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Nach Trennung: „FAZ“ und Ex-Herausgeber Holger Steltzner beenden Zusammenarbeit „einvernehmlich“

Steltzner muss das Herausgebergremium der FAZ verlassen ©imago/Reiner Zensen/ Montage: MEEDIA

Mitte März hatte die Meldung der Trennung zwischen der „FAZ“ und deren Herausgeber Holger Steltzner für Verwunderung gesorgt. Die Hintergründe des Rauswurfs Steltzner sind der Öffentlichkeit bis heute nicht bekannt. Nun haben beide Seiten eine „gütliche Einigung“ erzielt.

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Holger Steltzner ist nicht mehr länger Herausgeber der „FAZ“. Das hatte die Tageszeitung per Pressemitteilung Mitte März mitgeteilt. „Die Grundlage für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Herausgebern war nicht mehr gegeben“, hieß es damals kryptisch (MEEDIA berichtete).

Die Hintergründe der abrupten Trennung blieben unklar. Nun allerdings hat das Medienhaus die „gütliche Einigung“ mit Steltzner bekanntgegeben, der seit 2002 im vierköpfigen Herausgebergremium saß.

„Die ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ und ihr früherer Herausgeber für Wirtschaft, Holger Steltzner, haben sich einvernehmlich getrennt“, wird in einer Meldung verkündet. Der Vorsitzende des „FAZ“-Aufsichtsrats, Andreas Barner, dankte dem Wirtschaftsjournalisten für 27 Jahre Einsatz für das Blatt. Er würdigte allen voran dessen Dienste als „erfolgreicher Herausgeber“. Steltzner trat im Februar 1993 in die Redaktion der „FAZ“ ein und arbeitete sich an die Spitze des Ressort „Finanzmarkt“.

Seine Nachfolge als Herausgeber hat Gerald Braunberger übernommen. Weitere Herausgeber sind Werner D’Inka, Jürgen Kaube und Berthold Kohler.

tb

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