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Marktmacht bei Suchmaschinenwerbung: Google muss in Frankreich 150 Mio. Euro Bußgeld zahlen

Google schafft die Third-Party-Cookies ab. Eine Alternative könnten sogenannte "Identifier" darstellen. Foto: Google

Das US-Unternehmen Google muss in Frankreich 150 Millionen Euro zahlen. Dies gab die französische Wettbewerbsbehörde am Freitag bekannt. Die Regeln für die Werbeplattform Google Ads seien undurchsichtig und schwer verständlich, so die Begründung.

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Der US-Konzern Google muss in Frankreich ein Strafgeld von 150 Millionen Euro zahlen, weil er seine beherrschende Marktposition bei der Suchmaschinenwerbung ausgenutzt hat. Die Regeln für die Werbeplattform Google Ads seien undurchsichtig und schwer verständlich, berichtete die französische Wettbewerbsbehörde am Freitag in Paris.

Google geriet in der Vergangenheit auch in den USA und in Brüssel unter Druck. Im September hatten sich die Staatsanwälte fast aller US-Bundesstaaten für Kartellermittlungen gegen Google zusammengetan. Die Untersuchung soll nach früheren Angaben klären, ob Google den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behinderte.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten im März den Internetgiganten mit rund 1,49 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Bei der Suchmaschinen-Werbung im Dienst „AdSense for Search“ seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, lautete die Begründung.

dpa

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