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“Besoffene G’schicht”: die offene Frage nach der Rolle der Medien beim Ibiza-Video

Szene aus dem Ibiza-Video Screenshot: Der Spiegel/SZ
Szene aus dem Ibiza-Video Screenshot: Der Spiegel/SZ

Die Story rund um das Ibiza-Video, das eine ausgewachsene Staatskrise in Österreich ausgelöst hat, schillert in vielen Facetten. Was den Medienaspekt betrifft, sind sehr viele Fragen offen. Die drängendste: Wer hat das Video produziert?

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Räumen wir das Offensichtliche gleich zu Beginn aus dem Weg: Natürlich ist es ganz und gar unmöglich und unwürdig, wie sich der FPÖ-Spitzenpolitiker HC Strache und sein Kompagnon Johann Gudenus in dem Video aufführen. Sich Gedankenspielen hinzugeben, dass eine russische Oligarchin die Kronen-Zeitung kaufen könnte, die dann der FPÖ Wahlkampfhilfe leistet, wofür die Oligarchin dann Staatsaufträge für den Straßenbau erhält – das ist wahrlich eine “besoffene G’schicht” (Strache), das geht gar nicht. Egal ob und wieviel Alkohol oder andere Substanzen im Spiel waren, Strache ist nach diesem Video politisch komplett erledigt, und zwar zurecht. Ebenso hatte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) keine andere Wahl, als die Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ aufzukündigen und Neuwahlen anzustreben. Geknirscht hatte es ja schon vor diesem Knall lange und vernehmlich. Das alles steht außer Frage.

Medien, Satiriker, Aktivisten?

Was aber höchst fraglich ist, ist welche Rolle Medien, Aktivisten und Satiriker in der Geschichte gespielt haben.

Das Video stammt aus dem Jahr 2017 und wurde vor der jüngsten Nationalratswahl in Österreich gedreht. Strache war damals noch nicht Vizekanzler. Wie die FAZ schreibt, soll das Video ein Jahr lang in “informierten Kreisen” herumgegeistert sein. Spiegel und Süddeutsche Zeitung, die das Material öffentlich gemacht haben, erklärten, von dem Video seit einigen Monaten zu wissen und es rund eine Woche vor der Veröffentlichung erhalten zu haben.

Bestätigt ist auch, dass der ZDF-Komiker Jan Böhmermann bereits im April das Video kannte, zumindest dessen Inhalt. Eine Person aus seinem Umfeld soll informiert gewesen sein. Es wird viel geraunt in dieser Geschichte. In einer Video-Grußbotschaft anlässlich der Verleihung des österreichischen Fernsehpreises Romy sagte Böhmermann, dass er den Preis gerade nicht persönlich entgegennehmen könne, da er “gerade ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza rumhänge.”

Damals wurde noch gelacht. Zumindest bei einigen. Böhmermanns Manager hat gegenüber der dpa bestätigt, dass der das Video kannte, es sei ihm aber nicht “angeboten” worden, also habe er es auch nicht “ablehnen” können. Das bezieht sich auf die Aussage der SZ-Redakteurin Leila Al-Serori, Böhmermann sei das Video angeboten worden, er habe die Sache aber nicht weiter verfolgt.

Böhmermann selbst lässt bislang nichts Konkretes verlauten. Am vergangenen Donnerstag erklärte er in einem Begleitvideo zu seiner Sendung “Neo Magazin Royale”, dass gut sein könne, dass Österreich brenne. Das deutet darauf hin, dass er auch über den Zeitpunkt der Veröffentlichung im Bilde war.

Böhmermanns Sender ZDF ist weniger nah dran und ließ mitteilen, dass man senderseitig nichts von dem Video wusste und das Video auch nicht in Zusammenhang mit einer Produktion des ZDF stehe. Soll wohl heißen, dass in der kommenden Ausgabe des “Neo Magazin Royale” keine große Making-of-Show zu erwarten ist. Böhmermann heizte die Spekulationen weiter an, indem er kryptisch-vielsagend das olle Musikvideo “We’re going to Ibiza” der Venga Boys twitterte.

Seine Fans applaudierten ihm für den gelungenen Coup, der vielleicht gar nicht seiner ist. Auf Twitter kündigte Böhmermann aktuell an, für diese Woche “ein Special” vorbereitet zuhaben. Es bleibt spannend.

Zentrum für politische Schönheit
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Dann ist da das Zentrum für politische Schönheit. Die Künstler-Aktivisten-Truppe, die schonmal vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal nachbaute, geriet auch in Verdacht, hinter dem Video zu stecken. Das österreichische Nachrichtenmagazin Profil berichtete zuerst davon, dass es eine Verbindung des Ibiza-Videos zum Zentrum geben könne. Angeblich wolle sich die Gruppe erst dann zu dem Video äußern, wenn es zu einem Rücktritt von FPÖ-Innenminister Herbert Kickl kommen sollte. Ein Sprecher des Zentrums hat aber dementiert, dass die Künstlergruppe etwas mit dem Video zu tun hat.

Informiert war das Zentrum aber offenbar, genau wie Böhmermann. Kurz vor der Veröffentlichung des Videos wurde der Twitter-Account @Kurzschluss14 eröffnet, der Teile des Materials veröffentlichte. Das Zentrum für politische Schönheit soll der erste Follower des Kurzschluss14-Account gewesen sein und hat den Account auch promoted, noch bevor die Medien die Story veröffentlichten. Mittlerweile hat der Account knapp 12.000 Follower. Es bleibt verwirrend.

Rolle der Medien

Welche Rolle spielen nun die beiden tonangebenden Medien, Spiegel und Süddeutsche Zeitung? Die SZ soll das Material zuerst erhalten haben, wenig später der Spiegel. Beide Medien hätten sich dann entschlossen, zusammenzuarbeiten. SZ und Spiegel haben FAQs und Making-of-Videos auf ihre Seiten gestellt, die die drängendsten Fragen freilich nicht beantworten. Sehr vieles bleibt diffus und ungeklärt. Bastian Obermayer von der SZ schildert in einem “Werkstatt”-Video, eine Daten-Übergabe wie “aus einem schlechten Film”, wie er selbst sagt. Die Reporter seien an einen drei Stunden entfernten Ort gelotst worden. Von einer Tankstelle sei man zu einem verlassenen Hotel geführt worden, wo die Übergabe stattfand. Endgültig habe man das Material vor einer Woche in der Hand gehabt, so Obermayer. Somit hätten die Medien also möglicherweise später als Böhmermann das Video gesichtet. Dann habe man mit Hilfe von Daten-Forensikern die Echtheit des Videos geprüft und es schließlich veröffentlicht.

Die Echtheit der Aufnahmen steht außer Frage, auch Strache und Gudenus bestreiten dies nicht. Die Frage ist: Wer fertigte die Aufnahmen 2017 an und warum?

Das Warum ist leicht zu beantworten: Man wollte den beiden FPÖ-Politikern eine Falle stellen und beide sind kopfüber reingesprungen und haben sich noch darin gesuhlt. Den Machern muss die Sprengkraft ihrer Aufnahmen klar gewesen sein. Hätten sie das Video schon damals veröffentlicht, hätte das massive Auswirkungen auf die Nationalratswahl in Österreich gehabt. Strache wäre vermutlich nicht Vizekanzler geworden.

Kompromat

Man entschied sich aber dafür, das Material zurückzuhalten und es nun knapp vor der Europawahl den Medien zuzuspielen. Offensichtlich wollen die Macher mit der gezielten Streuung des Kompromats die EU-Wahl zu Ungunsten der Rechtspopulisten im Allgemeinen und der FPÖ im Speziellen beeinflussen. Dass bei Spiegel und SZ ein erstaunlich geringes Problembewusstsein dafür zu herrschen scheint, dass man hier auch instrumentalisiert wird, ist nicht ganz neu. Man darf nicht vergessen, dass es einen Unterschied macht, ob eine Redaktion selbst mit versteckter Kamera jemanden überführt (wie beispielsweise der britische Channel 4 den früheren Cambridge Analytica-Chef Alexander Nix) oder ob eine Redaktion Material von unbekannter Herkunft zugespielt bekommt., wie hier.

Der Spiegel-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt sagte der dpa, die Aufnahmen seien nicht gezielt kurz vor der Europawahl veröffentlicht worden: “Wir haben das Video im Laufe des Monats bekommen und ausgewertet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authentisch und echt ist, haben wir gesagt: Dann publizieren wir das Video.” Klar, Spiegel und SZ haben das nicht absichtlich vor der Wahl platziert, ihre Quelle aber ja offensichtlich schon. Alles andere ergibt ja schlicht keinen Sinn.

Ist es überhaupt legal und medienethisch in Ordnung, Leute bei einem privaten Saufgelage und Quatschreden zu filmen und das dann zu veröffentlichen? Das ist eine Frage, die sich bei solchem Material immer stellt. Das öffentliche Interesse steht hier außer Frage. Ob es OK war, die Aufnahmen überhaupt anzufertigen, steht unter Umständen auf einem anderen Blatt. Die Art und Weise, wie dieses Material angefertigt wurde, ist trotzdem beunruhigend. Es handelt sich um klassisches Kompromat: belastendes Material, geplant hergestellt mit verdeckten Mitteln und zurückgehalten mit dem Ziel, es zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem größtmöglichem Effekt einzusetzen. Russischen Geheimdiensten soll dieses Vorgehen nicht ganz fremd sein. Wenn Kompromat “die Falschen” trifft, etwa Hillary Clinton im US-Wahlkampf, als Wikileaks die vertraulichen Mails ihrer Partei offengelegt hat, ist das Geschrei groß. In diesem Fall, wenn “die Richtigen” nach allen Regeln der Kunst reingelegt werden, gibt es Applaus. Investigativ-Legende Günter Wallraff bezeichnete das Video als “gelungenen Coup”. Das ist es ohne Zweifel. Die Frage ist: für wen?

Update: SZ-Chefredakteur Kurt Kister hat in dem Artikel “Und was geht das jetzt ‘die deutsche Presse’ an?” die Frage nach der Rolle der Medien zumindest in Teilen diskutiert.

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Alle Kommentare

  1. In einigen Punkten kein schlechter Artikel, aber dass einfach das Lied von der “russischen” Oligarchin (mit der Inklusion, dass wieder mal die bösen, bösen Russen hinter allem stecken) mitgesungen wird, ist ärgerlich.
    Die Dame kam aus Lettland, also einem EU-Mitgliedsland.
    Der ganze Skandal ist nun wirklich nicht geeignet, um die allgegewnwärtige Anti-russlandhetze damit zu füttern.

