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Digitalumbau beim WDR: Valerie Weber und Jörg Schönenborn leiten künftig crossmediale Programmdirektionen

V.l.: Valerie Weber, Intendant Tom Buhrow und Jörg Schönenborn
V.l.: Valerie Weber, Intendant Tom Buhrow und Jörg Schönenborn © WDR/Herby Sachs/Annika Fußwinkel

Der WDR treibt den digitalen Wandel voran und ordnet dafür die Programmdirektionen neu: Die Posten Hörfunk- und Fernsehdirektor, bislang Valerie Weber und Jörg Schönenborn, gehören bald der Geschichte an. Dies gab die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt am Montag bekannt. Die beiden leiten künftig zwei neu geschaffene, crossmediale Programmdirektionen.

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Demnach wird Valerie Weber, bisherige Hörfunkdirektorin, zum 1. Juli 2019 die neue Programmdirektion “NRW, Wissen und Kultur” leiten. In diesen Bereich fallen fortan die regionale Berichterstattung der elf WDR-Landesstudios und die Landespolitik sowie die crossmedialen Ressorts Wissenschaft, Wirtschaft/Verbraucher, Kultur, die WDR-Orchester und der Chor sowie der Hörfunk.

Ziel: Sichtbarkeit im Digitalen ausbauen

Der Fernsehdirektor Jörg Schönenborn übernimmt dagegen die Programmdirektion “Information, Fiktion und Unterhaltung”. Er verantwortet dort den künftigen Newsroom, Politik und Zeitgeschehen inklusive Sport, die Auslandsstudios, die Bereiche Fiktion und Unterhaltung/Kinder sowie den Bereich Fernsehen. Dazu zählen auch die Inhalte für die ARD, vor allem “Das Erste”. Außerdem soll der Programmbereich Internet dort verankert werden.

Innerhalb der beiden geschaffenen Programmdirektionen kommt es im Zuge der Umstrukturierung zu weiteren personellen Veränderungen innerhalb der einzelnen BereicheDer neue Programmbereich Wissen, Wirtschaft und Verbraucher wird von Elmar Pott geleitet, bislang verantwortlich für die Hauptabteilung Zentrale Aufgaben in der Hörfunkdirektion. Chef des Programmbereichs Landesprogramme, zu dem künftig die Hörfunk-, Fernseh- und Online-Berichterstattung der elf Landesstudios sowie der Landespolitik zählen, wird Gabi Ludwig.

Den crossmedialen Programmbereich verantwortet Stefan Brandenburg. In dem Newsroom ist zukünftig die gesamte aktuelle Berichterstattung für Hörfunk, Fernsehen und Online verortet. Ebenfalls zum 1. Juli beginnt Jona Teichmann ihre Stelle als Leiterin der Chefredaktion Hörfunk, die dann wiederum ab 1. Januar 2020 die Leitung des Programmbereichs Welle WDR 5/Chefredaktion übernimmt.

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Wechsel der Führungskräfte als Chance

Folgende Veränderungen gibt es ab 1. Januar 2020 geben: Der bisherige WDR-5-Leiter Florian Quecke wird den neu eingerichteten crossmedialen Programmschwerpunkt Kultur übernehmen und Matthias Kremin leitet künftig WDR 3. Bereits vorige Woche wurde bekannt, dass Noch-WDR3-Chef Karl Karst sein Amt zum Ende des Jahres niederlegt. Er wird ab nächstem Jahr den WDR und die ARD in der Kulturlandschaft vertreten. Karst wurde kürzlich zum Sprecher des Deutschen Medienrates im Deutschen Kulturrat gewählt.

Weber hält den Wechsel vieler Führungskräfte für einen wichtigen Prozess: “Wir haben die historische Gelegenheit, uns in diesem bewusst gewählten Zustand der Instabilität wirklich neu zu sortieren und nicht nur altbewährte Radio- und Fernsehabläufe zusammenzupacken. Die enge Zusammenarbeit von Radio, Fernsehen und Online in den neuen Programmbereichen ist kein Selbstzweck, sondern dient dem strategischen Ziel, die Transformation zu ermöglichen und unsere Sichtbarkeit im Digitalen auszubauen.”

tb

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