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Axel Springers upday will mit neuer Marke earli auch Nutzer abseits von Samsung-Geräten gewinnen

upday-CEO Peter Würtenberger
upday-CEO Peter Würtenberger

Axel Springer baut sein Smartphone-Angebot upday aus. Mit den Apps earliAudio für Podcasts und earliNews für Nachrichten will der Konzern auch Nutzer abseits von Samsung-Geräten erreichen - bis hin zu iPhone-Besitzern. upday bleibe allerdings Samsung-Nutzern vorbehalten, die Zusammenarbeit mit dem Hersteller solle ausgebaut werden, so upday-CEO Peter Würtenberger.

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Mit der Markenfamilie earli will upday ab sofort Nutzer erreichen, die kein Samsung-Smartphone haben. Erstes Produkt ist dabei die Podcast-App earliAudio, die bereits in den Stores von Google und Apple zu bekommen ist. earliAudio soll “auf Basis der individuellen Interessen jene Top-Episoden oder Podcasts” vorschlagen, “die für den Nutzer besonders relevant sind”, so das Unternehmen. Zudem würden “Flash News” über “die wichtigsten Nachrichten des Tages” informieren.

Der Nachrichtenservice earliNews soll im vierten Quartal an den Start gehen. Er bringt das Konzept und die Technologie von upday auf Nicht-Samsung-Geräte. “earliNews gibt Nutzern sämtlicher Mobilgeräte Zugang zu der redaktionellen Kompetenz und dem lernenden Algorithmus hinter upday”, bewirbt Axel Springer das neue Produkt.

Peter Würtenberger, CEO von upday: “upday ist eine Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam mit Samsung weiter ausbauen. Gleichzeitig wollen wir über sämtliche Plattformen hinweg wachsen und allen Nutzern ermöglichen, die für sie relevanten Nachrichten schnell zu finden, ohne sich dabei in Filterblasen zu verlieren. Hier gibt uns die Produktfamilie earli viele Möglichkeiten, Neues auszuprobieren. So treten wir mit earliAudio in den boomenden Podcast-Markt ein, der mit seiner jungen, gebildeten und kaufkräftigen Zielgruppe auch für unsere Vermarktungskunden sehr interessant ist.”

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Der Ausbau der Zusammenarbeit mit Samsung betrifft den Launch von upday in “einem Dutzend zentral- und osteuropäischen Ländern” und einer möglichen Browser-Integration, wie Würtenberger im Interview mit dem Horizont verrät. Seine Ziele sind dabei ehrgeizig: Aus den nach eigenen Angaben europaweit 25 Millionen monatlichen Nutzern will er mit Hilfe der neuen Marke 50 Millionen machen. Ein anspruchsvolles Ziel, denn während upday auf Samsung-Geräten vorinstalliert ist, wird das bei den earli-Apps auf Geräten anderer Hersteller nicht der Fall sein.

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