    1. Genauigkeit ist natürlich wichtig, um falsche Schlußfolgerungen zu vermeiden. Allerdings gibt es in Lettland eine große Bevölkerungsgruppe mit russischen Wurzeln, die Russisch sprechen und sich selbst als Russen bezeichnen. Eine russische Oligarchin aus Lettland ist also nicht unbedingt ein Widerspruch. Jedoch ist ja nicht bekannt, woher die talentierte Laiendarstellerin tatsächlich stammt (die womöglich in ihrer Rolle vollen Körpereinsatz gezeigt hat, so liest sich jedenfalls eine Äußerung von Gudenus über noch kompromitierende Treffen). Ich stimme Ihnen also zu, solange keine Erkenntnisse vorliegen, daß Russland irgendwie involviert ist (imho eher unwahrscheinlich) sollte dies nicht das Thema sein. Damit würde nur vom Kern der Sache, politischer Verschwörung und Korruption, abgelenkt.

  2. Zwei wichtige Punkte:

    SZ und Spiegel haben angeblich kein Geld gezahlt, die Macher haben aber versucht das Video ein Jahr lang teuer zu verkaufen.

    Wenn kein Geld von SZ und Spiegel geflossen ist, dann hat jemand anderes den Kaufpreis bezahlt.

    Herr Benko (Signa Holding) hat vor wenigen Monaten die Funke Anteile der Krone übernommen (Also genau das getan was Strache vorgeschlagen hat und z.B. auch Orban auch umgesetzt hat), für viel Geld.

    Benko ist aber gar kein Medien- sondern Immobilienunternehmer und z.B. in Deutschland Monopolist im Kaufhaus-Markt, damit direkt abhängig von der deutschen Politik.

    Nicht nur für die Rechtspopulisten wird hier die “NWO” schön sichtbar.

    Wir bewegen uns auf knallharte politische Auseinandersetzungen zu, in ganz Europa.

    1. Benko? Ist der nicht ein sog Förderer von Kurz? Warum darf sich der bei der Krone einkaufen?

      1. Jesus

        Was ist aber, wenn es solche heimlichen “ErpresserVideos” (zukünftig) auch von den angeblich richtigen und anständigen Parteien geben würde? Jetzt hat es ja die angeblich unanständigen u durch u durch angeblich korrupten erwischt.

        Wäre das also überhaupt generell denkbar und möglich? Wäre das also legal, weil es ja im öffentlichen Interesse steht zu wissen was die Politiker auch privat so treiben und im Urlaub so saufen und palawern, vor allem auch, wenn man ihnen eine dumme/gescheite Falle stellt, die man dann politisch voll ausschlachten kann? Eigentlich keine schlechte Idee, wenn man überhaupt gleich alle abhören würde. Vom kleinen Provinzbürgermeister bis zum Bundespräsidenten.

        Ein gutes Geschäft wäre das auf jeden Fall auch für Psychogangster.

  3. Was folgen wird?

    Eventuell kommt sinnvollerweise in Österreich die Aristokratie, Demokratie schaffen wir nicht.

  4. Ihr widersprecht euch selbst – und merkt es nicht einmal.

    Wenn das die Höhepunkte von 7 Stunden sind, dann wurde da überhaupt nichts illegales besprochen, wie ständig von der linken Presse behauptet wird.

    Feindliche Übernahmen von Unternehmen gibt es nämlich ständig, und nichts anderes ist eine Zeitung auch. Was Strache für eventuelle Wahlkampfhilfe verspricht ist auch irrelevant, da rechtlich gar nicht möglich, ausserhalb seiner Verfügungsgewalt.

    Wenn betrügt er also nur die vermeintliche Oligarchin, die es aber ja gar nicht gibt.

    Im schlimmsten Fall verarscht er also nur ein paar Mädels, die sich interessant machen wollten um ihn womöglich zu erpressen.

    Sogar mögliche Spendengelder sollen an wohltätige österreichische Organisationen gehen, wie es viele Politiker übrigens machen, um keinen Ärger zu bekommen. Sagt er ja auch im Video. Auch das alles legal ablaufen muss, betont er auch.

    Er hätte aber ebenso auch Schmiergeld fordern können, beispielsweise auf ein Konto im Ausland.

    Hat er aber nicht. Alles daher nur eine Schmutzkampagne ohne belastbaren Hintergrund.

    Hoffe daher, die SZ und der Spiegel bekommen eine fette Klage ins Haus, die sie nie wieder vergessen. Wegen gemeinsamer Absprache zu einem Verbrechen.

    1. Richtig, alles ziemlich dünn.

      Der Spiegel war auch überrascht, dass Strache sofort zurückgetreten ist.

      Sicher wollte man die Geschichte weiterführen, was jetzt fraglich ist, den strafrechtlich relevantesten Teil haben wir in jedem Fall schon gesehen. da sollte sicher noch jede Menge peinliche Lästerrei folgen.

    2. Herr Walter, Sie sollten wirklich mal den Paragraphen 168b StGB nachschlagen. Von direkter Regierungsgewalt ist da nicht die Rede, es reicht die bloße Absprache einer Manipulation des Vergabeverfahrens (zu der Herr Strache als Parteichef einer Regierungspartei durchaus die realistische Möglichkeit hatte), um den Straftatsbestand zu erfüllen. Aber warten wir einfach mal ab, was die Staatsanwaltschaft aus der Sache macht.

      1. Wer zählte eigentlich aller zu dem “informierten Kreis”, der von dem Video wußte und es inhaltlich kannte seit einem Jahr oder seit Anfang an?

        Wenn man Kurz rechtzeitig darüber informiert hätte, also 2017 nach der Auftragsarbeit, nach Herstellung des videos, dann wäre die angeblich inhaltlich so gute Zusammenarbeit in der Koalition wohl anders gelaufen, also gar keine Zusammenarbeit? Irgendwas ist da gröber faul, wenn nicht mal der Bundeskanzler in Kenntnis gesetzt wurde, um das angeblich gute Ansehen Österreichs eben nicht zu beschmutzen (was aber wurscht sein kann, denn das Ansehen anderer ist auch absolut unter jeder Kritik) und erst jetzt über die sogenannten Enthüllungsmedien u deren Gehilfen erfährt, dass sein Koalitionspartner vermutlich gar nicht regierungsfähig, weil eventuell korrupt war? Zu viele Ungereimtheiten.

