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Der “stern” punktet am Kiosk mit Mallorca, der “Focus” schwächelt mit der “Wahrheit über die Energiewende”

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"Mallorca" ist für die Macher des "sterns" immer wieder einen Titel wert: In diesem Jahr lautete die Zeile "Umweltschutz, Tourismus, Nachhaltigkeit: Mallorca - Eine Insel denkt um". Im Einzelhandel hat das Thema funktioniert, mit 132.128 Einzelverkäufen gab es laut IVW den drittbesten "stern"-Wert des bisherigen Jahres. Klar unter Soll blieb hingegen der "Focus" mit der "Wahrheit über die Energiewende", ein solides Ergebnis erzielte "Der Spiegel".

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Mit dem “Sommer 69” machte “Der Spiegel” sein Heft 31/2019 auf – zum 50. Jubiläum von Woodstock & Co. “Neun Tage, die unsere Welt veränderten” lautete die Unterzeile. Zugegriffen haben in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei anderen Einzelhändlern 173.327 – ein solides Ergebnis, das ziemlich genau zwischen dem aktuellen 12-Monats-Durchschnitt von 174.600 Einzelverkäufen und dem 3-Monats-Durchschnitt von 172.400 liegt. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen erzielte “Der Spiegel” 31/2019 laut IVW eine verkaufte Auflage von 713.845 Exemplaren, darunter 102.685 ePaper bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Der “stern” war mit seiner Ausgabe 31 so erfolgreich wie nur selten im bisherigen Jahr 2019. Auf 132.128 Einzelverkäufe brachte es das Heft mit dem Titel “Umweltschutz, Tourismus, Nachhaltigkeit: Mallorca – Eine Insel denkt um”, nur zweimal lief es in diesem Jahr besser. Natürlich landete das Heft auch über dem Normalniveau der jüngsten 12 Monate (127.300) und der jüngsten drei Monate (119.000). Auch 2019 hat es sich für den “stern” also gelohnt, die Lieblingsinsel der Deutschen auf den Titel zu hieven. Insgesamt wurden von der Ausgabe 473.274 Exemplare abgesetzt, inklusive 24.885 ePaper.

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Klar unter dem Soll blieb mit seinem Heft 31/2019 hingegen der “Focus”. Nur 44.739 Exemplare setzte Burda im Einzelhandel von der Ausgabe mit dem Titel “Die Wahrheit über die Energiewende – Was der Abschied von Kohle und Atom kostet, was er bringt und was schiefläuft” ab. Zum Vergleich: In den jüngsten 12 Monaten kam der “Focus” im Durchschnitt auf 56.800 Einzelverkäufe, in den jüngsten drei Monaten auf 51.200. Auch hier schließlich noch der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 359.586 Exemplaren, davon 53.200 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Und beim Focus hat der schon zuvor hochbezahlte „Fleischi“ angeheuert. Man lässt sich den Untergang wirklich etwas kosten …

  2. Inzwischen pfeifen es doch schon die Spatzen vom Dach (Tichy 28.8.19): stern 34 mit der hlg. Greta auf dem cover ist im Einzelverkauf extrem abgestürzt. Overkill. Mein Abo wurde gekündigt, obwohl man mir sonstwas versprach, wenn ich wiederkomme. No way! Nicht bei solchem Quatsch.

  3. Knapp 50.000 Im Einzelhandel beim Focus. Der Rest wohl mit Rabatten von um die 50% irgendwie in Umlauf gebracht. Hauptsache die Anzeigekunden bleiben irgendwie erhalten. Ich vermute das die Werbeträger schon längere Zeit getäuscht werden und deutlich weniger Augen die jeweiligen Anzeigen sehen, als bezahlt wird.

    Bei 50.000 hatte die taz dann aufgehört zu drucken. Allerdings weiß ich nicht ob das nur Einzelhandel oder insgesamt war.

    Focus dürfte aber wohl bald an diesem Punkt angekommen sein. Bei den anderen dauerts dann wohl noch 5 Jahre länger.

  4. Nur mal zum Focus. Der ist erledigt. Er hat seine ehemalige Kundschaft der Konservativen auch durch den immer schlimmer hetzenden Online-Auftritt verloren. Und wen noch nicht, der wird ebenfalls gehen. Es war schon gut – damals – , dass es einen Gegenpol zu Stern/Spiegel gab. GAB wohlgemerkt, denn das, was man da jetzt lesen darf, begeistert wohl keinen Menschen der ehemaligen Leserschaft. Und genau für diese Leute wurde er “erfunden”. Einstellen oder Reloadet – mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

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