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Schon wieder gescheitert: Google schließt lokales Social News-Experiment Bulletin

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Mit Bulletin wollte Google ein Soziales Netzwerk für die Nachbarschaft aufbauen und auch Lokalmedien daran beteiligen. Nun hat der Konzern das Projekt abgeschrieben. Nach Google+ scheitert damit der nächste Versuch, im Segment der Social Networks Fuß zu fassen.

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Bulletin ist eine Art Infrastruktur für lokale und hyperlokale Nachrichten, bei dem Nutzer lokale Geschichten und Events veröffentlichen können. Zunächst gab es das 2018 gestartete Projekt in den US-Städten Nashville und Oakland, später in ganz Nordamerika. Auch professionelle Medienanbieter sollten an Bulletin beteiligt werden und lokale Inhalte einstellen – für viele Lokalmedien eine vielversprechend klingende Möglichkeit, regionale Communitys auszubauen.

Über ein Jahr nach dem Start des Projekts wird Google Bulletin im November jedoch einstellen. Womöglich hat es der Konzern nicht geschafft, genügend Nutzer für das hyperlokale Netzwerk zu gewinnen.

Einmal mehr ist damit ein Versuch von Google gescheitert, im Segment der Social Networks Fuß zu fassen – nach dem gescheiterten Google+ diesmal aber mit deutlich weniger Aufmerksamkeit.

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rt

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