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RTL-Zentrale evakuiert: Bombenfund in Köln hat Auswirkungen auf den Sendebetrieb

Die RTL Mediengruppe musste aufgrund eines Bombenfunds am Rhein ihre Zentrale räumen. Der Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg soll im Laufe des Dienstagvormittags entschärft werden, wie die Stadt Köln mitteilte. Um den Sendebetrieb aufrechtzuerhalten, hat man bei der Mediengruppe schnell reagiert.

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Bei Bauarbeiten im Kölner Stadtteil Deutz wurde am Montag ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden, der am Dienstagmorgen entschärft werden soll. Wann genau die Entschärfung erfolge, sei noch unklar. Zunächst muss der Bereich evakuiert werden. Betroffen sind dabei vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, unter anderem die Mediengruppe RTL Deutschland, wie der Branchendienst DWDL.de als erstes berichtete.

Demnach wird die Zentrale am Rhein am Dienstag um 9 Uhr geräumt. Laut der Mediengruppe sind alle Tochterfirmen und Beteiligungen betroffen, zum Beispiel auch Super RTL. Aus diesem Grund werden die Angestellten am Vormittag zunächst von zuhause arbeiten, mit Ausnahme der Notbesetzung für Sende- und Produktionsbetrieb. Sollte die Entschärfung problemlos verlaufen, soll der Sendebetrieb für den Abend wieder wie gewohnt aus der Zentrale stattfinden.

Laut Liveticker von n-tv befindet sich die Bombe unmittelbar vor dem Gebäude von RTL, „etwa 20 Meter Luftlinie entfernt“. Dort heißt es auch, dass die technische Abwicklung für den Sendebetrieb hauptsächlich vom Außenstandort Ossendorf erfolgen wird. n-tv berichtet während der Evakuierung live von außerhalb des gesperrten Bereichs. Das Mittags-Magazin „Punkt 12“ moderiert Katja Burkard aus Berlin. Dort befindet sich das Hauptstadtstudio der Mediengruppe.

tb

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