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BDZV mit neuem “D”: Zeitungsverleger benennen Verband um und öffnen sich Digitalpublishern

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Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) macht sich fit für die Zukunft. Die Lobbyvereinigung plant, sich breiter aufzustellen und will künftig auch den Mitgliederkreis um digital-journalistische Marken erweitern. Dafür ändert der Verband seinen Namen leicht ab: "Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger"

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Der Name war nicht mehr zeitgemäß: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger – kurz BDZV. Doch damit ist jetzt Schluss: Die Delegierten haben sich Am Montag auf eine neue Bezeichnung geeignet. Künftig soll die Lobbyvereinigung für “Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger” stehen. Das bestätigt ein BDZV-Sprecher auf Anfrage von MEEDIA. Damit wurden andere Wortkombinationen und Namen für den BDZV abgeschmettert – zuletzt stand unter anderem “Pressmedia” im Raum.

Dass die Delegierten den BDZV umtaufen, liegt am Wandel der Medienbranche. Es gibt in dem Wirtschaftszweig kaum noch Unternehmen, die als lupenreiner Zeitungsverlag unterwegs sind. Mit der wachsenden Digitalisierung haben sich viele BDZV-Mitglieder längst breiter aufgestellt und sind verstärkt in neuen digitalen Geschäftsfeldern aktiv. Doch die marginale Namensänderung ist nur der optische Aspekt des Umbaus des traditionsreichen Verbands. Die Neuausrichtung geht viel weiter. So öffnet die Lobbyvereinigung ihren Kreis für neue Mitglieder, die sich als rein digital-journalistische Marken und Publisher verstehen. Das birgt für den Verband finanzielle Vorteile∞ er kann dadurch seine Erlösstruktur verbessern, um zukunftsfähig zu bleiben.

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Am Dienstag spricht BDZV-Präsident Mathias Döpfner über die Herausforderungen in der Zeitungsbranche. Die Rede wird mit viel Spannung erwartet. Denn Döpfner ist zugleich Vorstandschef des Berliner Axel Springer Verlags, der nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR vor großen Veränderungen steht.

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