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Das letzte TV-Lagerfeuer? Pay-TV-Sender Sky veröffentlicht Zahlen zur finalen “Game of Thrones”-Staffel

“Game of Thrones”
"Game of Thrones" © dpa/HBO

Nach acht Staffeln ist die Saga von "Game of Thrones" beendet. Im Netz gab es zu jeder Folge einen regelrechten Hype. Nun hat der Pay-TV-Sender Sky die Zuschauerzahlen zur letztem Staffel veröffentlicht. Das Ergebnis: Selbst Ausstrahlungstermine mitten in der Nacht schreckte die Fans nicht ab.

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Acht Staffeln mit insgesamt 73 Episoden: Das HBO-Epos “Game of Thrones” ist vergangenen Montag zu Ende gegangen. Der Bezahlsender Sky hat nun die Zuschauerzahlen zur achten Staffel bekanntgegeben. Demnach haben im Zeitraum vom 22. April bis 26. Mai netto insgesamt 3,72 Millionen Zuschauer im TV eingeschaltet. Dies geht aus Zahlen der AGF mit der GfK hervor. Über die nicht-linearen Verbreitungswege von Sky (Sky On Demand, Sky Go und Ticket) sollen es 11,39 Millionen Abrufe gewesen sein. Die durchschnittliche sogenannte Kontaktsumme über TV, VoD und Sky Go lag binnen einer Woche bei 3,06 Millionen Zuschauern.

Sendetermin um 3 Uhr nachts kein Nachteil

Allein für die finale Episode, das zeigt eine MEEDIA-Auswertung, saßen vorige Woche 750.000 14-bis 49-Jährige um 3 Uhr nachts vor dem TV. Sky Atlantic, ein Mini-Sender mit Marktanteilen bei gewöhnlich 0,1 Prozent, sprang damit auf 46,2 Prozent. Insgesamt sahen die letzte Folge um 3 Uhr nachts 910.000 Leute, die Ausstrahlung um 20.15 Uhr kam auf weitere 590.000 bzw. 420.000 14- bis 49-Jährige. In den USA kam die allerletzte Folge der Kultserie über HBO und die Streamingdienste des Senders auf 19,3 Millionen Zuschauer.

“‘Game of Thrones‘ hat einen historischen Meilenstein in Sachen Serienproduktion gesetzt und zeigt, wie erfolgreich gut inszenierte Serieninhalte weltweit funktionieren können”, kommentierte Elke Walthelm, Executive Vice President Content bei Sky Deutschland. “Dieser Erfolg spornt uns an, weiterhin konsequent auf hochwertigen, fiktionalen Content zu setzen.”

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Für Thomas Deissenberger, Geschäftsführer Sky Media, ist die HBO-Produktion ein Beispiel dafür, dass Serieninhalte weiterhin das traditionelle “Lagerfeuer-Charakter” entfachen können. “‘Game of Thrones’ ist der Beleg dafür, dass abseits von Live-Sport und Shows auch fiktionale Inhalte mit Suchtcharakter auf extrem starke Reichweiten treffen und somit Werbewirkung auf Top-Niveau schaffen können.“

tb

 

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