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IVW-Analyse der Regionalzeitungen: Nur wenige Titel verlieren weniger als 3%, drei in Berlin und Hamburg mehr als 10%

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Die Käuferschaft der deutschen Regionalzeitungen schrumpft weiter. Auch im vierten Quartal 2019 ging es für fast alle Titel nach unten, zum Teil sehr deutlich. So büßten "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" mehr als 12% ein, die "Hamburger Morgenpost" - auch wegen des Aus der Nachtausgabe - extreme 19,4%.

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Beginnen wir unsere traditionelle IVW-Reise durch das Zeitungsland wie immer in Berlin. Dort gewann “Der Tagesspiegel” auch diesmal hinzu. Und erneut ist der Grund ein deutliches Plus bei den ePaper-Abos. Auf 28.572 Exemplaren wurden in dieser Rubrik 32.583. Dadurch konnte das Minus bei den Papier-Zeitungen mehr als ausgeglichen werden. Allerdings gewann das Blatt diesmal auch im Einzelverkauf hinzu – und das lag nicht an ePaper-Verkäufen.

Die vier Mitbewerber hingegen verzeichnen allesamt deutliche Rückgänge: Die “B.Z.” büßte in den beiden wichtigsten IVW-Kategorien Abos und Einzelverkauf 5,5% ein, entwickelte sich damit aber immer noch besser als die “Berliner Morgenpost” (-8,1%), sowie die “Berliner Zeitung” (-12,3%) und der “Berliner Kurier” (-12,5%).

In den fünf anderen östlichen Bundesländern sieht die Situation fast überall ähnlich aus: Rückgänge von 3,5% bis 6,5% gibt es hier für die 14 großen Titel und Zusammenschlüsse. Mehr als 5% verloren dabei die “Märkische Oderzeitung” und die “Lausitzer Rundschau” in Brandenburg, die “Ostsee-Zeitung” in Mecklenburg-Vorpommern, die “Mitteldeutsche Zeitung” in Sachsen-Anhalt”, die “Leipziger Volkszeitung” und die “Morgenpost” in Sachsen, sowie die Mediengruppe Thüringen. Um weniger als 4% ging es lediglich für die “Volksstimme” in Sachsen-Anhalt und die “Freie Presse” in Sachsen bergab.

In Bremen und Bremerhaven verloren beide Zeitungen mehr als 5%, ebenso wie das “Hamburger Abendblatt” in Hamburg. Die “Hamburger Morgenpost” schrumpfte im vierten Quartal auf nur noch 30.953 via Abo und Einzelverkauf abgesetzte Exemplare zusammen, ein drastisches Minus von 19,4%. Ein Grund, aber sicher nicht der einzige, für dieses Minus war dabei auch die Einstellung der Nacht- und Frühausgaben im vergangenen Jahr.

IVW 2019/IV: Die größten Regionalzeitungen (Teil 1)

