Partner von:
Anzeige

“WiWo”-Chefreporterin Elisabeth Niejahr wechselt zur Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

Elisabeth Niejahr
Elisabeth Niejahr Foto: Anatol Kotte

Die bekannte Journalistin und "WiWo"-Chefreporterin Elisabeth Niejahr wird sich 2020 einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Als Co-Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung kümmert sie sich künftig unter anderem um Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Anzeige

Ab kommendem Jahr wird Elisabeth Niejahr, derzeit Chefreporterin der “Wirtschaftswoche”, Teil der Geschäftsführung bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung sein. Dort wird sie künftig als Co-Geschäftsführerin agieren, wie die Journalistin auf Twitter mitteilte, und das Themenfeld “Demokratie stärken” verantworten, in dem sie sich mit Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche beschäftigt. Außerdem soll sie bewährte Programme wie “Jugend debattiert” und andere gestartete neue Projekte verantworten.

“Niejahr hat ein breites Erfahrungswissen aus ihrer bisherigen journalistischen Tätigkeit und ein gutes Gespür für gesellschaftliche Trends. Wir freuen uns daher sehr darüber, dass wir sie für die Hertie-Stiftung gewinnen konnten”, sagt der Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise.

Anzeige

Die Zusammenarbeit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit der bisherigen Geschäftsführerin Kaija Landsberg sei wiederum laut Pressemitteilung “in bestem gegenseitigem Einvernehmen” beendet worden. Landsberg wolle neue berufliche Aufgaben übernehmen, heißt es. Sie wird ihre Aufgaben bis Ende Dezember 2019 wahrnehmen und Mitte 2020 aus der Stiftung ausscheiden. Sie war unter anderem für den Komplex “Demokratie stärken” verantwortlich und hat das Format “70 Jahre Grundgesetz” im Mai dieses Jahres in der Frankfurter Paulskirche umgesetzt.

tb

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Die Hertie-Stiftung beklagt, leitmotivisch für ihre Arbeit, einen „Vertrauensverlust” der Bürger in die Demokratie: „Kapitalismuskritik, EU-Skepsis, Integrationsprobleme und das Erstarken politischer Ränder sind warnende Zeichen”, lautet ihre Arbeitshypothese (zitiert nach Wikipedia).

    Ich weiss nicht, ob die mir immer als integer, kompetent und sympathisch erschienene Elisabeth Niejahr das auch so sieht. Meiner Ansicht nach kann es gar nicht genug Kapitalismuskritik geben,. Sie ist nicht das Problem, sondern die Lösung, weil sie alle anderen genannten Probleme (EU-Skepsis, Zuwanderung …) schlüssig herleiten und erklären kann. Aber ob das im Sinne des Hertie-Kuratoriums ist (dem u.a. „Dr.” Schavan angehört), darf angesichts der Zusammensetzung dieses Gremiums leise bezweifelt werden.

    Nichtsdestotrotz viel Glück, Frau Niejahr. Raus aus der Presseblase — immer eine gute Sache.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia