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Neue Spitze beim Business Insider: Otte und Wais übernehmen Chefredaktion von Springers Wirtschaftsportal

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Der Business Insider Deutschland verliert seine Chefredakteurin. Sabrina Hoffmann wird den Medienkonzern Axel Springer nach dem Umzug nach Berlin verlassen. Ihre Nachfolge übernehmen die derzeitigen Executive Publishers Romanus Otte und Jakob Wais.

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“Es fällt mir sehr schwer, mich von unserem tollen Team zu verabschieden”, schreibt Hoffmann in einer Mail an das Team. Dies berichtete Horizont zunächst. “Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was wir hier in den vergangenen drei Jahren aufgebaut haben. Es gab immer wieder Momente, in denen ich nicht glauben konnte, dass ich eure Chefredakteurin sein darf.”

Hoffmann ist seit 2016 Chefredakteurin des Wirtschaftsportals von Axel Springer und verlässt das Haus persönlichen Gründen. Wie es vom Medienkonzern heißt, wird sie den geplanten Umzug von Karlsruhe nach Berlin über den Sommer begleiten und den Konzern danach verlassen. In der Hauptstadt baut die Redaktion derzeit einen neuen Sitz auf.

“Fällt mir schwer, mich zu verabschieden”
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Die Leitung der Chefredaktion übernehmen dann Romanus Otte und Jakob Wais, die derzeit bereits als Executive Publishers für Produktentwicklung und Geschäftsführung zuständig sind.

Erst im März gab Axel Springer bekannt, dass die Wirtschaftsredaktion von Karlsruhe in die Hauptstadt umzieht. Laut Verlag soll das Team von 15 auf 30 Mitarbeiter aufgestockt werden. “Ziel ist, Business Insider auch in Deutschland zu einer führenden Marke des Wirtschaftsjournalismus zu machen. Der Fokus auf die jungen Zielgruppen bleibt erhalten.”

tb

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Alle Kommentare

  1. Wieso der Business-Insider jetzt nach Berlin umziehen soll, erschließt sich mir nicht. Die Hauptstadt ist ja eher kein wirtschaftliches Schwergewicht, das politische Klima dort nicht wirklich wirtschaftsfreundlich, und räumliche Nähe zum Regierungssitz in Zeiten digitaler Kommunikation unnötiger denn je. Auch ein besonderer Wettbewerbsvorteil scheint mir dies nicht zu sein. Die Wirtschaftswoche hat ihren Sitz in Düsseldorf, das Manager Magazin in Hamburg. Will etwa irgendjemand ernsthaft behaupten, die Qualität dieser renomierten Publikationen würde unter der Entfernung von Berlin leiden? Mir scheint eher, daß diese hilfreich ist, um die Unabhängigkeit von der Politik zu bewahren. Und wenn der Umzug einen Verlust kompetenter und talentierter Mitarbeiter zu Folge hat, ist es erst recht fraglich, wo die Vorteile liegen sollen. Geht es vielleicht nur darum, den Kontrollwahn einiger Konzernmanager zu befriedigen?

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