Platz Titel / Belegungseinheit Abos + Einzelverkauf Mo-Sa 2019/IV vs. 2018/IV in %
Berlin*
1 Der Tagesspiegel (mit Potsdamer Neueste Nachrichten) 98.609 1.517 1,6
2 B.Z. 64.381 -3.741 -5,5
3 Berliner Zeitung 58.369 -8.195 -12,3
4 Berliner Morgenpost Gesamtausg. (Nordisch+Tabloid) 47.020 -4.145 -8,1
5 Berliner Kurier 44.213 -6.339 -12,5
Brandenburg
1 Märkische Allgemeine Gesamt 92.677 -4.753 -4,9
2 Gesamtausgabe Märkische Oderzeitung 59.824 -3.441 -5,4
3 Lausitzer Rundschau Gesamt [ohne Weißwasser / Sachsen] 55.303 -3.869 -6,5
Mecklenburg-Vorpommern
1 Ostsee-Zeitung Gesamtausgabe 108.280 -5.992 -5,2
2 Schweriner Volkszeitung Gesamt [ohne Perleberg/Der Prignitzer / Brandenburg und Norddeutsche Neueste Nachrichten] 51.858 -2.235 -4,1
3 Nordkurier Gesamtausgabe [ohne Uckermark Kurier / Brandenburg] 51.495 -2.218 -4,1
Sachsen-Anhalt
1 Mitteldeutsche Zeitung Gesamt Sachsen-Anhalt Süd MZ-Gesamt + Naumburger Tageblatt 148.928 -10.044 -6,3
2 Volksstimme Gesamt 145.298 -5.785 -3,8
Sachsen
1 Freie Presse Gesamt 207.203 -7.461 -3,5
2 Sächsische Zeitung Gesamt Plus (Nr. 100) [ohne Dresdner Neueste Nachrichten] 184.591
3 Leipziger Volkszeitung Gesamt 142.221 -7.747 -5,2
4 Morgenpost für Sachsen Gesamt 44.394 -3.004 -6,3
Thüringen
1 MGT Thüringen Gesamtausgabe (TA+TLZ+OTZ) 209.357 -14.390 -6,4
2 Südthüringer Presse Plus Hauptausgabe 54.890 -2.827 -4,9
Bremen
1 Weser-Kurier Gesamtausgabe [Weser-Kurier + Bremer Nachrichten ohne Die Norddeutsche, Osterholzer Kreisblatt, Wümme-Zeitung, Regionale Rundschau/Syker Kurier, Delmenhorster Kurier, Achimer Kurier/Verdener Nachrichten / Niedersachsen] 55.579 -3.072 -5,2
2 Nordsee-Zeitung Gesamt [ohne Zevener Zeitung, Kreiszeitung Wesermarsch / Niedersachsen] 31.743 -1.899 -5,6
Hamburg*
1 Hamburger Abendblatt/Bergedorfer Zeitung [ohne Regionalausgaben Norderstedt, Pinneberg, Stormarn / Schleswig-Holstein] 107.475 -7.147 -6,2
2 Hamburger Morgenpost 30.953 -7.440 -19,4
*: Zahlen für Berlin und Hamburg wegen besserer Vergleichsmöglichkeiten Mo-Fr / In allen anderen Bundesländern Mo-Sa // Daten-Quelle: IVW / Tabelle: MEEDIA

Im Nordwesten gibt es hingegen noch einige Lichtblicke: die “Neue Osnabrücker Zeitung” und die “Nordwest-Zeitung” halten sich hier mit einem Minus von 2,3% und 2,2% noch recht stabil, verzeichnen damit auch die geringsten Verluste unter den niedersächsischen Bestsellern. Marktführer “HAZ/NP Hannover” hingegen verliert 4,8%, mehr als 4% büßen zudem die “Braunschweiger Zeitung” und die niedersächsischen Ausgaben des “Weser-Kuriers” ein. In Schleswig-Holstein heißt der große Verlierer “Hamburger Abendblatt”: Die Ausgaben für Norderstedt, Pinneberg und Stormarn verloren hier drastische 8,7%. Die Nummer 1, “sh:z” kam mit einem Minus von 2,9% hingegen relativ glimpflich davon.

In Nordrhein-Westfalen gibt es durch Sondereffekte bei der Neuordnung einiger Belegungseinheiten wie der Bergischen Morgenpost und der Ausgabe Solingen zusammen, die um Remscheid ergänzt wurde, ein Plus für die “Rheinische Post”. Die Funke-Zeitungen um die “WAZ” verloren hingegen deutliche 6,2%, bleiben aber die klare Nummer 1 in NRW. Um mehr als 5% ging es zudem für “Kölner Stadtanzeiger” und “Kölnische Rundschau”, für “Aachener Zeitung” und “Aachener Nachrichten” und den “General-Anzeiger Bonn” nach unten. Die größten Verluste verzeichnen aber die “Westdeutsche Zeitung”, der weitere 8,2% der Abonnenten und Einzelkäufer abhanden gingen, sowie der “Express” in Köln und Bonn mit einem Minus von 9,7%.

In Hessen ist die Spannbreite bei den Verlusten recht deutlich: die “Gießener Allgemeine” verlor nur 1,9%, die “VRM Tageszeitungen Lahn-Dill” hingegen 6,8%. Mehr als 5% büßte auch die Vermarktungs-Kombi RheinMainMedia ein, zu der u.a. die “Frankfurter Neue Presse” und die “Frankfurter Runschau” gehören.