        Wenn die russische Oligarchin gar keine war, sondern nur eine zweitklassige Schauspielerin, die eine reiche Tante mimte, wie soll es dann um Echtheit von Manipulation gehen? Dann stellen wir zukünftig allen Politikern solche Fallen, in der Hoffnung irgendwie kann man ja jeden drankriegen u horten das Material, um es dann zu einem guten Zeitpunkt als Druckmittel oder Erpressung zu nutzen oder zur Wahlbeeinflußung oder Regierungsumsturz den lieben medien zu übergeben? Naja, wenn das legal ist und man das darf? Wer kennt sich damit aus?

        Woher wußte eigentlich Gudenus so genau, dass es keine Falle war, wenn die Schauspieler-Dame gezielt auf ihn angesetzt wurde? Seltsam.

        Und woher wollen eigentlich nun die medien wissen was strafrechtlich relevant sei, was da Strache faselte u deshalb nur ausschnittsweise zu veröffentlichen sei? Entscheiden die das und warum?

        Und was soll man eigentlich als Normalbürger mit dem Video und mit der ganzen Geschichte anfangen? Wozu haben wir eigentlich einen Verfassungsschutz u was hat der mit dem ganzen seit Erstellung des Videos zu tun? wen u was schützt der?

        Es ist nun letztlich schon zu einer Farce verkommen, um das Wahlvolk zu beeinflußen – kurz vor der EUWahl. Nicht wählen gehen als Konsequenz?

  5. Grauenhafte Darstellungen und Verurteilungen. Werfe Er den ersten Stein,wenn Er sicher ist, unschuldig zu sein- Jeder der schon mal was getrunken hat, weiss wie sich dann die Gehirnwindungen verändern. Herr Strache ist ein Mensch, der jetzt verdammt wird, von den Gutmenschen- die ja wohl keine Menschen sind, da sie IHM Schwäche und “nicht ganz helle im Kopf” vorwerfen, obwohl das eigentlich ganz normale Erscheinung ist, wenn Alkohol und jg. Frauen im Spiel sind. Welcher Mann quatscht nicht dann Unsinn. Und die Verurteilung von ihm bei eine Videosequenz von 6 !! min., bei einer Laufzeit von ca. 6h- he,Leute -die ihr ihn verurteilt,wo ist Euer doch so kluger Menschenverstand.
    Und das jubeln der Leute,dass er zurückgetreten ist, die ganze Regierung jetzt nicht mehr weiter arbeiten kann- das ist das schlimmste was Österreich passieren konnte. Die letzten 17 Monate gab es durch die Arbeit der ÖVP/FPÖ endlich einen Schritt nach vorne, es gab Bewegung – es war die beste Regiwerung seit lannger langer Zeit- und Ihr grossen Verurteiler: Der Schaden ist nicht nur für Österreich gross- nein auch für ganz Europa. Mal über die Folgen nachgedacht,was jetzt folgen wird- ???

    1. Na klar, auch ich habe schonmal besoffen Unfug geredet. Aber in kriminelle Machenschaften habe ich mich auch dabei nicht verstricken lassen. Alkohol bringt schließlich keine völlig andere Persönlichkeit zum Vorschein, sondern verstärkt nur manche Charaktereigenschaften. Ich werde dann emotionaler und risikofreudiger als normal, bei Herrn Strache dagegen verstärkt der Schnaps anscheinend einen Hang zur Verschwörungen und kriminellen Machenschaften. Finden Sie das wirklich “ganz normal“? Na, ich nicht, und ich hoffe, die Mehrheit der Mitmenschen ebensowenig.

      Im übrigen sollte man genauer drauf achten, mit wem man sich betrinkt. Von russischen OligarchInnen sollte man sich schon deswegen fernhalten, da diese einen wahrscheinlich locker unter den Tisch saufen. Wer so schlechtes Urteilsvermögen hat, daß er sich mit fragwürdigen Leuten (siehe Straches eigene anfängliche Skepsis) so vollaufen lässt, der hat in der Politik nichts zu suchen.

      Ob die Konsequenzen jetzt Österreichs Regierungspolitik verbessern werden, darüber bin ich auch skeptisch. Die Umfrageergebnisse scheinen nur eine große Koalition zuzulassen, die angesichts der Spannungen zwischen ÖVP und SPÖ wohl ein Fiasko würde. Das würde Kurz, der imho bisher einen guten Job machte, erheblich behindern. Das ist aber kein Grund, den peinlichen Strache zu verteidigen, der gezeigt hat, welch (Un)Geistes Kind er ist, und sich damit untragbar gemacht hat. Selbst schuld!

      1. Das Grauen.

        Welche kriminelle Machenschaften?

        Wann wird die Bevölkerung darüber informiert um welche konkreten kriminellen Machenschaften es sich handeln soll?

        Kennt man die Personen, die sich als reiche Investoren ausgegeben haben? Haben die schon ausgesagt?

        Eine Frage: Darf das jeder? sich mit einem Politiker “anfreunden”, den dann in eine verwanzte Bude einladen und was vortäuschen und ein tolles Angebot machen wegen Investitionen? Dann das Material aufheben u zu einem guten Zeitpunkt die Aufnahmen an diverse Zeitungen schicken? Und dann stürzt man ein Land in eine Regierungskrise, weil es eben so gut passt?

