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Springer-Einstieg ist perfekt: US-Finanzinvestor KKR hat alle Freigaben erhalten

Foto: Axel Springer

Der US-Finanzinvestor KKR ist am Ziel. Das Unternehmen hat alle erforderlichen Freigabe erhalten, um den Einstieg beim Berliner Medienkonzern Axel Springer abzuschließen. Damit wird jetzt auch den außenstehenden Aktionären zügig das Geld überwiesen, die ihre Springer-Anteile dem Finanzinvestor angedient hatten.

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Der Einstieg des US-Finanzinvestors KKR beim Berliner Medienkonzern Axel Springer ist unter Dach und Fach. Das Unternehmen aus Manhattan hat nunmehr alle erforderlichen regulatorischen Freigaben erhalten, um die Übernahme der Anteile zu vollziehen. „Damit sind alle Vollzugsbedingungen eingetreten und die Abwicklung des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots erfolgt innerhalb der nächsten zehn Bankarbeitstagen“, erklärt KKR. Alle außenstehenden Anteilseigner sollen bis zum 27. Dezember 2019 ihr Geld erhalten. Vor allem viele Springer-Mitarbeiter, die ihre Anteile dem US-Investor angedient haben, können damit zwischen den Feiertagen auf einen Geldsegen hoffen.

KKR hatte den Springer-Aktionären angeboten, je Anteil 63,00 Euro zu zahlen. Das US-Unternehmen ist inzwischen über mehrere Schritte mit 44,28 Prozent an Axel Springer beteiligt. Erst vor wenigen Wochen hatte KKR die Freigabe der EU-Kommission zu dem Deal bekommen. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner und KKR wollen den Berliner Konzern zum Weltmarktführer im digitalen Rubrikengeschäft und digitalen Journalismus ausbauen. Dafür drückt der Vorstand aber auch auf die Kostenbremse. So ist Springer dabei, den Bereich News Media National zu restrukturieren. Dafür sollen die Redaktionen der “Bild” und “Bild am Sonntag” verschmolzen werden. Durch den Umbau fallen auch Stellen dem Rotstift zum Opfer. Im Gespräch sind rund 150 Arbeitsplätze. Bislang hat Springer die Zahl aber nicht konkretisiert.

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