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IVW 2019/IV: Die größten Regionalzeitungen (Teil 2)

Platz Titel / Belegungseinheit Abos + Einzelverkauf Mo-Sa 2019/IV vs. 2018/IV in %
Niedersachsen
1 HAZ/NP Hannover 135.810 -6.812 -4,8
2 Neue Osnabrücker Zeitung [A-B] 133.012 -3.190 -2,3
3 Nordwest-Zeitung Gesamt 96.640 -2.183 -2,2
4 Braunschweiger Zeitung Hauptausgabe 90.695 -4.115 -4,3
5 Weser-Kurier Gesamtausgabe [Die Norddeutsche, Osterholzer Kreisblatt, Wümme-Zeitung, Regionale Rundschau/Syker Kurier, Delmenhorster Kurier, Achimer Kurier/Verdener Nachrichten ohne Weser-Kurier, Bremer Nachrichten / Bremen] 60.005 -2.564 -4,1
6 Kreiszeitung Gesamt ohne Rotenburg 53.251 -1.818 -3,3
Schleswig-Holstein
1 sh:z Gesamtausgabe [ohne A. Beig Gesamtausgabe] 137.263 -4.074 -2,9
2 Lübecker Nachrichten Gesamt [ohne Mecklenburger Nachrichten / Mecklenburg-Vorpommern]* 70.069 -4.120 -5,6
3 Kieler Nachrichten Hauptausgabe 64.285 -3.000 -4,5
4 Hamburger Abendblatt [Regionalausgaben Norderstedt, Pinneberg, Stormarn] 30.399 -2.907 -8,7
Nordrhein-Westfalen
1 Funke-Medien-G 850 (WAZ+NRZ+WP+WR) [ohne IKZ] 427.992 -28.526 -6,2
2 Rheinische Post Gesamt 253.977 1.867 0,7
3 Zeitungsgruppe Köln Abozeitungen Gesamt (Kölner Stadtanzeiger/Kölnische Rundschau) 207.134 -12.633 -5,7
4 mrs WIRA Westfalen 2150 (Ruhr Nachrichten, etc.) 118.348
5 Neue Westfälische Zeitung 151 109.745 -4.682 -4,1
6 Westfalen-Blatt Gesamtauflage 94.440 -2.985 -3,1
7 WN-/MZ-Hauptausgabe inkl. EVZ (100) 91.416 -4.473 -4,7
8 Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten Gesamt 84.099 -5.904 -6,6
9 Express Köln/Bonn EXKB 56.578 -6.091 -9,7
10 General-Anzeiger Bonn 55.862 -3.216 -5,4
11 Westdeutsche Zeitung 55.258 -4.938 -8,2
12 Die Glocke Gesamt A-F 45.070 -1.250 -2,7
13 Recklinghäuser Zeitung 44.122 -844 -1,9
14 Siegener Zeitung 43.878 -1.671 -3,7
15 Lippische Landes-Zeitung 201 32.281 -1.428 -4,2
Hessen
1 RheinMainMedia Gesamt (FNP, Höchster Kreisbl., Taunus Ztg, Nass. Neue Presse, Rhein-Main-Ztg, FR) 148.814 -7.929 -5,1
2 HNA (Wirtschaftsraum Kassel, Frankenberg, Schwalm, Rotenburg/Bebra) 107.653 -4.143 -3,7
3 Darmstädter Echo gesamt (017) [ohne Main-Spitze, Bürstädter/Lampertheimer Zeitung/ Starkenburger Echo] 52.989
4 VRM Tageszeitungen Lahn-Dill 48.137 -3.503 -6,8
5 Wiesbadener Kurier/Wiesbadener Tagblatt ges. (200) 44.953 -2.132 -4,5
6 Gießener Allgemeine Gesamt [ohne Butzbacher Zeitung] 38.677 -742 -1,9
7 Fuldaer Zeitung Hauptausgabe 35.444 -1.350 -3,7
*: Di-So / Daten-Quelle: IVW / Tabelle: MEEDIA

Ähnlich sieht es in Rheinland-Pfalz aus: “Die Rheinpfalz” kann mit einem Minus von 2,7% noch halbwegs zufrieden sein, der “Trierische Volksfreund” mit einem von 6,0% nicht. Die “Saarbrücker Zeitung” liegt im Saarland zwischen diesen Polen – mit einem Minus von 6,0%.

Ein paar Lichtblicke in Form von Verlusten von weniger als 3% gibt es in Baden-Württemberg und Bayern. In Baden-Württemberg betrifft das die “Schwäbische Zeitung”, das “Schwäbische Tagblatt” und die “Südwest Presse Hohenlohe”, in Bayern den “Mücnhner Merkur”, die “Passauer Neue Presse”, das Duo “Straubinger Tagblatt” und “Landshuter Zeitung”, die “Mittelbayerische Zeitung”, die “Allgäuer Zeitung” und den “Donaukurier”.

Doch in beiden Bundesländern gibt es auch deutlichere Verlierer mit einem Minus von mehr als 4%: das Duo “Stuttgarter Zeitung” und “Stuttgarter Nachrichten” zum Beispiel, aber auch den “Schwarzwälder Boten”, die “Rhein-Neckar-Zeitung”, den “Mannheimer Morgen”, sowie in Bayern die “Nürnberger Nachrichten”, den Fränkischen Tag”, die “Frankenpost Hochfranken” und die “tz” in München mit einem Verlust von 7,0% der Abos und Einzelverkäufe.

Platz Titel / Belegungseinheit Abos + Einzelverkauf Mo-Sa 2019/IV vs. 2018/IV in %
Rheinland-Pfalz
1 Die Rheinpfalz [ohne Pirmasenser Zeitung] 188.941 -5.342 -2,7
2 Rhein-Zeitung Gesamt 152.471 -5.768 -3,6
3 Rheinland-Pfalz-Kombination (030) 79.051 -3.872 -4,7
4 Trierischer Volksfreund Gesamtausgabe 65.625 -4.215 -6,0
Saarland
1 Saarbrücker Zeitung [ohne Pfälzischer Merkur / Rheinland-Pfalz] 100.131 -3.993 -3,8
Baden-Württemberg
1 Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten PLUS 165.161 -8.152 -4,7
2 Schwäbische Zeitung Gesamt 142.857 -3.274 -2,2
3 Badische Zeitung 104 Gesamtausgabe 114.661 -3.994 -3,4
4 Badische Neueste Nachrichten Gesamt 220 104.973 -3.506 -3,2
5 Südkurier Gesamt 001 97.282 -3.566 -3,5
6 Schwarzwälder Bote 77.598 -3.677 -4,5
7 Südwest Presse [Neue Pressegesellschaft] 72.035 -2.731 -3,7
8 Heilbronner Stimme Gesamt 70.113 -2.502 -3,4
9 Rhein-Neckar-Zeitung Gesamt 69.419 -2.855 -4,0
10 Offenburger Tageblatt Gesamt 40.715 -1.457 -3,5
11 Mannheimer Morgen (Ausgabe A plus ohne Südhessen Morgen und Bergsträßer Anzeiger) 37.005 -1.775 -4,6
12 Waiblinger Kreiszeitung Gesamt 34.281 -1.207 -3,4
13 SWP/Schwäbisches Tagblatt+RO+ST+NC 1 34.065 -978 -2,8
14 Reutlinger General-Anzeiger 31.311 -952 -3,0
15 Südwest Presse Hohenlohe 30.302 -823 -2,6
Bayern
1 Nürnberger Nachrichten Gesamt 219.536 -9.463 -4,1
2 Augsburger Allgemeine Nordausgabe 180.836 -5.557 -3,0
3 Großraumausgabe Münchner Merkur  157.646 -4.060 -2,5
4 Passauer Neue Presse Gesamt 148.083 -3.345 -2,2
5 Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung 109.624 -1.661 -1,5
6 Main-Post 50 Gesamt 100.579 -3.583 -3,4
7 Mittelbayerische Zeitung Gesamt 90.896 -2.748 -2,9
8 tz-München 85.305 -6.416 -7,0
9 Allgäuer Zeitung Südausgabe 83.545 -1.862 -2,2
10 Donaukurier Gesamt 76.261 -1.971 -2,5
11 Der neue Tag Gesamt 08 63.183 -1.933 -3,0
12 Main-Echo Gesamt 61.209 -2.343 -3,7
13 Oberbayerisches Volksblatt 55.712 -1.752 -3,0
14 Fränkischer Tag 54.844 -2.278 -4,0
15 Frankenpost Hochfranken (1030) 36.957 -1.793 -4,6

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Alle Kommentare

  1. Passend zum Frontstadtjournalismus:

    Der Print “Neues Deutschland” geht zum März 2020 wieder zurück in die alte Druckerei.

    Damit sind die “alten Seilschaften” der immer noch agierenden SED-Kader wieder vereint.

    Ein neuer “unabhängiger” Eigentümer mit fragwürdiger Stasi-Vergangenheit, Geschäftsführer und Außendienstler seit den 80igern mit strammer SED-Mitgliedschaft …

    Da fehlt ja nur noch Junge Welt und Jungle World und der Sack der rotlackierten Faschisten ist zu.

    Der Auflagen-Fahrstuhl fährt in rasanter Fahrt weiter nach unten und sie klammern sich alle mit aufgerissenen Augen aneinander, … na denn mal – Tschüß.

    1. Da fehlte in den 90igern die notwendige Entkommunistifizierung.

      Aber die Situation spitzt sich ja wieder zu, das werden wir dann mal nachholen ….

  2. zur neuen, schärferen Länderabrenzung wollte ich kurz etwas schreiben, da sie tlw. im Osten leicht verbesserungsbedürftig ist.

    Zu MV: Bei der Schweriner Volkszeitung wurden die Norddeutschen Neuesten Nachrichten herausgenommen – die erscheinen aber in Rostock und damit auch in MV.

    Zu Brandenburg: Der Oranienburger Generalanzeiger +2 weitere Zeitungen (unter Märkische Zeitung zusammengefasst) gehören schon seit Jahren zur MOZ. Auch die Lausitzer Rundschau wurde inzwischen gekauft – was dafür oder evtl. dagegen spricht, sie zur MOZ dazuzurechnen, vermag ich nicht einzuschätzen.

    Zu Sachsen-Anhalt : In der Altmark erscheint noch die AltmarkZeitung, gehört zur Uelzener Zeitung

    Zu Sachsen: Wurde bei der LVZ eigentlich der Altenburger (Thüringer) Teil herausgerechnet? Auch der Vogtlandanzeiger fehlt dort.

  3. Der Berliner Tagesspiegel steht ganz oben in der Liste. Da gehört er auch hin. Zwar nur 1,6 % PLUS, aber immerhin.

    Ähnlich, aber im Prinzip genau wie DIE ZEIT schreibt der Tagesspiegel für eine bestimmte Klientel. Aktuell für alle jenen die sich zum Thema “Hindenburg – Berliner Ehrenbürger Nein Danke” und “SPD-Gutachterin antwortet Thilo Sarrazin „Er zeigt genau den antimuslimischen Rassismus, den er abstreitet“” ausweinen. Die Online Kommentare zu den jeweiligen Artikeln sind ganz großes Kino. Das ist für mich wie in den Zirkus gehen, also pure Unterhaltung.

    So wird heute Umsatz generiert. Es wird nur noch für eine bestimmte Klientel geschrieben und fertig. Das sind wenige Leser, aber diese wenigen reißen dem Kioskhändler die Exemplare aus den Händen. Die Washington Post macht es ähnlich. Kein Tag ohne Trump bashing. Der Leser will das!

    Ach, fast vergessen, DIE ZEIT macht gerade Online Werbung für die 6 bedeutensten Privatschulen der Bundesrepublik Deutschland. 🙂

  4. “….Grund ein deutliches Plus bei den ePaper-Abos.”
    Bedauerlicherweise wird nicht aufgeschlüsselt, wie viele dieser Abos auch tatsächlich durch den Abonnenten selbst bezahlte Abos sind.
    Auf den einschlägigen “Schäppchen-” Seiten werden dauernd kostenlose Abos angeboten.
    Und das dürfte wohl nur die Spitze des Eisberges sein…

    1. Ich denke auch oft an die MOPO. Sie wäre ein passables Opfer für die Afd und Eckstein eines neuen “Hugenberg- Imperiums”. Natürlich würde die Afd nicht auftreten, aber es gibt doch genügend freundlich gesonnene “Investoren”, die dies nur allzu gern erledigen würden. Dumont kann schließlich nicht jedem Angebot einer Offshore-Gesellschaft widerstehen, oder? Irgendeine renommierte Journalistin als Chefinnenmarionette – zB Birgit Kelle -, und zack, wird der Laden verkauft. Kaum auszudenken: Ein ehemals rotes Blatt aus Hamburg wird Sprachrohr des Populismus. Leider ist das kein Alptraum, aus dem man aufwachen kann. –

      1. Ach, Roger! Das Scheitern der Mopo ist erst der Anfang. Nächste Wirtschaftskrise und dann wird hier mit dem linksfaschistoiden Staatsfunk aufgeräumt. Change is coming, wort!

  5. Sehr gut! Die Medienbranche geht in die richtige Richtung! Jedes Quartal verlieren die Qualitätsmedien zusammen Leser in der Höhe eines ihrer auflagenstärksten Zeitung/Zeitschrift ihrer Peergroup. Gleichzeitig bleibt jedoch das Gefühl der moralischen Überlegenheit bei den angestellten Journalisten auf Rekordhoch. Alles natürlich kein Problem, denn in der Not kann man ja auf Staatskohle zurückgreifen. Man hat ja längst jeglicher Kritik an der Regierung endgültig abgeschwohren und braucht sich also nicht noch mehr zu verbiegen! Also, alles ist gut in dieser Republik!

    1. Sehe ich genauso. Der überhebliche Elite-Journalismus, fern des normalen Bürgers, schreibt sich selber weg. Das gute daran: Es geht immer schneller bergab. So ein Umerziehungs-Abo kostet schließlich im Jahr rund 500 Euro. Das Geld kann man mit der Familie besser ausgeben.
      @ Frau Kaiser: Welche Zeitungen im rechten Lager gibt es noch? Fast keine. Die schwimmen wie vor allem FAZ, FAS, Focus, Wams, Bams und Welt im linken Mainstream mit. Deswegen kündigen bürgerliche Wähler ihre Abos zu recht.

      1. @ Heinz Lohner:
        Ich dachte an die Rechtsaußenblätter wie ” Preußische Zeitung”, “Deutsche Stimme”,”National Zeitung”, usw.

        FAZ würde ich nicht gerade als links bezeichnen, eher bürgerlich konservativ, die steht wirtschaftlich noch relativ gut da.

        Aber dieser Elite Journalismus für eine winzige Gruppe kann im “Manager Magazin” funktionieren, aber eben nicht in einem Massenmedium wie Tageszeitung. Auch wenn mir die Wortwahl vieler Beiträge nicht gefällt, ständiges Hochjubeln der “Willkommenskultur” kombiniert mit Elogen auf Hartz IV, damit hat man viele verärgert. Zumal es ja auch interessierte Leser der WELT oder der SZ gibt ( oder gab ), die sich das Abo knapp leisten konnten.
        Der Zwangsrundfunkbeitrag hat die Medienbudgets der Bürger auch eingedampft.

  6. Das Diskussionsklima war hier auch schon mal besser 😉
    Etwas albern, die “Hasstiraden” der MoPo zu kritisieren und selbst welche loszulassen.
    Außerdem gehts den Zeitungen im rechten Lager auch nicht so toll.
    Die Auflagen sind klein und die Copypreise hoch.

    Ich denke, daß die Ursachen der MoPo Krise alle längst analysiert sind. Leider hat die MoPo nicht umgesteuert als sie noch konnte. Zumindest die Ausgabe gestern, über die Einbrecherbanden in Hamburg, hat sich hier in Bremen ganz gut verkauft. Aber diese Aufmacher fehlten eben in den letzten Jahren.
    Die MoPo war früher immer die “seriösere BILDZEITUNG”, aber in den letzten Jahren ist sie blass und farblos geworden. Beinharte HSV/St.Pauli Fans waren wohl lange Zeit noch die treuesten Käufer.

  7. Alle “Hasstiraden”-Redner außer Sie. Und alles Schlampen außer Mutti.

    Schon klar. Dürfen Sie denn wenigstens einen eigenen Bierkasten unter dem Klappbett im Jugendzimmer haben? Dann sieht’s doch schon gar nicht mehr so traurig aus.

    1. Ihre substanzlosen Polemiken bewegen sich auf demselben Niveau wie die Beiträge jener lautstarken Minderheit, über die Sie sich aufregen. Das ist nur kontraproduktiv und unnötig emotionalisierend.

      „Wer denkt, ist nicht wütend.“ (Adorno)

  8. Das sind doch durchgehend positive Zahlen von deutschen Presseerzeugnissen.
    Da kann man sich doch zukünftig darauf freuen in den Genuß der immer üppiger werden Versorgung bei den “sparenden” Rundfunkanstalten zu kommen. Die sollen ja gerade alles einsammeln, was die kommunistische Internationale pfeifen kann.
    Man muss eben nur schnell genug anklopfen und immer an die dortige Staatsdoktrin der Diversität denken.
    Also mal schnell die Bräunungscreme rausgekramt und die Geschlechtsumwandlung beim Einwohnermeldeamt beantragen und nicht vergessen…. ein T-Shirt mit Marx, Stalin, Che oder Claudia Roth hilft ungemein und ist nicht so abgeschmackt, wie die üblichen Antifa- oder FCKAfD-Pollunder mit denen dort jeder Dummbeutel durch die Gegend rennt.

  9. Die MOPO hat also wieder 19,4 % weniger Zeitungen an den Leser gebracht. Wer soll denn eine derartige Loser-Zeitung übernehmen? Kein vernünftiger Unternehmer würde dieses tun!

    Diese Zeitung ist von total verbohrten Links-Idiologen gemacht worden. Ich hätte erwartet, daß die Mitarbeiter einen Aufstand gegen den Chef-Redakteuer veranstalten würden.
    Was dieser Chef-Redakteur ihnen wirklich eingebrockt hat, werden die meisten MOPO-Leute erst realisieren, wenn der Möbelwagen vor der Tür steht und es von Ottensen nach Billstedt geht. Zwangsweise, wegen Hartz IV Empfänger Status.

    Für Hamburg ist das Verschwinden der MOPO bestimmt kein Verlust. Dieses linke Hetzblättchen hat mit seinen Hasstiraden gegen Andersdenkende den gesellschaftlichen Frieden empfindlich gestört.

    1. Ihr armen, rechten Würstchen seht echt überall wo auch nur der leiseste Gegenwind kommt eine Verschwörung. Was für ein verqueres Weltbild. Ihr widert mich an.

      1. Außer persönliche Beleidigungen kommt da nicht viel Ano Nym. Der bevorstehende Umzug der Mopo-Mitarbeiter ins Multi-kulti (kriminelle) Billstedt wird für die nötige Erdung und Bescheidenheit sorgen.

      2. Wir armen rechten Würstchen, wie Du uns Patrioten nennst, haben einen Plan, und der entfaltet sich allmählich wie Sturmtosen. Wenn Ihr linken Spinner nicht so Hacke borniert damit beschäftigt wärt, faul und dumm Staatsknete abzugreifen und auf sinnbefreiten Kiffertreffen wie FfF Eure Vornamen zu tanzen, dann wäre Euch schon viel früher darüber ein Licht aufgegangen:
        Wir sind überall.
        Wir sind viele.
        Wir sind das Volk!

      3. DEXIT= Austritt aus der EU, Wiederstellung von Demokratie, Rechtsstaat und innere Sicherheit, Meinungsfreiheit, Vielfalt an Meinung, Aufgabe des Pleiteeuros mit Enteignung der gesamten Arbeiterschicht, Rückkehr zur DM, Abschiebung von von großkriminellen islamischen Familien, Sicherung der deutschen Aussengrenzen, Abschaffung der Energiewende!!! Rückkehr zur Versorgungssicherheit mit niedrigen Strompreisen für die Mittelschicht, etc. etc. etc.

        tl;dr: Alles was Merkel in 14 Jahren gemacht hat.

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