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Nach dem Ende von “JWD”: Joko Winterscheidt wird Chief Curiosity Officer bei “GQ”

Joko Winterscheidt
Joko Winterscheidt Foto: Axel Heimken/dpa

Nach dem Aus seines Gruner + Jahr-Magazins "JWD“ nimmt der Moderator Joko Winterscheidt einen neuen Anlauf als Printmacher. Er wird bei dem zu Conde Nast gehörenden Magazin "GQ" Chief Curiosity Officer (CCO).

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Kaum hat Joko Winterscheidt das Ende des bei Gruner + Jahr verlegten Magazin “JWD” verkündet, wagt sich der Moderator erneut ins hart umkämpfte Printgeschäft. Das Münchener Verlagshaus Condé Nast beruft ihn zum Chief Curiosity Officer (CCO) des Life-Style-Magazins “GQ”. “Jetzt bin ich also CCO – das ist sicherlich ein Titel, der beschreibt, dass meine Neugierde bei ‘GQ’ ein Zuhause gefunden hat. Und vor allem ist es auch ein passender Titel für jemanden wie mich, der in kein Organigramm passt. ‘GQ’ ist eine Marke, die wahnsinnig viel mitbringt: an erster Stelle höchst professionelle Menschen, die sie füllen. Ich freue mich auf jeden einzelnen und auf unsere gemeinsame Mission”, sagt Winterscheidt.

Die Gerüchte, dass Winterscheidt als neuer Medienmacher bei “GQ” anfängt, gibt es bereits seit Ende vergangenen Jahres. Doch der ProSieben-Moderator und Condé Nast hatten dies auf MEEDIA-Anfrage zunächst vehement dementiert. Mit Winterscheidt als Aushängeschild will die neue Condé Nast-Chefin Jessica Peppel-Schulz der Marke “GQ” nach dem Ausscheiden des Chefredakteurs Tom Junkersdorf neuen Schwung verleihen.

Denn das Magazins hat in den vergangenen Jahren massiv an Auflage verloren. Wurden im 4. Quartal 2016 noch mehr als 95.000 Exemplaren verkauft, sind es jetzt nur noch rund 77.000 Stück. Vermarktungschef André Pollmann soll bei “GQ” die vakante Rolle des Chief Creative Director übernehmen. Damit hat die Condé Nast-Chefin den seit Monaten vakanten Posten des Markenverantwortlichen besetzt. Er soll den Titel ganzheitlich über alle Kanäle hinweg betreut. Das reicht vom Digitalgeschäft bis hin zu neuen Geschäftsfeldern – darunter auch Consulting für B2C- und B2B-Kunden.

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Michalis Pantelouris kehrt als stellvertretender Chief Creative Director zur “GQ” zurück. Er hat früher schon einmal für das Magazin gearbeitet, außerdem war er federführend für Joko Winterscheidts G+J-Magazin “JWD” tätig. Johannes Patzig wird sich. als Head of Editorial um “GQ” kümmern.

Die Personalien Pollmann und Winterscheidt kommen einen Tag, nachdem die Vizes das Unternehmen verlassen. Erst gestern hatte MEEDIA gemeldet, dass die beiden “GQ”-Vizes Marco Rechenberg und Marcus Lucas, die der Chefredaktion des Lifestyle-Magazins angehören, Condé Nast den Rücken kehren.

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Alle Kommentare

  1. Oh je oh je…
    vor lauter Denglisch wird man ja ganz wirr im Kopf. Mich interessiert nur: Wer übernimmt denn nun in der Nachfolge von Tom Junkersdorf die Chefredaktion? Oder reicht es zukünftig, ein Magazin mit CCO, CCD und Co-CCD nicht zu führen?

      1. Boahahaha …

        Chief Curiosity Officer

        Ist das

        Chief Curiosity Officer

        bereits Satire oder immer noch die Wirklichkeit? Vielleicht sollte sich die SPD ähnliches überlegen um sich aus dem Tief zu holen.

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