Partner von:
Anzeige

Schluss mit “All you can eat”: “Westdeutsche Zeitung” führt individualisierte Digital-Abos ein

WZWZW.jpg

Individualisierte Digital-Abos statt ein Abo für alle Inhalte: Diesen Weg geht nun die "Westdeutsche Zeitung" ("WZ") und erweitert ihre Vertriebsstrategie. Online-Nutzer können künftig zusätzlich zum gängigen Angebot auch sogenannte Segment-Abos abschließen. Diese sollen bereits für unter drei Euro erhältlich sein und so den Nutzungsgewohnheiten der Leser stärker entgegenkommen.

Anzeige

“Leser wollen online kein ‘All you can eat'”, erklärt Björn Knippen, Vertriebsleiter der “WZ”. Online-Nutzer des Lokalmediums können deshalb künftig individualisierte Digital-Abos schließen, wie der Verlag am Dienstag bekannt gab.

Nutzer aus der Region Wuppertal, heißt es beispielhaft, können auf das regionale Angebot für Wuppertal zugreifen, während wiederum Fans des Eishockeyvereins Düsseldorfer EG ein Sport-Abo abschließen können. “Die ‘WZ’ schafft so spezielle lokale und aus speziellen Rubriken abgeleitete Segment-Abos für Kunden, für die ein Abo des gesamten Online-Angebots nicht in Frage kommt.” Diese Abos sollen bereits für unter drei Euro erhältlich sein und lassen sich, so Knippen, beliebig mit weiteren Abos kombinieren.

Das Ziel: Aus unregistrierten Lesern sollen Abo-Kunden werden

Technisch wird dies durch einen digitalen Fingerabdruck realisiert, der unabhängig von der Registrierung und anonymisiert eine individuelle Profilierung und Ansprache der Online-Nutzer ermöglicht. Unterstützt wird das Medienunternehmen dabei von PaidTime und Plenigo.

Anzeige

“Wir ermöglichen es der ‘WZ’, Nutzergruppen mit speziellen Leseprofilen zu erkennen, ihre Größe und Relevanz zu bestimmen und individuelle Angebote für die wichtigsten Nutzergruppen zuzuschneiden”, erklärt Moritz Koch, Geschäftsführer von PaidTime, und ergänzt: “So machen wir aus unregistrierten Lesern wertvolle Abo-Kunden.”

Mit der Erweiterung der Online-Vertriebsstrategie sind hohe Ziele verbunden, wie Knippen in der Mitteilung erzählt. Man setze auf agile, schnell anpassbare und modulare Ansätze statt auf große IT-Lösungen mit hohen Einmalkosten. “Wir wollen die Anzahl unserer Digital-Abos in den nächsten Monaten vervielfachen.”

tb

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia