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442 Mio. Euro Umsatz: Serviceplan Gruppe wächst stärker als der Branchendurchschnitt

CEO Florian Haller
CEO Florian Haller Foto: Serviceplan

Für die Serviceplan Gruppe war das abgelaufene Geschäftsjahr ein sehr erfolgreiches, wie die aktuellen Zahlen des Unternehmens zeigen. Das Agenturnetzwerk wächst stärker als der Branchendurchschnitt und machte im Vorjahr einen Umsatz von 442 Millionen Euro. Chef Florian Haller spricht jedoch von konservativen Erwartungen für die Zukunft.

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Um 0,56 Prozent steigerten die deutschen Kommunikationsagenturen ihre Erlöse zuletzt, wie der Branchenverband GWA erst kürzlich im Frühjahrsmonitor ermittelt hat. Umso erfreulicher sind die aktuellen Geschäftszahlen für die Serviceplan Gruppe um Chef Florian Haller. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das bis Ende Juni geht, hat die Agentur einen Umsatz von 337 Millionen Euro erzielt, was einem Plus von vier Prozent entspricht (2017/18: 324). Dies gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Der internationale Umsatz liegt bei 105 Millionen Euro und ist um 15 Prozent gestiegen (Vorjahr: 91).

Das globale Honorarvolumen der größten inhabergeführten Agenturgruppe Europa lag insgesamt damit bei 442 Millionen Euro (Vorjahr: 415). Hier verzeichnet die Agentur ein Umsatzplus von sieben Prozent und liegt damit über dem durchschnittlichen Wachstum der internationalen Agenturnetzwerke. Laut einer Rangliste des Branchendienstes AdAge lag dieses im Jahr 2018 im Durchschnitt bei zwei Prozent.

Serviceplan sieht drei Faktoren für steigendes Wachstum

Haller sagt zu den aktuellen Zahlen: “Wir freuen uns sehr über das anhaltende Wachstum entgegen dem Branchentrend in Deutschland sowie global, vor allem angesichts der immer schwierigeren Rahmenbedingungen.” Auf Kundenseite herrsche Zurückhaltung und tendenziell kleiner werdende Werbebudgets würden in den Aufbau eigener digitaler Infrastruktur fließen. “Zugleich gibt es einen rasant steigenden Bedarf an integrierten Kommunikationslösungen und auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Agenturangeboten – auch über Ländergrenzen hinweg.”

Gerade hier, glaubt der CEO, könne die Serviceplan Gruppe punkten. Mittlerweile hat die Firma 24 Standorte, darunter in Ländern wie Italien, Frankreich und Russland. Aber auch in den USA gibt es seit 2018 das erste Büro. Serviceplan soll “zur ersten aus Deutschland kommenden internationalen Agenturgruppe” umgebaut werden, wie Haller jüngst in einem “Handelsblatt”-Porträt erklärte. Hinzu kommen strategische Partnerschaften mit unabhängigen Agenturgruppen Hakuhodo aus Japan und Unlimited aus Großbritannien.

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Konservativere Prognose für laufendes Geschäftsjahr

Die aktuell zufriedenstellenden Zahlen führt das Agenturnetzwerk neben der Internationalisierung auf zwei weitere Punkte zurück: das Neukundengeschäft und die Digitalisierung. Im vergangenen Jahr, heißt es in der Mitteilung, konnte die Serviceplan Gruppe “mehr als 350 Neukunden und Etats gewinnen beziehungsweise verteidigen”. In Deutschland zählen dazu unter anderem LinkedIn, Lufthansa, Calzedonia, Hans im Glück und Airbnb. Daneben wächst das Digitalgeschäft immer stärker und macht mittlerweile rund 60 Prozent der Umsätze aus.

Gegenüber dem Handelsblatt sagte Haller, dass er für das laufende Geschäftsjahr nicht allzu optimistisch sei: “Die Marktsituation bleibt schwierig, und deshalb sind wir mit unseren Erwartungen für das Jahr etwas konservativer als in den Vorjahren.” Er rechne mit einem moderaten Wachstum der Umsätze von etwa fünf Prozent.

tb

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