Partner von:
Anzeige

“stern” stürzt mit Insektensterben-Titel fast auf Kiosk-Minusrekord, “Spiegel” bleibt auf solidem Niveau

Cover_Check_2019_20.jpg

Ausgabe 20/2019 war für den "stern" laut IVW-Daten kein allzu erfolgreiches Heft. Mit 110.443 Einzelverkäufen schrammte es nur knapp an dem erst vor Kurzem aufgestellten historischen Tiefstwert vorbei. Passiert ist das mit der Titelzeile "Rette ihn wer kann!" zum Thema Insektensterben. Auf recht solidem Niveau landete "Der Spiegel" mit "Die fetten Jahre sind vorbei", erneut klar unter Soll blieb der "Focus" mit Friedrich Merz' "Agenda 2030".

Anzeige

“Der Spiegel” landete mit seiner Ausgabe 20/2019 am ehesten von den drei Wochenmagazinen auf seinem Normalniveau. Mit 164.894 Einzelverkäufen verfehlten die Hamburger zwar ihren 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 175.800, sprangen aber knapp über ihren 3-Monats-Durchschnitt von 164.400 Einzelverkäufen. Die Titelstory “Die fetten Jahre sind vorbei: Warum dem deutschen Wirtschaftswunder ein jähes Ende droht” bescherte dem Magazin also ein solides Ergebnis. Ohnehin sehen die Zahlen des “Spiegels” derzeit recht stabil aus: In den vergangenen fünf Wochen landete er immer zwischen 161.000 und 169.000 Einzelverkäufen. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, kam “Der Spiegel 20/2019 auf eine verkaufte Auflage von 710.618 Exemplaren, darunter 96.371 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

Der “stern” kam mit seiner Ausgabe 20/2019 nicht über 110.443 Einzelverkäufe hinaus. Damit schrammte er nur knapp an dem vier Wochen zuvor aufgestellten Minusrekord der Nummer 16/2019 vorbei. Die fand im Einzelhandel nur 109.637 Abnehmer. Das Titelthema “Insektensterben” kam also nicht sonderlich gut bei den potenziellen “stern”-Käufern an. Logischerweise blieb Heft 20 damit auch klar unter dem 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 132.800 Einzelverkäufen und dem 3-Monats-Durchschnitt von 119.300 Exemplaren. Insgesamt fand die Nummer genau 456.744 Abnehmer, 24.319 davon via ePaper.

Anzeige

Klar unter seinen Möglichkeiten blieb zum vierten Mal in Folge der “Focus”: Nur 46.437 Leute griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. zum Heft 20/2019 mit dem Titel “Friedrich Merz: Die Agenda 2030”. Damit blieb das Burda-Magazin auch deutlich unter seinem 12-Monats-Normalniveau von derzeit 58.200 Einzelverkäufen, sowie unter seinem 3-Monats-Niveau von 59.300. Auch hier noch der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 365.202 Exemplaren, inklusive 51.804 ePaper.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Zum Spigel-Titel:
    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.
    Otto Fürst von Bismarck

    In Deutschland wächst (gerade auch in der Politik) eine Generation heran, deren Verhalten nur noch mit der Bezeichnung “Wohlstands-Dekadent” bezeichnet werden kann.
    Siehe, wie hier (im Gegensatz zu vielen Ländern Osteuropas und Asiens die “MINT”- Fächer, die den einstigen Reichtum geschaffen hatten, an den Unis in beängstigendem Umfang von den “Wimmer”-Fächern verdrängt werden.
    Wenn das so weitergeht, muss man sich um Deutschlands Zukunft keine Sorgen mehr machen.
    Deutschland hat seine Zukunft hinter sich.

  2. “stern” stürzt mit Insektensterben-Titel fast auf Kiosk-Minusrekord, “Spiegel” bleibt auf solidem Niveau

    Na ja, die Leser wollen was anderes lesen. So Stories in der Art von Friedrich Merz – mein Kampf mit renitenten Mietern” oder “Friedrich Merz – warum ich einen Obdachlosen großherzig mit Buch beschenkte” oder “Friedrich Merz warum ich kein FDP Mitglied bin” …

Dein Kommentar

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia