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“Frontal 21”, Recherchebund NDR, WDR, SZ und “Spiegel” sind die “meist gefürchteten Investigativredaktionen”

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Foto: News Aktuell/Faktenkontor

News Aktuell und Faktenkontor haben Leute in Pressestellen und PR-Agenturen befragt, vor welchen Investigativredaktionen sie den meisten Respekt haben. Auf Platz 1 landet das ZDF-Magazin "Frontal 21", dahinter der Rechercheverbund NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" sowie "Der Spiegel".

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An der Umfrage haben 510 Fach- und Führungskräfte von Pressestellen und aus der PR teilgenommen.

Weniger gefürchtet ist demnach das Rechercheteam um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff. Nur jeder sechste Befragte nennt die Redaktion des auf RTL ausgestrahlten Formats “Team Wallraff – Reporter Undercover” (16 Prozent). Wenig Sorge bereiten den PR-Profis auch die Recherchen der überregionalen Tageszeitung “Frankfurter Allgemeine” (fünf Prozent) sowie des vom Bayerischen Rundfunk produzierten TV-Magazins “Report München” (vier Prozent).

“Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen”:

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1. Frontal 21 (33%)
2. Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32%)
3. Spiegel (29%)
4. Bild (25%)
5. RTL Team Wallraff (16%)
6. Monitor (13%)
7. Süddeutsche Zeitung (13%)
8. Panorama (10%)
9. Plusminus (8%)
10. Report Mainz (7%)
11. Handelsblatt (5%)
12. stern (5%)
13. Kontraste (5%)
14. Frankfurter Allgemeine (5%)
15. Report München (4%)

Ermittelt wurde die Liste durch eine Online-Befragung, bei der maximal drei Nennungen möglich waren. Befragungszeitraum: März 2019.

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Alle Kommentare

  1. “…sind die “meist gefürchteten Investigativredaktionen””
    Was zunächst einmal absolut nichts über die Vollständigkeit, Qualität und Richtigkeit der von diesen Redaktionen gemachten Enthüllungen aussagt.
    Zuerst einmal sagt es nur aus, dass sie es besser als die Konkurrenz verstehen (oder auch einfach nur mehr Marktmacht haben) den zur Veröffentlichung bestimmten Teil ihrer Ermittlungen publikumswirksam unters Volk zu bringen.

    1. Klar doch: „Diesel-Gate“, Panama Papers, Cum-ex-Skandal, Wikileaks usw. – alles falsch, aber „publikumswirksam unters Volk“ gebracht!

      Schlafen Sie weiterhin gut!

      1. @Ronald
        Darum geht es nicht.
        Fragen sie einmal jemanden aus einer dieser Redaktionen in einer ruhigen Stunde bei einem Glas Wein danach, welche Informationen aus obigen Fällen sie als nicht berichtenswert erachtet haben….
        Und welche Informationen ihnen im Gegensatz dazu zu heikel (weil etwa aus ihrer Sicht die “falschen” Personen betreffend) waren, um sie an die Öffentlichkeit zu bringen…

      2. Erzählen Sie uns doch bitte einmal, was Sie von „jemanden aus einer dieser Redaktionen in einer ruhigen Stunde bei einem Glas Wein“ erfahren haben, insbesondere „welche Informationen aus obigen Fällen sie als nicht berichtenswert erachtet haben“ und „dazu zu heikel (weil etwa aus ihrer Sicht die “falschen” Personen betreffend) waren, um sie an die Öffentlichkeit zu bringen“. Wir sind sehr gespannt!

      3. Wir? Sind Sie mehrere? –
        Bei Wikileaks etwa wurden Informanten der USA, die anhand der Quellen hätten identifiziert werden können, anonymisiert. Man wusste mehr, als man schrieb, aber dieses Wissen war heikel.

  2. “meist gefürchteten”? Interessantes Epitheton. Also sind sie meist gefürchtet, gelegentlich aber auch nicht? Oder sollten sie etwa die meistgefrüchteten sein, also diejenigen, die mehr gefürchtet werden als alle anderen?

    1. Lieber Grammaticus, Sie stehen auf verlorenem Posten.
      Lost posting. 😉 Trotzdem bitte weitermachen.

      1. Tja, denkt sich der lern faule Online Journalist, schreiben wir im Zweifels Falle ein Fach alles aus ein an der. Wird schon gut gehen.

    2. „die meistgefrüchteten“ [sic!] spricht auch nicht gerade für (schrift)sprachliche Kompetenz! Merke: Wer anderen eine Grube gräbt, …

      1. Von Kompetenz mag getrost sprechen, wer orthografische Fehler von Tippfehlern unterscheiden kann.

  3. …und ich dachte schon gefürchtet beim Beitragszahler, der sich ständig fragen muss, wieviel seiner Demokratieabgabe denn schon wieder für die freischaffenden Künstler und Nachrichtenschaffenden bei der Süddeutschen verschleudert wurden.

    1. Von welcher „Demokratieabgabe“ sprechen Sie eigentlich, die durch den „Beitragszahler“ bei der Süddeutschen landet? Doch nicht etwa von der im Übrigen nicht mehr existierenden GEZ?

      Falls doch: auweia, das ist ja nicht zum Aushalten! So schafft sich Deutschland ab …

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