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Cover-Check: “Focus” fällt mit den “100 Menschen des Jahres” auf neuen Kiosk-Minusrekord

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Schlechte Nachricht für den "Focus": Mit dem Jahresrückblick "Die 100 Menschen des Jahres - Wer 2019 unsere Welt bewegte" erreichte das Magazin Mitte Dezember so wenige Verkäufe im Einzelhandel wie nie zuvor. 35.166 Exemplare waren es laut IVW. Auch "Spiegel" und "stern" landeten unter dem aktuellen Normalniveau, aber nicht in der Nähe neuer Tiefstwerte.

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“Der Spiegel” hievte zehn Tage vor Heiligabend noch einmal Donald Trump auf den Titel – erneut mit einem von Edel Rodriguez illustrierten Cover und der Zeile “Yes, he can – Warum Donald Trump einfach mit allem durchkommt”. 148.740 griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. zu, erneut deutlich weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (168.200) und der jüngsten drei Monate (160.700). Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, kam “Der Spiegel” 51/2019 auf eine verkaufte Auflage von 689.093 Exemplaren, inklusive 111.043 ePapern bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Der “stern” titelte auf seinem Heft 51 “Gesunder Darm – Die Formel für ein langes Leben”. Auch wenn es vor nicht allzu langer Zeit einen Bestseller zu diesem Gesundheits-Thema gab, war der entsprechende “stern” kein allzu großer Bestseller. Immerhin kam er mit 113.521 Einzelverkäufen deutlich näher an sein Normalniveau heran als “Spiegel” und “Focus” in mit ihren Ausgaben 51. Beim “stern” liegt der 12-Monats-Durchschnitt im Einzelverkauf derzeit bei 120.300 Exemplaren, der 3-Monats-Durchschnitt bei 116.000. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: 434.461 mal wechselte der “stern” 51/2019 den Besitzer, 24.302 mal davon als ePaper.

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Verlierer der Woche war aber eindeutig der “Focus”. Mit seiner Titelgeschichte “Die 100 Menschen des Jahres – Wer 2019 unsere Welt bewegte” lockte er so wenige Leute in den Einzelhandel wie nie zuvor. Nur 35.166 mal ging die Ausgabe über die Ladentische. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des “Focus” liegt derzeit bei 54.400 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 45.600. Insgesamt verkaufte sich der “Focus” 51/2019 laut IVW 323.155 mal, darunter 51.116 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. >148.740 griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. zu (…) Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, kam “Der Spiegel” 51/2019 auf eine verkaufte Auflage von 689.093 Exemplaren, inklusive 111.043 ePapern bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

    Ist es möglich, die restlichen ~430.000 SPIEGEL-Hefte den Vertriebswegen Abo, Lesezirkel, Bordexemplare zuzuordnen?

  2. Der Focus hat es sich eben mit allen verscherzt. Die Linken haben ihn nie gelesen und konservative und rechte Leser greifen nicht mehr zu. Spiegel und Stern haben immer noch die linke Klientel, die mit den Blättern durch dick und dünn geht und ihnen sogar Relotius und Co. verzeihen…

  3. Die Zeiten dieser Politmagazine sind eben vorbei.Sie sind teuer und langweilig. Einzig die Weltwoche und Tichys Einblick können mit journalistischer Qualität überzeugen.

  4. Jahresrückblicke und Vorsätze für das neue Jahr, kann ich ohne so was leben? Nicht auszudenken.

    Und die mopo? …denn nichts davon wäre eine gute Lösung für die ‘Morgenpost’ als älteste Boulevardzeitung der Bundesrepublik…Wie wäre es denn, ein Produkt zu machen, das nachgefragt wird? Auch nicht auszudenken.

  5. Wir brauchen eine Medien-Zwangsabgabe… ab sofort 35€ GEZ incl. Spiegel, Stern, Focus Abo und eine Tageszeitung aus dem Volks-Ver-Dumont Verlag ist auch dabei…. Aber lese-zwang!
    Der Inhalt wird von einem staatlich alimentierten AntiFa-Beauftragten regelmäßig abgefragt…

  6. Der Focus im tiefsten Auflage-Tal seiner Geschichte: Zum Jahresende 2019 fast in Serie acht Mal deutlich unter 40.000 am Kiosk. Das Titelthema scheint dabei schon egal. Es laufen in der Medienbranche jetzt die Wetten, wann der Druck von Focus in diesem Jahr eingestellt und die Ausgabe inklusive Personalabbau auf nur noch digitales Erscheinen umgestellt wird.

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