„Jede Folge der Augsburger Puppenkiste glaubwürdiger“ – Til Schweiger ätzt gegen den neuen Tukur „Tatort“

Ulrich Tukur als Felix Murot in "Angriff auf Wache 08" Foto: ARD

Es gibt wohl kaum gegensätzlichere „Tatort“-Kommissare als den von Til Schweiger gespielten Nick Tschiller und den von Ulrich Tukur verkörperten Felix Murot. Schweiger präsentierte in seinen Krimis stets Action-Filme. Die Tukur-„Tatorte“ sind Filmkunst, an der sich die Geister scheiden. So auch bei der aktuellen Folge „Angriff auf Wache 08“. Dem Til gefällt das gar nicht.

Auf Facebook pöbelt Til Schweiger gegen die „Tatort“-Kollegen aus Wiesbaden:

Der „liebe Oliver“ ist „FAZ“-Autor Oliver Jungen, der den aktuellen Tukur-„Tatort“ in seiner Rezension überschwänglich gelobt hat. Der Krimi ist eine Hommage an den B-Film Klassiker „Assault – Anschlag bei nacht“ von John Carpenter. Auch ansonsten strotzt der neue Tukur-„Tatort“ nur so vor Anspielungen und Zitaten, von Western über den Zombie-Klassiker „Die Nacht der lebenden Toten“ bis hin zum SciFi-Streifen „Nummer 5 lebt“.

Die „Tatort“-Folgen mit Felix Murot sind immer extrem umstritten. Mal war der Kommissar in einer Zeitschleife gefangen, mal gab es eine Folge, in der der reale Schauspieler Ulrich Tukur selbst auftrat, wie er Felix Murot spielt. Meist spalten die Folgen das Publikum in Fans und Kritiker, so auch diesmal. Im Netz wird eifrig diskutiert. Die Einen halten „Angriff auf Wache 08“ für ausgemachten Blödsinn, die Anderen für gehobene Filmkunst. Til Schweiger gehört offensichtlich zur ersten Kategorie.