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Nach 17 Jahren: Burda gibt “Playboy”-Lizenz an Führungs-Duo Florian Boitin und Myriam Karsch ab

Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen die Lizenz des deutschen “Playboy” von Burda
Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen die Lizenz des deutschen "Playboy" von Burda Foto Florian Boitin: Bernhard Huber

Nach 17 Jahren ist Schluss: Hubert Burda Media will die Lizenz des Männer-Magazins "Playboy" nicht verlängern. Neuer Lizenznehmer wird das langjährige "Playboy"-Führungsduo, also Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin. Von der Maßnahme sind alle Mitarbeiter betroffen. Für sie will der Verlag sozialverträgliche Lösungen suchen.

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Das Münchener Medienhaus Hubert Burda Media will die Lizenz für das Männer-Magazin “Playboy” mit der Playboy Enterprises Inc. nicht verlängern. Dies teilt Hubert Burda mit. Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin übernehmen zum Jahresende die Lizenz für die Marke “Playboy” und führen diese in einer eigenständigen GmbH weiter. Wie Burda weiter mitteilt, soll die letzte von dem Münchener Großverlag herausgegebene Ausgabe das Heft 12/19 sein, das am 7. November 2019 erscheint.

Von der Maßnahme sind insgesamt 21 Arbeitsplätze betroffen, heißt es. Für die Mitarbeiter strebe der Verlag sozialverträgliche Lösungen an. Außerdem werde geprüft, ob den Arbeitnehmern andere Positionen innerhalb des Konzerns angeboten werden können. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, sich auf die Stellen innerhalb der neu geschaffenen GmbH zu bewerben. Burkhard Graßmann, BurdaNews-Geschäftsführer, begründet den Schritt mit dem sich verändernden wirtschaftlichen Umfeld.

Florian Boitin: “Playboy ist eine der bekanntesten Medienmarken der Welt. Und seit mehr als 47 Jahren nicht nur als Printmagazin, sondern auf allen relevanten digitalen Kanälen auch hier in Deutschland erfolgreich. Myriam Karsch und ich sind deshalb mehr denn je davon überzeugt, dass die klar positionierte Lifestylemarke Playboy auch künftig eine führende Rolle in der deutschen Medienlandschaft spielen wird.”

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Die Maßnahme erfolgte im Rahmen einer Portfoliobereinigung, heißt es. Denn der Vertriebszahlen des begehrten Männertitels hatten zuletzt kräftig nachgegeben. So sank die verkaufte Auflage im 1. Quartal 2019 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 108.563 Exemplare. Bereits 2018 hatte die Auflage des Titels nachgegeben.

gl

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