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Umfrage: Drei Viertel der jungen Leser halten E-Paper-Ausgaben von Zeitungen für sinnvoll

BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff
BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff

Eine Umfrage der ZMG Zeitungsmarktforschung im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger kommt zu dem Ergebnis, dass drei Viertel der jüngeren Leser E-Paper für sinnvoll erachten. Gleichzeitig würden drei Viertel  der Personen, die im Haushalt ausschließlich eine Print-Zeitung abonniert haben, diese sehr stark bzw. stark vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe.

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Konkret gefragt können sich 75 Prozent der Befragten nicht grundsätzlich vorstellen, die abonnierte Tageszeitung nicht mehr in gedruckter Form, sondern nur noch als E-Paper zu lesen.

Bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist die Akzeptanz von E-Paper laut der Umfrage höher. 77 Prozent der beftagten Jungen halten E-Paper für “sehr sinnvoll”, bzw. “eher sinnvoll”.  In der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil 59 Prozent.

Fast ein Drittel gab an,  in den vergangenen 14 Tagen ein E-Paper einer Tageszeitung gelesen zu haben. Von den Nicht-Lesern gibt wiederum etwa ein Drittel ein grundsätzliches Interesse an der E- Paper-Nutzung an. Auch hier sind es vor allem die Jüngeren, die Interesse zeigen.

Bei der Zustellung der Print-Ausgabe wurde die optimale Zeit in der Umfrage bei ca. 6.30 Uhr angegeben, bei Berufstätigen früher. Später als 8 Uhr sollte eine Zeitung auf keinen Fall im Briefkasten liegen, da sonst Abonnenten abspringen könnten. “Loyale Abonnenten der gedruckten Zeitung bestehen auf ihrem Printexemplar – und zwar pünktlich frühmorgens im Briefkasten. An einer funktionierenden und für die Verlage auch bezahlbaren Infrastruktur in der Zustellung führt also vorerst kein Weg vorbei“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff zu den Umfrage-Ergebnissen.

swi

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Alle Kommentare

  1. “An einer funktionierenden und für die Verlage auch bezahlbaren Infrastruktur in der Zustellung führt also vorerst kein Weg vorbei“
    Aber warum müssen dafür in der sonst auch von Medienvertretern so vielbeschworenen freien Marktwirtschaft immer mehr die Steuerzahler aufkommen und nicht die Kunden bzw. Verlage?

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