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Flensburger SHZ-Verlag und Falkemedia wollen Regionalmedien zusammenlegen

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In den Zeitschriftenmarkt in Norddeutschland kommt Bewegung. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) und das Kieler Medienhaus Falkemedia wollen ihre regionalen Magazine zusammenlegen. Damit würde im Norden ein neuer großer Player in der stark umkämpften Zeitschriftenbranche entstehen – mit Titeln von "Kieler Leben" bis "Landgang".

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„Wir überlegen, ob wir das Zeitschriftengeschäft des SHZ und von Falkemedia fusionieren“, erklärt SHZ-Geschäftsführer Axel Gleie gegenüber MEEDIA. Dem geplanten Zusammenschluss müsse allerdings noch das Bundeskartellamt zustimmen, heißt es. Die Maßnahme hatten die Me­di­en- und Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft, Flens­burg, und die Fal­ke­me­dia Be­tei­li­gungs GmbH in Kiel jüngst gegenüber den Wettbewerbshütern angemeldet.

Neuer starker Player im Norden

Mit dem Zusammenschluss würde ein neuer regionaler Magazinverlag in Norddeutschland entstehen. Zum SHZ gehören unter anderem Titel wie “Landgang”, “die inseln”, das “Sylt-Magazin”, “Finesse Gourmet” und “Handballwoche”. Auch Falkemedia verfügt mit 20 Titeln über ein reichhaltiges Portfolio an Special-Interest-Titeln. Wie Falkemedia-Verleger Kassian Goukassian gegenüber MEEDIA aber betont, ginge es bei der Kooperation ausnahmslos um die regionalen Medien der Falkemedia Stadtmagazine GmbH: “Überregionale Magazine wie “Mein Zaubertopf”, “Landgenuss”, “Naturapotheke” oder Techniktitel wie “MacLife”, “iPhoneLife” oder Musikmagazine sind davon nicht betroffen.”

Gegründet wurde das Medienhaus Falkemedia 1994. Es beschäftigt bundesweit an fünf Standorten in Kiel, Köln, Berlin, Frankfurt, München mehr als 90 Mitarbeiter. “Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ermöglichen es dem Unternehmen, in konkurrenzloser Geschwindigkeit auf neue Anforderungen zu reagieren”, ist das Credo von Falkemedia. Der SHZ-Verlag ist mit mehr als 20 Tageszeitungen einer der führenden Regionalzeitungsverlage in Norddeutschland. Publizistisches Flaggschiff ist das “Flensburger Tageblatt”.

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Das Zeitschriftengeschäft in Deutschland befindet sich im Umbruch. Nachlassende Vertriebserlöse und rückläufige Anzeigengeschäfte zwingen die Verlage, ihre Magazingeschäft weiter zu konsolidieren oder zu verkaufen. Zudem müssen die Medienunternehmen ihre Magazintitel stärker auf die veränderte digitale Mediennutzung ausrichten.

Anmerkung: Gegenüber einer früheren Version dieses Artikels wurde eine nach der Erstveröffentlichung abgegebene Stellungnahme von Falkemedia berücksichtigt, in der Falkemedia klarstellt, dass die geplante Zusammenarbeit sich nur auf regionale Magazine beschränken soll.

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