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Schwache Kiosk-Zahlen für Auto-„Spiegel“ und Hunde-„Focus“, „stern“ legt mit „Aaaahhh! etwas zu

Die Woche 44 lief für die drei Magazine „Spiegel“, „stern“ und „Focus“ im Einzelhandel nicht sonderlich gut. Alle drei landeten unter ihrem Normalniveau der jüngsten 12 und drei Monate. Während der „stern“ sich immerhin im Vergleich zur Vorwoche steigerte, ging es für „Spiegel“ und „Focus“ weiter nach unten.

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„Der Spiegel“ titelte auf seiner Ausgabe 44/2019 mit der Zeile „Von 100 auf null“. Die Unterzeile lautete: „Ideenlos, träge, ängstlich: Ist die deutsche Autoindustrie als Wohlstandsmotor noch zu retten?“ Die potenziellen „Spiegel“-Käufer interessiert das Schicksal der deutschen Autoindustrie aber offenbar nur wenig, denn nur 155.677 griffen im Einzelhandel zu und kauften das „Spiegel“-Heft. Das ist in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. der schwächste Wert seit zehn Wochen. Und: Er liegt auch deutlich unter dem aktuellen 12-Monats-Durchschnitt von 171.100 Einzelverkäufen, sowie noch deutlicher unter dem 3-Monats-Durchschnitt von 175.000 Exemplaren. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, kommt die Ausgabe auf einen Wert von 699.280 verkauften Exemplaren, darunter 109.450 ePaper bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Für den „stern“ ging es im Vergleich zur miesen Vorwoche, als das Magazin fast auf ein historisches Tief gefallen war, immerhin wieder etwas bergauf. Statt 109.043 Einzelverkäufen verzeichnete es diesmal 116.658. Kein Super-Wert, aber immerhin einer, der dem Normalniveau von 121.700 Einzelverkäufen in den jüngsten 12 Monaten und 123.700 in den jüngsten drei Monaten näher kommt als bei „Spiegel“ und „Focus“. Gelungen ist das Plus mit der Zeile „Aaaahhh!“ zum Thema „Warum so viele Eltern ihre Kinder nicht mehr im Griff haben“. Eine gute Frage, die viele offenbar interessiert hat. Der Gesamtverkauf der Ausgabe liegt bei 441.759 Exemplaren, inklusive 24.231 ePapern.

Sogar auf ein 34-Wochen-Tief fiel hingegen der „Focus“: Mit nur 37.722 Einzelverkäufen landete das Burda-Magazin sogar zum dritten Mal in Folge unter der 40.000er-Marke – etwas, das vorher noch nie passiert ist. Der Hund auf dem Titel, zusammen mit der Zeile „Vom Glück auf vier Pfoten“ und dem Teaser „Eine Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen von Bestseller-Autorin Juli Zeh“ hat die Menschen also nicht in Massen zum Kiosk gelockt. Zum Vergleich: Das Normalniveau der jüngsten 12 Monaten liegt beim „Focus“ bei 56.000 Einzelverkäufen, das der jüngsten drei Monate bei 52.300. Auch hier noch der Blick auf den Gesamtverkauf der Ausgabe 44/2019: Der erreichte die Marke von 345.772, davon 49.005 ePaper.

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