        Lernt man das im Ethikunterricht?;-(

      2. Also, bitte, Gangsterwally, es ist doch lächerlich, jetzt noch zu bestreiten, daß Strache im Video ein kriminelles Verhalten an den Tag gelegt hat, indem er gegen finanzielle Gegenleistung gesetzeswidrige Handlungen versprochen hat. Daß es den beiden FPÖ-Schlitzohren damit ernst war, haben sie dann ja sogar später noch bewiesen, indem sie die von der “Oligarchin“ gewünschte Presseerklärung herausgegeben haben. Da gibt es nichts mehr zu verteidigen, da zieht auch der Verweis auf Alkohol und angebliche K.O. Tropfen nicht. Sie mögen ja vielleicht meinen, daß ein derartiger Ausverkauf der Demokratie ganz normal wäre, aber die große Mehrheit der Bürger sicher nicht. Das ist kriminelle Korruption, das darf man als Demokrat nicht beschönigen.

  6. Interessanterweise erhärtet SZ Chefredakteur Kister den Verdacht, daß die Videomacher womöglich nicht vorrangig den Schutz der Demokratie im Sinn hatten:
    “dieses Zeug, das vor nicht ganz zwei Jahren von Leuten aufgenommen wurde, die bestimmt selbst auch nichts Gutes im Schilde führten?“
    Kister scheint damit zu bestätigen, daß die Quelle selbst nur ungute Eigeninteressen verfolgte. Das sollte jedem zu denken geben, der reflexhaft die unbekannten Täter für Helden der Demokratie hielt.

    Trotzdem kann natürlich etwas Gutes dabei herauskormmen und der Rücktritt von Strache und Gudenius ist schon einmal eine positive Entwicklung. Doch die dringende Frage, ob davon andere politische Akteure profitieren, die womöglich ähnlich skrupellos, aber deutlich intelligenter sind, sollte zur Besorgnis Anlaß geben. Waren es etwa Konkurrenten innerhalb der FPÖ, die als Hintermänner der Scharade “nichts Gutes im Schilde führten“? Dann würde Österreich vom Regen in die Traufe kommen! Das muß aufgeklärt werden.

  7. Jemanden mit versteckter Kamera zu filmen ist an sich schon äußerst suspekt. Das Video dann auch noch zu veröffentlichen kann unmöglich legal sein. Und was sagt eigentlich jenes ominöse Gesetz dazu, dessen Artikel 13 nun Artikel 17 heißt? Es schein mir, als sei das Erstellen des Videos mitsamt seiner Veröffentlichung der drastisch schwerere Rechtsbruch. Machen wir uns nichts vor, so unheimlich Straches Aussagen auch sind, so sicher ist doch, dass sich die Tschandala-Apostel durch diese Umtriebe geradezu definieren. So verfügt die SPD über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Euro, das etwa in Verlage und Zeitungen investiert wurde. Das ist nichts anderes als Wirklichkeit dessen, was Strache nur vorschlägt. Somit ist das Moralin, das nun etwa von Schulz versprüht wird, eine grandiose Heuchelei.

    1. Naja, es geht aber nicht so sehr um Straches Fantasien bezüglich der Kronenzeitung, sondern darum, daß er versprochen hat, unter Verstoß gegen geltende Gesetze manipulativ in Auftragsvergabeverfahren einzugreifen. Das Video dokumentiert diese Absicht, die sonst nicht nachzuweisen wäre. Das könnte ein Rechtfertigungsgrund für die Verletzung der Privatspäre sein. Aber damit sollte sich ein Gericht beschäftigen.

      Wie auch immer, das Verhalten von Strache ist durch nichts zu entschuldigen und es ist gut, daß der Typ jetzt weg vom politischen Fenster ist.

      1. Ich kann jemand versprechen was ich will, auch ihr/ihm die Sterne vom Himmel zu holen, nur um Wahlkampfhilfe (oder einen geblasen) zu bekommen.

        Aufträge werden aber normalerweise ausgeschrieben, ausser natürlich bei Frau von der Leyen im militärischen Bereich der Bundesrepublik Deutschland.

        Wo bleibt also der Rücktritt daher dieser sehr wahrscheinlich tatsächlich korrupten Person und ihrem Sohn?

        Deutschland, aufwachen. Nicht immer ablenken lassen.

      2. Hallo Herr Walter, ablenken tun gerade Sie, durch den Verweis auf UvdL (die übrigens auch ich für im Amt gescheitert halte). Warum diese noch nicht entlassen wurde, muß man Frau Merkel fragen. Allerdings hat sich die Verteidigungsministerin bisher noch nicht auf Video dabei festhalten lassen, wie sie ihre politische Macht mißbraucht. So gesehen ist das also, trotz aller fragwürdigen Vorkommnisse im Ministerium, ein ganz anders gelagerter Fall als die Causa Strache. Im übrigen scheint mir, als ob schon die Absprache zur Manipulation eines Vergabeverfahrens in Österreich nach § 168 StGB mit bis zu drei Jahren Haft geahndet werden kann. Ich bin allerdings kein Anwalt.

  8. Klar hat Strache sich um Kopf und Kragen geredet..Es gibt gescheite Leute die erstmal überprüfen,ob es diese “Oligarchin “überhaupt,welche Firmen diese hat und vieles mehr,was man vorher hätte überprüfen können.
    Strache ist aber blind in diese Falle getappt..
    Dies zeigt wohl auch,dass er nicht ganz helle im Kopf ist.

