Partner von:
Anzeige

7 Mio. neue Nutzer, Umsatz-Plus von 50 Prozent: Darum geht es für Snapchat wieder aufwärts

meedia-snapchat-compressed.jpg

Die Wachstums-Story von Snapchat bekam im vergangenen Jahr einen kräftigen Dämpfer. Jetzt geht es wieder aufwärts – aber nicht so schnell, wie es Anleger gerne hätten.

Anzeige

Die Foto-App Snapchat profitiert davon, dass sie ihre Probleme auf Android-Smartphones in den Griff bekommen hat. Im vergangenen Quartal kamen mehr Nutzer als erwartet hinzu, wie Snapchats Betreiberfirma Snap am Dienstag in Santa Monica mitteilte. Doch aus Sicht der Anleger geht es nicht schnell genug aufwärts: Die Prognose für das laufende Vierteljahr enttäuschte die Erwartungen, die Aktie gab deutlich nach.

In den drei Monaten bis Ende September stieg die Zahl der täglich aktiven Nutzer den Angaben zufolge von 203 auf 210 Millionen, im Jahresvergleich war es ein Zuwachs von 13 Prozent. Auch der Umsatz legte mit einem fünfzigprozentigen Plus auf 446 Millionen Dollar (401 Millionen Euro) überraschend kräftig zu.

Zwar fiel unter dem Strich ein Verlust in Höhe von 98 Millionen Dollar an, wie Snap nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es allerdings noch 227 Millionen gewesen. “Wir haben dieses Quartal starke Ergebnisse geliefert”, verkündete Snap-Chef Evan Spiegel. Am Markt kamen die Zahlen jedoch nicht gut an – die Aktie verlor nachbörslich mehr als drei Prozent. Grund dürfte die Umsatzprognose für das Schlussquartal gewesen sein, die mit einer Spanne von 540 bis 560 Millionen Dollar unter den Erwartungen der Analysten lag.

Android-Probleme in den Griff bekommen

Die Android-Version von Snapchat, bekannt für seine nach einigen Sekunden automatisch verschwindenden Fotos, war lange zu langsam und fehlerhaft. Dadurch entgingen der Firma viele Einnahmen – das dominierende Mobil-Betriebssystem hat einen weltweiten Marktanteil von mehr als 80 Prozent. Erst in diesem Jahr wurden die Probleme mit einer neuen Version der App behoben.

Snapchat konkurriert vor allem mit Facebooks Fotoplattform Instagram um Werbeerlöse. Der größere Rivale hatte in den vergangenen Jahren einige Snapchat-Ideen wie die Stories-Funktion kopiert und damit dem kleineren Wettbewerber zusätzlich Wind aus den Segeln genommen. Snap hat nun eine neue Plattform für Werbekunden an den Start gebracht, die das Umsatzwachstum beschleunigen soll.

dpa

Anzeige

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia