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Hans Ippisch verlässt Marquard Media und wechselt zu Intellivision

Hans Ippisch ist der neue Europachef von Intellivision
Hans Ippisch ist der neue Europachef von Intellivision Foto: Intellivision / Daniel Waadt

Der langjährige Computec-Boss Hans Ippisch verlässt Marquard Media und wird Chef des neuen Konsolenherstellers Intellivision (Amico) in Europa. Neben der Vertriebsstruktur baut Ippisch auch den Kontakt zu lokalen Entwicklern auf. Sieben bayerische Studios arbeiten bereits an elf Amico-Spielen.

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Intellivision, Hersteller der für Herbst 2020 angekündigten Amico-Konsole, hat die Eröffnung einer Europazentrale enthüllt, die Intellivision Entertainment Europe GmbH. Bei der Suche nach einem zentralen Standort fiel die Wahl auf Nürnberg. Geleitet wird das neue Büro von Hans Ippisch. Der langjährige Computec-Media-CEO verlässt dazu Marquard Media und steigt als President of European Operations bei Intellivision ein. “Ich konnte es mir lange nicht vorstellen, Computec zu verlassen, deshalb habe ich mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht”, sagte Ippisch gegenüber GamesMarkt. Letztlich sei der Entschluss aber keine Entscheidung gegen Computec, sondern eine Entscheidung für die neue Aufgabe. Das gesamte Interview mit dem Europachef von Intellivision lesen GamesMarkt-Abonnenten in der kommenden Ausgabe.

Und tatsächlich hat es die neue Aufgabe in sich. Intellivision plant im Oktober 2020 den Start der Familien-Konsole Amico. Hinter Firma und Gerät stehen mit Tommy Tallarico und David Perry zwei Branchenveteranen. Beide kennt Ippisch bereits seit fast drei Jahrzehnten. Bis zum Launch soll Ippisch nun vor allem zwei Aufgaben in Europa für Intellivision übernehmen: Zum einen muss das europäische Vermarktungsnetzwerk aufgebaut werden. MIt Hilfe von Partnern werden letztlich alle europäischen Länder und Territorien bedient.

Zum anderen fungieren Intellivision Entertainment Europe und Hans Ippisch als Ansprechpartner für die Entwickler in Europa. Das Amico-Portfolio baut das Unternehmen derzeit in Form von Auftragsarbeiten auf. Und dabei wurde man auch in Deutschland fündig. So arbeiten nach Angaben von Intellivision bereits sieben bayerische Entwickler an insgesamt elf verschiedene Spiele. Detail dazu nannte Intellivision noch nicht.

Dass der Hauptsitz in sowie die ersten Entwickler aus Bayern stammen dürfte ein erster Verdienst von Ippisch als Europachef sein. Bereits bei Computec setzte er sich aktiv für den Gamesstandort Bayern ein. “Ich finde, dass ist eine tolle Story, gerade auch für den Standort Bayern und den Standort Deutschland, dass erstmals hierzulande mehrere Launchtitel für eine neue Konsole entstehen”, so Ippisch gegenüber GamesMarkt.

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Die Politik jedenfalls scheint das ähnlich zu sehen. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach kommentierte die Nachrichten so: “Die Games-Familie in Bayern wächst kontinuierlich. Mit der Intellivision Entertainment Europe GmbH können wir in Nürnberg einen weiteren Akteur begrüßen. Dass die Entscheidung für die Europazentrale auf Bayern gefallen ist, zeigt wie stark der Freistaat als Games-Standort ist.”

Hans Ippisch stieß 1991 als Chefredakteur zu Computec, übernahm im Laufe der Jahre zunehmend Verantwortung auch außerhalb der Redaktion. 2005 wurde Ippisch Commercial Director, vier Jahre später Verlagsleiter. 2012 wurde er erst COO, 2017 dann CEO von Computec Media. Ippisch ist außerdem Vorstandsmitglied im Verband der Zeitschriftenverleger in Bayern (VZB).

Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Schwesterpublikation GamesMarkt.

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