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Ehemaliger ZDF-Journalist Werner Doyé gestorben: „Engagierter Reporter deutsch-deutscher Themen“

Foto: ZDF

Werner Doyé ist tot. Der 77-Jährige verstarb vorige Woche, wie das ZDF nun bekanntgab. Der Journalist war über 30 Jahre als Reporter und Redakteur für das ZDF tätig und war eine prägende Figur bei der Berichterstattung über deutsch-deutsche Themen.

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Das ZDF trauert um einen langjährigen Kollegen: Werner Doyé ist im Alter von 77 Jahren am 26. Juli gestorben. Dies gab der Sender am Mittwoch bekannt. Doyé moderierte zehn Jahre lang den „Länderspiegel“, entwickelte die Sendereihe „Notizen einer Reise“, die etwa anlässlich von Staatsbesuchen randständige Geschichten abseits des politischen Nachrichtenstroms erzählte.

Außerdem war er Ideengeber für das feuilletonistische Format „Brief aus der Provinz“ und leitete das ZDF-Landesstudio Hamburg. Er war insgesamt über 30 Jahre als Reporter und Redakteur für die öffentlich-rechtliche Anstalt tätig.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: „Als engagierter Journalist hat sich Doyé um die Berichterstattung über deutsch-deutsche Themen verdient gemacht. Und als profilierter Filmemacher setzte er mit seinen Features und Reportagen immer wieder Glanzlichter.“

Doyé arbeitete nach seinem Studium der Publizistik, Politologie und Geschichte ab 1968 für das ZDF-Landesstudio Berlin. Von 1970 bis 1978 war er dort für die aktuelle Berichterstattung aus Westberlin zuständig, bevor er nach Mainz in die Hauptredaktion Innenpolitik wechselte. Ab 1988 leitete der gebürtig aus Hellenthal in der Eifel stammende Journalist fünf Jahre lang das ZDF-Landesstudio in Hamburg, bevor er bis zu seinem Dienstende im Jahr 2000 als Chefreporter in der ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik aktiv war.

tb

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