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Axel Springers Upday ist profitabel und will künftig auf weitere Plattformen expandieren

Axel Springer Nachrichtenapp Upday
Axel Springer Nachrichtenapp Upday

Axel Springers Newsaggregator Upday ist nun profitabel. Seit Ende 2018 bringt die Samsung-exklusive Nachrichtenapp Gewinn ein, wie eine Sprecherin auf Nachfrage bestätigte. Für die Zukunft sind zudem Expansionen geplant – in weitere Länder und auf andere Plattformen.

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In 2018 konnte Upday seinen Umsatz verdreifachen, berichtet der Branchendienst “Digiday“. Dies führte dazu, dass der Newsaggregator seit dem vierten Quartal profitabel ist. Eine Sprecherin von Axel Springer bestätigte die Zahlen.

Drei Jahre nach dem Start der auf Samsung-Smartphones vorinstallierten Nachrichtenapp nutzen mittlerweile 25 Millionen Menschen den Dienst. 4000 Publisher sind auf der Plattform aktiv und bekommen über sie zwischen einen und zehn Prozent Traffic. Mittlerweile hat Upday die Partnerschaft mit Samsung sogar ausgebaut. Neben Smartphones (S-Serie, A-Serie, J-Serie) ist die App auch auf dem Samsung Family Hub (Kühlschrank), den Gear S Watches (Uhr) und dem Smart TV Samsung QLED (Fernsehen) verfügbar. Darüber hinaus lässt sich Upday bei Bixby, dem Sprachassistenten von Samsung, abrufen.

Andere Plattformen denkbar
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In Zukunft soll das Produkt jedoch weiter wachsen: “Aktuell evaluieren wir, auf welchen Wegen wir die journalistische und technologische Expertise von Upday weiter skalieren können”, betont eine Sprecherin von Axel Springer. “Von einer Erweiterung in neue Länder bis hin zur Integration auf weitere Plattformen sind viele Wege denkbar.” Mit der strategischen Partnerschaft mit Samsung sei der Konzern “äußerst zufrieden”. Daher werde die Marke Upday dem südkoreanischen Unternehmen vorbehalten bleiben. Nicht ausgeschlossen sei aber, dass das Team mit ähnlichen News-Produkten unter anderer Marke auf anderen Plattformen aktiv sein wird.

Als nächstes großes Thema wolle Upday die Podcast-Aggregation angehen, wodurch das Programm auch auf unterschiedlichen Speaker-Devices vertreten sein will. Dazu spricht das Unternehmen gerade mit potentiellen Kooperationspartnern, darunter einigen Automobilherstellern.

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