Partner von:
Anzeige

Motherboard Deutschland macht dicht: Vice bündelt alle deutschsprachigen Ableger auf einer Seite

meedia-vice.jpg
© VICE

Im Sommer 2013 ging die deutschsprachige Motherboard-Webseite online, tausende Artikel später ist Schluss. Das hat das Team in einem letzten Beitrag in eigener Sache am Freitag bekanntgegeben. Bereits seit einiger Zeit war klar, dass es bei den Ablegern von Vice.com in der DACH-Region zu Umstrukturierungen kommen wird. Auch andere Marken sind von dem Schritt betroffen.

Anzeige

“Liebes Internet, Motherboard Deutschland gibt’s nicht mehr”, schreibt Tech-Journalist und Vice-Redakteur Sebastian Meineck bei Twitter. Er verweist auf den letzten Artikel der Motherboard-Redaktion, in dem die Autorinnen und Autoren auf mehr als fünf Jahre “Darknet, Memes und Schwarze Löcher” zurückblicken.

Geschichten an der Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft seien der Anspruch der Redaktion gewesen, schreibt das Team in seinem letzten Artikel. “Im Sommer 2013 ging die deutschsprachige Motherboard-Website online, rund fünfeinhalb Jahre, Tausende Artikel und zwei Podcast-Staffeln später ist mit Motherboard Deutschland Schluss.”

In der Stellungnahme heißt es weiter: “Vice fasst seine deutschsprachige Berichterstattung nun auf einer Website zusammen, über Technologie wird fortan auf Vice.com berichtet.” Die bereits von Motherboard veröffentlichen Artikel werden dort archiviert.

Mitte des Monats hatte es schon auf Vice.com einen Text zur Zusammenlegung aller Ableger des Medienhauses gegeben. Dort teilten die Verantwortlichen mit: “Musik, Feminismus, Tech und Food findet ihr jetzt auf VICE.com. Bald auch auf einer neuen Website. Nur i-D bleibt weiterhin als eigene Seite erhalten.” Neben Motherboard verschwinden damit auch die Medienmarken Noisey, Broadley und Munchies als eigenständige Webseiten.

Anzeige

Pläne: Stärkung der Kernmarke Vice.com

Bereits im Februar hatte Vice.com mitgeteilt, dass man im Zuge der internationalen Strategie vermehrt auf die Kernmarke Vice.com setzen wird. Redakteure der Portale werden in Zukunft Inhalte für Vice.com produzieren, das auch im Zentrum der Vermarktung stehen wird (MEEDIA berichtete).

Die Maßnahme kann als erste Konsequenz aus den angekündigten Sparplänen der US-Mutter verstanden werden. Bereits im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass Vice Media seine vorgegebenen Ziele nicht erreichen würde. Konzernweit will der Verlag in diesem Jahr deshalb mit bis zu 250 Leuten weniger auskommen – zehn Prozent der Belegschaft.

tb

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Learn to Code

    PS: Seit Meedia vertickt wurde gehts steil bergab mit euch

    Am besten lernt eich auch bald zu coden

    MUAHAHAHAHAHA

    Kein Mitleid mit HaltungsjournalistInnen

Dein Kommentar

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia