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“Danke, Papa”: Edeka reagiert auf Kritik und Rüge mit neuem Werbespot zum Vatertag

Edekas neuer Werbespot zum Vatertag
Edekas neuer Werbespot zum Vatertag © Edeka

Edeka hat nach heftigen Reaktionen in den sozialen Netzwerken und einer Rüge des Werberats zu einem Werbespot zum Muttertag, einen neuen Spot veröffentlicht – dieses Mal zum Vatertag. Dieses Mal kommen die Väter besser weg: Der Clip endet mit den Worten "Danke Papa, dass Du nicht Mama bist".

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“Die Kampagne war von Beginn an sowohl für den diesjährigen Mutter- als auch Vatertag angelegt”, schreibt Edeka auf Facebook. “Um die Kampagnenidee zu verdeutlichen, aber auch, weil wir uns der Kritik stellen möchten, anstatt sie zu verschweigen, haben wir uns dazu entschieden, auch den Online-Film zum Vatertag zu veröffentlichen.”

Der neue Spot ist deutlich kürzer und weniger angreifbar als der Muttertags-Werbefilm, der als väterfeindlich und sexistisch kritisiert worden war. Er bezieht sich auch stärker auf das Edeka-Geschäft, den Handel mit Lebensmitteln. So stellt zum Beispiel ein Vater seinen Töchtern eine Flasche Edeka-Ketchup auf den Tisch, nachdem die Mutter ihnen Gemüse serviert hat.

Darum sind die Clips in Schwarz-Weiß gehalten
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Wie der erste Spot ist auch der zweite in Schwarz-Weiß gehalten. “In beiden Online-Filmen stellen wir filmisch, in überspitzter Form und mit einem ironischen Augenzwinkern, das alltägliche Familienleben dar”, erläutert Edeka auf Facebook. “Um zu zeigen, dass die Aussagen im Film nicht unserem realen, modernen Bild von Vätern und Müttern entsprechen, haben wir bewusst einen Schwarz-Weiß-Filter gewählt.”

Allerdings zeigte die Vielzahl an Beschwerden und die Debatte in den Sozialen Netzwerken (MEEDIA berichtete), dass ein großer Anteil der Bevölkerung dieses Stilmittel entweder nicht erkennt oder zumindest in dieser Form nicht mehr als legitim empfindet. Gegen den den ersten Spot waren beim Deutschen Werberat 750 Beschwerden eingegangen und hatten zu einer öffentlichen Rüge geführt, weil die Werbung sowohl Männer als auch Frauen diskriminiere. Daran ändere auch die bewusst gewählte ironische Überzeichnung des Spots nichts.

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