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Milliarden-Deal geplatzt: Investoren scheitern mit Übernahmeangebot für Scout24, Aktie bricht ein

Die Scout24-Gruppe ist an der Börse gut fünf Milliarden Euro wert
Die Scout24-Gruppe ist an der Börse gut fünf Milliarden Euro wert

Die Übernahme des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 durch Finanzinvestoren ist geplatzt. Die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent sei nicht erreicht worden, teilte Scout24 am Dienstag in München mit. Das Unternehmen ist größtenteils in Streubesitz und an der Börse fast fünf Milliarden Euro wert. Damit scheiterte der ambitionierte Versuch zweier "Heuschrecken", die Kontrolle über das hochprofitable Unternehmen zu gewinnen.

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Der Finanzinvestor Hellman & Friedman hatten das Münchner Unternehmen erst vor drei Jahren an die Börse gebracht. Nun legte er zusammen mit dem Finanzinvestor Blackstone ein Übernahmeangebot vor, das vom Scout24-Vorstand unterstützt wurde. Vorstandschef Tobias Hartmann sagte am Dienstag, er respektiere jedoch die Entscheidung der Aktionäre. Neben den erfolgreichen Marktplätzen ImmobilienScout24 und AutoScout24 wolle er jetzt die Vermittlung von Krediten und Versicherungen ausbauen.

Scout24 hatte im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf 532 Millionen Euro und seinen Gewinn vor Steuern auf 218 Millionen Euro gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr stellte das Unternehmen erneut zweistellige Wachstumsraten für Umsatz und Ergebnis in Aussicht.

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Der Aktienkurs des im MDax notierten Unternehmens brach am Dienstag nach der Bekanntgabe des gescheiterten Übernahmeversuchs um sechs Prozent ein. Zuvor hatte sich das Papier seit der Bekanntgabe des Angebots im Februar in der Nähe des Gebotspreises von 46 Euro pro Aktie gehalten.

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