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Mantelredaktion in Bielefeld: Ostwestfälische Verlagshäuser bündeln überregionale und regionale Inhalte

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Die "Neue Westfälische", die "Lippische Landes-Zeitung", das "Mindener Tageblatt" und das "Haller Kreisblatt" arbeiten künftig enger zusammen: Die überregionalen und regionalen Inhalte für Print und Online kommen ab 2020 aus einer Gemeinschaftsredaktion in Bielefeld, wie die Medienhäuser mitteilten. Die lokalen Inhalte der Tageszeitungen seien davon nicht betroffen.

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In Bielefeld besiegelten am Montag die Medienhäuser “Neue Westfälische” (kurz: “NW”), “Lippische Landes-Zeitung” und “Mindener Tageblatt” die Gründung der sogenannten Gemeinschaftsredaktion der ostwestfälisch-lippischen Verlage. Damit beliefert das Unternehmen die Verlage künftig mit überregionalen und regionalen Inhalten für die Printausgaben sowie die digitalen Nachrichtenportale. Aufgrund der Kooperation mit der “NW” wird auch das “Haller Kreisblatt” von der Gemeinschaftsredaktion profitieren. Die lokale Berichterstattung, heißt es in der Mitteilung dazu, soll von dem Schritt unberührt bleiben.

Bislang waren sowohl die “Lippische Landes-Zeitung” und das “Haller Kreisblatt” von der “NW”-Redaktion mit Mantelseiten für die Printprodukte beliefert worden. Konkret heißt das: Die bisherige “NW”-Zentralredaktion geht in den kommenden Monaten in der neuen Gesellschaft auf und liefert ab Anfang 2020 fortan die journalistischen Inhalte. Ziel sei es, die Berichterstattung in und über Ostwestfalen-Lippe zu stärken und die Region noch deutlicher als heute in den Fokus zu nehmen.

Chefredakteur der Gemeinschaftsredaktion wird Thomas Seim

Damit erhalten in Zukunft mehr als 500.000 Leserinnen und Leser der gedruckten Tageszeitungen und monatlich mehr als 2,5 Millionen Besucher der Nachrichtenportale in Ostwestfalen- Lippe die Inhalte der Gemeinschaftsredaktion der OWL-Verlage. 

Erster Chefredakteur der Gemeinschaftsredaktion wird der amtierende Chef der “NW”, Thomas Seim. Die Verantwortung für die anderen Lokalblätter tragen weiterhin die aktuellen Chefredakteure. Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer des Zeitungsverlages „NW“, sieht darin einen “bedeutenden Schritt zur Sicherung des Medienstandorts Ostwestfalen-Lippe vor dem Hintergrund zunehmender Konzentrationstendenzen in der Medienlandschaft”.

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Wie sich das “Mindener Tageblatt” künftig positioniert, erfahren Sie in einem aktuellen MEEDIA-Interview mit Chefredakteur Benjamin Piel.

tb

 

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