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Im Gegensatz zu Facebook: Snapchat prüft alle politischen Anzeigen auf Fakten

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Facebook macht es nicht, Twitter braucht es nicht mehr zu tun, Snapchat tut es: politische Anzeigen einem Faktencheck unterziehen. Dies hat CEO Evan Spiegel nun in einem Interview mitgeteilt. Demnach werde jede Werbeanzeige auf der Plattform von Mitarbeitern geprüft.

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In einem Interview mit CNBC hat Snapchat-CEO Evan Spiegel erklärt, dass auf der Plattform jede Werbeanzeige, inklusive politisch motivierter Werbung, einem Fact-Checking unterzogen wird. Snapchat soll ein Raum für jüngere Zielgruppen sein, in dem sie mit politischen Botschaft in Kontakt kommen, ohne Falschinformationen in den Anzeigen, heißt es.

Dafür wird jede Anzeige laut einem Sprecher des Unternehmens von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überprüft, um sicherzustellen, dass sie den Richtlinien entspricht. Diese verbieten es, irreführende oder falsche Informationen zu verbreiten. Im Rahmen dieser Prüfungen hat Snapchat bislang eine kleine Anzahl von Werbemitteln verboten.

In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Diskussionen um dieses Thema im Vorfeld der anstehenden US-Wahlen im kommenden Jahr: Facebook hat sich dafür entschieden, politische Werbeanzeigen keinem Fact-Checking zu unterziehen. Außerdem beschloss Facebook, nichts zu unternehmen, wenn Politiker falsche oder irreführende Informationen verbreiten. Für diese Entscheidung gab es viel Kritik. Twitter wiederum hat alle politischen Anzeigen auf dem Kurznachrichtendienst verboten (MEEDIA berichtete).

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tb

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