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Cover-Check: „Der Spiegel“ steigert sich mit „Wenn Sparen arm macht“, der „Focus“ fällt mit Berlin-Titel fast auf Minusrekord

„Der Spiegel“ hat sich mit seiner Ausgabe 46/2019 im Vergleich zu den Vorwochen etwas im Einzelhandel gesteigert. Mit dem Titel „Wenn Sparen arm macht“ setzte man 171.535 Exemplare in Supermärkten & Co. ab. Deutlich unter dem Soll, beinahe sogar auf neuem Minusrekords-Niveau, landete der „Focus“ mit „Berlin – Wiedergeburt einer Weltstadt“.

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„Wenn Sparen arm macht – Der Nullzins frisst das Vermögen der Deutschen auf. Was man jetzt tun muss für sein Geld“. Ein Service-Titel, der auch auf dem „Focus“ stehen könnte. Er stand jedoch auf der Ausgabe 46/2019 des „Spiegels“ und bescherte ihm zumindest solide Verkaufszahlen. 171.535 mal wechselte die Ausgabe in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. laut IVW den Besitzer – häufiger als die Hefte der fünf Vorwochen. Den aktuellen 12-Monats-Durchschnitt des Magazins von 170.100 Einzelverkäufen übertraf die Ausgabe, den aktuellen 3-Monats-Durchschnitt von 171.600 nicht ganz. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte die Nummer 46/2019 eine verkaufte Auflage von 713.869 Exemplaren, darunter 110.029 ePaper bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Unter dem Soll blieb in der Cover-Check-Woche 46 der „stern“: Mit der Titelstory „Kassen voll, Land kaputt! – Denn in Deutschland fehlen Tausende Beamte. Mit gravierenden Folgen für uns alle.“ erreichte das Magazin einen Einzelverkauf von 115.105 Exemplaren. Zum Vergleich: In den jüngsten 12 Monaten lag das Normalniveau des „stern“ bei 121.400 Einzelverkäufen, in den jüngsten drei Monaten bei 122.200. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: 438.084 mal wechselte die Ausgabe ihren Besitzer, 24.150 mal davon als ePaper.

Der „Focus“ verfehlte sein Normalniveau mit der Ausgabe 46 am deutlichsten: Mit nur 36.201 Einzelverkäufen in Supermärkten & Co. landete er nur hauchdünn über dem aktuellen Alltime-Minusrekord der Ausgabe 10/2019 mit 35.555 Exemplaren. Damals prangte auf dem Cover die Zeile „Die neue Daten-Medizin“, diesmal passierte der Kiosk-Flop mit „Berlin – Wiedergeburt einer Weltstadt“. Insgesamt rutschte die Verkaufszahl des „Focus“ auf 345.040 Exemplare, darunter 49.521 ePaper.

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