Zähler bei 1.000.675.624. Nur ein Musikvideo aus den 1980er-Jahren war bei YouTube bislang noch erfolgreicher: Queens “Bohemian Rhapsody” mit derzeit 1,105 Milliarden Views.

#trending // Deutsche Tops des Tages

Story nach Social-Media-Interaktionen: “Berliner Zeitung” – “Pegida-Demonstration: Björn Höcke ruft zum Umsturz auf” (45.500 Interaktionen bei Facebook und Twitter)

Story nach Likes & Shares bei Twitter: “Berliner Zeitung” – “Pegida-Demonstration: Björn Höcke ruft zum Umsturz auf” (18.300 Likes und Shares)

Podcast bei iTunes: “Lage der Nation – der Politik-Podcast aus Berlin” – “LdN177 Rücktritt AKK, Regierungssuche in Thüringen, CumEx in Hamburg, Filmtipp, Push Backs an EU-Grenze (Interview Dana Schmalz)

Google-SuchbegriffChampions League (1.000.000+ Suchen)

Wikipedia-SeiteFußball-Weltmeisterschaft 2018 (211.700 Abrufe am Montag)

Youtube-Video: rewinside – “VERSTECKEN mit TOURETTE in der MADEIRA VILLA!

Song (Spotify): Luciano – “Mios mit Bars” (763.400 Stream-Abrufe aus Deutschland am Montag)

Musik (Amazon): Various – “Bravo Hits, Vol. 108” (Audio CD)

DVD/Blu-ray (Amazon): “Die Eiskönigin 2” (DVD) [erscheint am 26. März]

Game (Amazon) [ohne Gutscheinkarten und Hardware]: “Animal Crossing: New Horizons” (Nintendo Switch) [erscheint am 20. März]

Buch (Amazon): Marc-Uwe Kling – “Das NEINhorn” (Gebundene Ausgabe)

trending // Feedback

Anmerkung: Alle in #trending genannten Zahlen beziehen sich wenn nicht anders vermerkt auf den Vortag der Newsletter-Veröffentlichung (Stand: 24 Uhr)

Was finden Sie gut an #trending? Was schlecht? Was fehlt Ihnen? Schreiben Sie mir!

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Alle Kommentare

  1. Ich weiss nicht, nach welchen Kriterien hier Leserkommentare zugelassen werden. Nachfragen sind erfahrungsgemäß zwecklos.

    Unter den täglichen „trending“-zahlen werden Zuschriften i.d.R. toleriert, unter dem doch deutlich interessanteren und relevanteren NYT-Bilanz beispielsweise nicht. Dabei hätte genau die aufschlussreich sein können für deutsche Zeitungsleute – wenn der Autor sich auch mit den Inhalten der NYT befasst hätte und nicht nur mit dem Bezahlmodell. Es wird ja eine Publikation nicht deswegen gelesen, weil sie 10 $ kostet, sondern weil für dieses Geld etwas ganz Bestimmtes geboten wird, eine Qualität.

    Darauf geht der Beitrag nicht ein, und weil man‘s nur über diesen Umweg bemängeln kann, also an dieser Stelle: Liebe Redaktion, machen Sie Ihre Kommentar-Regeln transparent und befassen Sie sich mit Inhalten, nicht nur mit Zahlen. Auch wenn‘s etwas anstrengender ist. Es lohnt.

    1. Nur unter den Artikeln von Herrn Schröder und Herrn Lipinsky kann man (wenigstens meistens) überhaupt noch Kommentare abgeben, alle anderen halten die Kommentarfunktion ganz geschlossen, vollkommen egal, ob es ein “heißes” Thema ist oder nicht.

      Das ist mir nicht nur unverständlich, sondern das ist wirklich enttäuschend, Meedia war da schon mal wesentlich weiter und auch souveräner.

      Selbst in den wirklich bewegten Zeiten von 2015 war das nicht so schlimm wie heute, wo ohne Not einfach jede Kommunikation verweigert wird. 🙁

      Ich erinnere mich auch an Zeiten, wo die Redakteure sich unter ihrem Namen auch Mal an einer Diskussion beteiligten, diesen Luxus erwartet ja schon lange keiner mehr.

      Allerdings wer regelmäßig sehr kontroverse Artikel schreibt und sich dann von jeglichem Feedback abschottet, indem er keine Kommentare mehr zuläßt, der handelt meiner Meinung nach sehr schwach und nicht souverän.

      Ich erinnere mich da an einen Meedia-Artikel zum Oma-Thema, wo Handlungsempfehlungen gegeben wurden, wie man mit einem Shitstorm umgeht und wo Buhrow mehr Gelassenheit (um Mal kein anderes Wort zu gebrauchen) empfohlen wurde.

      Diese Gelassenheit zeigt dann aber ausgerechnet der Autor dieses Artikels selber nicht, denn spätestens seit Januar (vielleicht schon eher?) kann man überhaupt keinen Artikel von ihm mehr kommentieren.

      Mein Gott, was ist passiert?

      1. Das kurze Thomas-Fischer-Gastspiel bei Meedia war von lebhaften, sachbezogenen Debatten begleitet, aber diese Leser sind verstummt. Nach ähnlichen Beiträgen, die journalistische Inhalte und Strukturen thematisieren, kann man seitdem lange suchen. Die Redaktion scheint dazu nicht fähig oder willens; sie hat es mehr mit Personalia, Statistiken und dem Aufguss von Wirtschaftsmeldungen.

        Auf die schlichte Frage nach den Kommentier-Kriterien wiederholt zu kneifen, den grundsätzlich interessierten Leser missachtend, bestätigt nur diese Performance. Da langweilt man sich anderswo doch deutlich besser.

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