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Kostenlose Digital-Zeitung für alle: „FAZ“ reagiert auf Blitzeinschlag in Druckerei

Vor der Verschmelzung: FAZ und Süddeutsche Zeitung wollen ihre Printvermarktung fusionieren © Picture Alliance

Potzblitz! Damit hat bei der „FAZ“ wohl trotz Unwetterwarnung niemand gerechnet: keine gedruckte Ausgabe zum Wochenstart. Wegen eines Blitzeinschlags wurde die Druckerei lahmgelegt – die Verantwortlichen fanden eine andere Lösung.

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Die Druckerei der „FAZ“ hat ihren Sitz in Mörfelden-Walldorf, eine Stadt mit 34.000 Einwohnern südlich von Frankfurt am Main. Dort druckt der Verlag täglich seine Zeitung. Am Sonntag jedoch legte ein Blitzeinschlag Teile der Produktion lahm, wie die „FAZ“ in einem Bericht mitteilte. Daher konnten Teile der Auflage der „FAZ“ sowie der „Rhein-Main-Zeitung“ nicht gedruckt und ausgeliefert werden.

Der Verlag entschied sich kurzerhand dazu, die Zugänge zur digitalen Zeitung kostenlos zugänglich zu machen. In den entsprechenden Apps können Nutzer die E-Paper-Ausgabe und die Edition ohne zusätzliches Login lesen. Außerdem sind die Ausgaben über epaper.faz.net und edition.faz.net abrufbar.

Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin des Verlags, dass die „Rhein-Main-Zeitung“ von Montag nachgedruckt und der Dienstagsausgabe beiliegen wird.

tb

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