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Schwache Chipsparte: Samsung macht 56 Prozent weniger Gewinn im zweiten Quartal

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Um fast 56 Prozent ist der Gewinn des südkoreanischen Techkonzerns Samsung im zweiten Quartal des Jahres gefallen. Das liegt vor allem an der schwächelnden Chipsparte. Aber auch das Geschäft mit Smartphones läuft alles andere als gut.

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Der mächtige Gewinnrückgang des Konzerns kommt nicht überraschend. Schon im ersten Quartal ist der Profit des Unternehmens um fast 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Den neuerlichen Verlust hat Samsung zudem Anfang des Monats angekündigt.

Im zweiten Quartal des Jahres hat Samsung nur noch knapp fünf Milliarden Euro im Ergebnis. Der Umsatz lag bei umgerechnet 42 Milliarden Euro. Schuld an dem Rückgang ist das schwache Geschäft mit Speicherchips, eines der wichtigsten Branchen des Konzerns. Die Chipsparte macht derzeit gut die Hälfte des Ergebnisses aus. Ihr Gewinn ist um Vergleich zum Vorjahr jedoch um 71 Prozent gesunken. Die Halbleiterpreise fallen auch, weil im Markt weniger Smartphones nachgefragt werden. Außerdem ist die Nachfrage in den Rechenzentren geringer als sonst.

Auch mit Smartphones hat Samsung in diesem Quartal weniger verdient. Der Gewinn in diesem Bereich sank um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Steigende Absatzzahlen gegenüber dem Quartal davor konnten den Gewinnrückgang nicht aufhalten. Vor allem die Flagschiff-Modelle wie das Galaxy S10 und andere Premium-Produkte stagnieren.

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Hoffnungen macht sich der Konzern in der Mobile-Branche jedoch für den Herbst. Dann erwarten Beobachter das Note 10 sowie ein neues Modell der A-Serie. Außerdem soll Samsungs lange angekündigtes und mehrfach verschobenes Falt-Smartphone Galaxy Fold im September kommen.

rt

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