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Microsoft erhöht den Druck auf Slack mit globaler Kampagne für Teams

Microsoft wirbt global für seine Kommunikations-App Teams.
Microsoft wirbt global für seine Kommunikations-App Teams. Foto: Mircosoft

Microsoft startet eine neue globale Werbekampagne für seine Work-Communication-App Teams. Sie zeigt die Gegensätze klassischer Konferenzraumbesprechungen zum Einsatz des digitalen Produktes. Damit will sich der IT-Gigant gegen das Startup Slack behaupten.

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Microsoft ist der Aufstieg des Wettbewerbers Slack aus San Francisco über die Jahre natürlich nicht verborgen geblieben. Anfang 2016 soll Microsoft erwogen haben Slack für acht Milliarden US-Dollar zu kaufen. Das Unternehmen hat sich aber stattdessen auf die Verbesserung von Skype for Business konzentriert. Daraus entstand Teams, das in Microsofts Office-360-Welt eingebunden ist.

Um sein Gesamtprodukt zu stärken und Marktanteile auszubauen, soll die Kampagne “The Power of Teams” der Kommunkations-App ein dynamischeres Image verpassen. Der 30-sekündige Spot zeigt althergebrachte Büro-Meetings mit allen Problemen und natürlich Teams als digitale Lösung. Die Werbekampagne startete am Sonntag in den USA und soll ab Februar auch in Großbritannien, Frankreich und Deutschland zu sehen sein. Sie wurde von McCann, einem Tochterunternehmen der Interpublic Group, entwickelt.

Mit der Nachricht auf CNBC zur globalen Kampagne von Microsoft fiel der Kurs der Slack-Aktie um zwei Prozent auf Tagessicht. Slack ist trotz starker Nutzung als Unternehmen bislang nämlich nicht profitabel.

Wachstumspfad: Slack versucht in die Gewinnzone zu kommen
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So konnte Slack zum Ende des dritten Quartals auf Jahressicht seinen Umsatz um 60 Prozent auf 168,7 Millionen US-Dollar steigern, trotzdem steht ein operativer Millionenverlust von fast 100 Millionen US-Dollar in den Büchern.

Die Aktie hat seit ihrem erfolgreichen Börsengang im Juni 2019 ein Drittel an Wert verloren. Das Wachstumsunternehmen und die Investoren sind jedoch weiter zuversichtlich, denn Slack vermeldete ein Wachstum der zahlenden Kunden um 30 Prozent auf 105.000.

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