    Wenn aber Politiker keine Privatspähre mehr haben dürfen,da diese überall damit rechnen müssen,heimlich gefilmt oder abgehört zu werden,kann dies für die Politik nur schädlich sein..
    Der oberste Datenschützer von Baden-Württemberg sprach bzgl. der Veröffentlichung von “Kriminellem Unrecht” und kritisierte den Spiegel und die SZ scharf.
    Quelle:welt.de 19.05.2019
    Das Video wurde vor den Nationalratswahlen in Österreich 2017 aufgenommen..
    Kurze Zeit später wurde auch Bundeskanzler Kurz in die Mangel genommen.
    Hinter dem ganzen stand Silberstein im Auftrag der SPÖ
    Dieser Typ wurde dann während des östereichischen Wahlkampfes 2017 in Israel verhaftet.
    Ob er oder seine Organisation dahinter steckt,weiß man nicht.
    Aber ein Video zu drehen,um es 2 Jahre später 1 Woche vor der EU-Wahl veröffentlichen zu lassen,ist schon sehr dubios!

    Fazit:mal sehen,wir der Urheber dieses Videos nun wirklich war…Wenn wir dies erfahren sollte,platzt wohl die nächste Bombe!

  9. Es kommt nicht oft vor, dass Journalisten Journalisten kritisieren.

    Hier wird es getan und es tut einem Unbedarften gut, sowas zu lesen.

    In Jugend-Cliquen ist es inzwischen Gentlemen-Agreement, keinen Besoffenen mehr zu filmen oder fotografieren oder gar noch auf facebook zu posten.
    Es wirkt befremdlich, wenn sich angeblich so seriöse Medien wie Spiegel oder SZ auf derartige Kinderspielereien einlassen.

    Die Angst vor herben Verlusten bei der Europawahl muss schon groß sein, sich auf dieses Niveau zu begeben.

    1. Sollte also das heimlich aufgenommene Video ein Erpresservideo sein oder wollte man Straches schauspielerische Talente testen? Was der irgendwann mal im Suff daherfaselte, war nun strafbar u seit 2017 hochproblematisch oder nicht? Und warum hat man das heimlich aufgezeichnete Video damals vor der NRwahl nicht einfach den Behörden übergeben, die sich damit befassen sollten? Auf die Idee muss man erst mal kommen sowas zu fabrizieren, dann irgendwo herumliegen zu lassen und dann kurz vor einer späteren Wahl Teile davon zu veröffentlichen u damit nicht nur ein Land zu verarschen, sondern eine gesamte Union.

  10. Eines sollte doch klar sein: Nicht die Medien und auch nicht die Macher des Videos sind die wahren Demokratieschädlinge – es sind die Straches & Co, die in diesem Enthüllungsstück decouvriert werden und ihr mieses Verständnis vom eigenen Land und dem eigenen Staat preisgeben – sie betrachten die Republik Österreich als eine Bananen-Republik, in der man beliebig Zeitungen und Staatsaufträge feilbietet für den eigenen politischen Aufstieg. Klar, nicht alle Mittel sind erlaubt. Es wurde aber niemand in seiner Initmsphäre verletzt, wie bei Erpresser-Videos der Fall. Die Enthüllung im Dienste demokratischer Sauberkeit war es hier wert, eine Linie zu überschreiten. Daß nun der Tenor der Diskussion auf die Video-Autoren gelenkt wird, ist Ablenkungsmanöver. Meedia sollte seine Prioritäten klarmachen und nicht das Medienbashing mitbetreiben…

    1. Hallo Bellmacher – ob die Videomacher nicht auch “Demokratieschädlinge“ sind, wissen wir bisher nicht, da noch unbekannt. Aber es sollte klar sein – wer ernsthaft besorgt darüber ist, was die radikalrechte FPÖ in der Regierung anstellen könnte, der wartet doch nicht ein Jahr lang damit, den Parteichef als korrupten Demokratiefeind zu entlarven! Die unerklärliche Verzögerung deutet ziemlich klar darauf hin, daß hier noch andere Interessen im Spiel waren. Womöglich sogar kriminelle. Das sollte untersucht und wenn möglich aufgeklärt werden.

      Was Ihre Meinung angeht, die Intimsphäre wäre nicht verletzt worden, habe ich eine etwas nuanciertere Ansicht: Es kann durchaus sein, daß dies der Fall war, aber dies könnte durch die Notwendigkeit, eine kriminelle Handlung zu beweisen, eine unvermeidbare und daher zu rechtfertigende Vorgehensweise gewesen sein. Wenn Herr Strache sich korrekt verhalten und nicht kriminelle Manipulationen gegen Gegenleistung versprochen hätte, hätte das Video ja sofort gelöscht werdrn können und es wäre ihm kein Schaden entstanden. Das sollte ein Gericht abschlienßend beurteilen und nicht wir.

      Bei der gerichtlichen Begutachtung würde aber wohl die Frage der Verzögerung der Veröffentmichung auch eine wichtige Rolle spielen. Ich bleibe bei meiner Meinung – wenn die Intention war, Schaden von Österreich abzuwenden, dann hätte die Angelegenheit sofort angezeigt bzw. (bei möglicherweise berechtigtem Mißtrauen gegenüber der Staatsanwaltschaft) publik gemacht werden müssen. Die Verzögerung deutet aber darauf hin, daß noch andere Interessen im Spiel waren und sogar Vorrang hatten. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die moralische und vielleicht sogar juristische Bewertung der Aktion. Wie gesagt, siehe Fall Engholm. Wer eigene parteipolitische Interessen verfolgt, anstelle Gesetzesbrüche sofort anzuzeigen, macht sich auch schuldig!

    2. FALSCH!

      Die Macher des Videos sind die GLEICHEN Demokratieschädlinge wie Strache und Gudenus!!!

      Oder warum haben sie ZWEI Jahre mit der Veröffentlichung des Videos gewartet????

      Nur um den größtmöglichen Schaden an ihrem Feind anzurichten, nur darum ging´s.

      Denn zur gleichen Zeit (2017) flog die Schmutzkampangne der SPÖ auf (Silbersteinaffäre) und jeder hätte nach der Veröffentlichung sofort wieder auf die SPÖ mit ihrem dirty-campaning gezeigt.

      Die Macher des Videos sind gleich dreckig wie Strache und Gudenus.

      Und dass der Spiegel und die SZ auch noch zur Vertuschung beitragen sagt eigentlich schon alles!

    3. @hellwacher

      Sie sind reichlich naiv, informieren sie sich mal wie Parteien sich an den Ressourcen des Staates bedienen um ihre Agenda zu pushen und ihre Freunde zu bereichern.

      Schönes Beispiel zur SPD

      „Demokratie leben!“ – Fördersumme für 2019: 115,5 Millionen Euro

      Linksextreme Landschaftspflege!

  11. Wer auch immer das Video gedreht hat, auf’s hohe moralische Ross kann er (sie?) sich nicht schwingen. Denn zuzulassen, daß derart korrupte Radikale an Regierungsmacht gekommen sind, anstelle dies durch sofortige Veröffentlichung zu verhindern, war keine Ruhmestat, sondern hat der Demokratie geschadet. Wieso so lange gewartet wurde, darüber kann im Augenblick nur spekuliert werden. Es muß aber auf jeden Fall untersucht werden, ob Strache eventuell erpresst wurde und die Veröffentlichung erst erfolgte, nachdem er weitere Zahlungen oder gar politische Gefälligkeiten verweigerte. Wenn’s so wäre, dann wären die Videomacher tatsächlich sogar noch größere Verbrecher als der korrupte FPÖ-Chef.

    Also, die Frage nach dem Grund für das merkwürdige Timing ist von hoher Wichtigkeit, denn davon hängt die Bewertung der Angelegenheit. Wer das nicht glaubt, sollte über die sogenannte Engholm-Affäre nachlesen. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident wurde ja zum Rücktritt gezwungen (obwohl er das eigentliche Opfer war), weil er ihm bekannt gewordene Infos zur Intrige aus wahltaktischen Gründen zurückgehalten hatte. Der hohe moralische Maßstab der damals angelegt wurde, muß auch für die Macher des Ibiza-Videos gelten. Denn durch die Verzögerung haben sie sich mitschuldig gemacht.

    1. Dieses Video wurde ja im Jahr 2017 aufgenommen. Damals kam auch die Silberstein-Affäre der SPÖ ans Licht. Vermutlich hätte das Video damals nicht die gewünschte “Effektivität” entwickelt, da dann wieder mit dem Finger auf die SPÖ und Silberstein gezeigt worden wäre.

      Dass es den Machern des Videos nicht um Aufklärung sondern um die Bekämpfung des politischen Gegners geht zeigt ja, dass zwei Jahre mit der Veröffentlichung gewartet wurde und eine Woche vor der EU-Wahl die Bombe zum Platzen gebracht wurde.

      Die Macher des Videos sind also UNTERSTE SCHUBLADE!

      1. Interessante Vermutung, da könnte was dran sein. Allerdings, selbst wenn hier üble Eigeninteressen im Spiel waren, die Konsequenzen haben sollten, so entschuldigt dies selbstverständlich nicht Herrn Strache, der für Gegenleistungen kriminelle Manipulationen der Regierung versprochen hat. Ich bin für eine eingehende Untersuchung, umfassende Aufklärung, und gegebenenfalls strafrechtliche Verfolgung. Falls sich dann herausstellen sollte, daß.sowohl Strache als auch die Videomacher Dreck am Stecken haben, sollte gegen alle hart durchgegriffen werden!

      2. @ Das Grauen:

        Ich kann Ihren Kommentar nur unterschreiben.

        Was jedoch verwundert:
        WARUM wollen SZ und Spiegel nicht das ganze Material rausrücken? Vielleicht weil noch andere Aussagen fallen könnten, welche den “Guten” schaden?
        Es ist ja schon von Strache behauptet worden, dass Kurz in Hinterzimmern von Drogenlokalen Orgien feiert. Außerdem soll ihm ein Foto angeboten worden sein, welches den ehemaligen Kanzler Kern in Kapstadt mit einer minderjährigen Schwarzen zeigt.
        Vermutlich veröffentlichen diese Schmierblätter nur das Material was der FPÖ schadet.

        Zweitens: Warum besteht Kurz unbedingt darauf, dass der Innenminister Kickl geht und kein FPÖ Minister auf das Amt nachfolgt?
        Will man verhindern dass die Urheber des Videos ausgeforscht werden?

  12. Natürlich ist Frage nach der die Herkunft bzw. der Herstellung des Videos hochinteressant. Ohne die genauen Umstände der Anmietung bzw. Nutzung der Villa für dieses Treffen zu kennen, stelle ich hier mal die These auf, dass die Aufnahmen auch “zufällig” entstanden sein könnten. Es ist bei Hausbesitzern auf den Balearen nicht unüblich, geheime Kameras zu installieren, um das Eigentum zu schützen. So ein “dicker Fisch” wird dann auch gerne mal “mitgeschlachtet.”
    Das erklärt zwar das immer noch nicht die angebliche Tochter (oder war´s die Nichte?) dieses angeblichen russischen Oligarchen nebst weiblicher Bgeleitung. Was sind das für Leute? Wer soll das sein? Wer hat die je gesehen? Immerhin wurde angeblich über sechs Stunden miteinander geredet. Mit soviel Material lässt sich viel machen(Schnitt/Gegenschnitt/Weglassen etc.). Diese Fragen können nur Strache und Gudenus für sich beantworten.
    Wie dem auch sei. Seit dem Varoufakis-Video traue ich bei dem Brachialkomiker Böhmermann alles zu.

    1. Ja, dem Böhmermann ist einiges zuzutrauen. Und seine Erklärung, ihm wäre das Video bekannt gewesen, obwohl es ihm nicht angeboten wurde, erzeugt mehr Fragen als Antworten. Warum sollten die Videomacher das machen? Wer gerne Dementis auf ihre Aussagen hin untersucht, dem muß sofort in’s Auge fallen, daß Böhmermanns Äußerung die Möglichkeit offenlässt, daß er selbst maßgeblich beteiligt war. Dazu sollte er mal direkt befragt werden.

      1. Video kommt niemals von Böhmermann, selbst Ankauf/Veröffentlichung hätte ZDF nie im Leben erlaubt.

        Böhmermann will sich wichtig machen, wie immer.

        Für antinationale Agitprop ist Böhmermann allerdings erste Adresse, wie SZ und Spiegel, hier kann man sicher sein, dass unsachlich und unfair berichtet wird.

        Gibt schon Gründe warum das Video nicht in Länge gezeigt wird.

      2. @Jesus Soweit mir bekannt, ist Böhnemann nicht direkt beim ZDF angestellt, sondern Freelancer. Er muß den Sender nicht um Erlaubnis fragen, ein Video produzieren zu dürfen. Beim Erdogan-Beitrag hatte er auch nicht gefragt.

  13. Wenn es jedem zu dreckig ist, ….selbst der SPD-Justizministerin… das Dreigestirn des journalistischen Bodesnatzes Spiegel, SZ und ZDF-Böhmermann bringens.

    1. Grundsätzlich ok, aber das veröffentlichen der Videoausschnitte ist ne klare Straftat.

      Schlimmer noch, im Rotlicht-Milieu knallen sicher die Korken, eigentlich galten Sexvideos von Prominenten ja als unverkäuflich.

      Auch das haben SZ und Spiegel jetzt geändert.

      1. Jesus,

        mal naiv gefragt: und wenn ein Richter solche stundenlangen Aufnahmen -rein hypothetisch gesprochen jetzt- , genehmigen würde und die Mitspieler, also Fallensteller sogenannte “Staatsschützer”, Kontaktleute u dergleichen wären, um vermutete Korruption, Freunderlwirtschaft und derartiges aufzudecken bzw zu unterbinden? So wie man in etwa Leute mit Drogenangeboten durch verdeckte Fahnder in eine Falle lockt?

        Ich verstehe nämlich noch immer nicht in welche konkrete Falle man Strache tappen lassen wollte. Dass er was ausplaudert? Was denn? Oder dass er was Strafbares sagt? Dazu sollte er verleitet werden? Wie? was? Wollte man Ihn zu einer Straftat anstiften im betrunkenen Zustand? Und warum sollte genau deshalb nicht das Video in der Gesamtlänge relevant sein? Gilt eigentlich für Strache die Unschuldsvermutung?

  14. Strache wird bald vergessen sein.
    Die miesen Machenschaften der Medien sicher nicht.
    Ob von dort überhaupt ein Interesse besteht, den Sachverhalt völlig aufzuklären?
    Denn vor der Wahl ist nach der Wahl, ist vor der Wahl.
    Immerhin hier schon mal ein kritischer Blick auf die Rolle der Medien.
    Das lässt hoffen.

    1. Ich rate Ihnen dringend, erst einen kritischen Blick auf die FPÖ zu wagen. Sie sollten sich nicht nur auf den Boten (“die Medien”) stürzen, sondern eher auf den Täter. Die “miesen Machenschaften” sind ja nun ganz offensichtlich die Sache der FPÖ und nicht der Medien, auch wenn das Video eine etwas hinterlistige Angelegenheit zu ein scheint.

  15. Ein sehr guter, nachdenklicher Artikel, Herr Winterbauer!

    Ich finde am Allerschlimmsten, daß die Deutschen sich 70 Jahre nach dem Krieg wieder massiv in die Angelegenheiten ihrer Nachbarn einmischen. Vielleicht etwas subtiler als mit Panzerdivisionen, aber eine eklatante Einmischung ist es in jedem Fall. Man kann nur hoffen, daß nicht noch mehr Video-Truppen in Europa unterwegs sind.

    Warum die Deutschen in Europa so unbeliebt sind (sie voting ESC), braucht sich nun jedoch keiner mehr zu fragen.

    1. Seawatch in Italien ist auch so ein Fall, hier wird von deutscher Seite massiv in den Wahlkampf anderer Länder eingegriffen, alles unter den Augen der Bundesregierung.

    2. Je mehr ich diese Kommentare – verschiedenster Seiten – anschaue, komme ich zu dem Schluß, dass es am meisten der EU gegen die Rechten nützt. Gerade jetzt vor der EU-Wahl. Man muss sich ja nur das europäische gebelle anhören. Da wird auch der Soros-Ziehsohn Kurz nicht geschont. Nur die Täter werden wir nie erfahren. Es wird sicher Wiederholungsfälle geben, oder sollen die Gehimdienste abgeschafft werden ?

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