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Philipp Westermeyers OMR-Bilanz: “Die Entscheidung, das Magazin zu machen, hilft der Marke”

OMR-Gründer Philipp Westermeyer
OMR-Gründer Philipp Westermeyer Foto: OMR

Über 52.000 Besucher sollen laut OMR beim diesjährigen Festival dabei gewesen sein, 10.000 Digitale mehr als 2018. Im Bilanz-Interview spricht Gründer Philipp Westermeyer über die Messe, die Terminüberschneidung mit der re:publica und seine Rolle als Popstar der Branche.

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Philipp, du avancierst immer mehr zum Popstar der Branche. Du hast ein eigenes Magazin, auch überregionale Medien wie die Zeit berichten über dich. Ist dir der Rummel um deine Person unangenehm?
Philipp Westermeyer: Es fühlt sich schon etwas unangenehm an, aber zu gleichen Teilen bin ich natürlich stolz darauf, das will ich nicht abstreiten. Die Entscheidung, das Magazin zu machen und die Öffentlichkeit generell aktiv anzunehmen, hilft OMR. Davon bin ich überzeugt.

In diesem Jahr waren laut OMR-Angaben 52.000 Besucher an beiden Tagen vor Ort, knapp 12.000 mehr als 2018. Wie lange bleibt ihr der Hamburger Messe angesichts möglicher Platzprobleme treu?
Wir denken bislang immer von Jahr zu Jahr, wollen immer erstmal eine Veranstaltung “abliefern” und dann schauen, was im Folgejahr sein kann. 2020 sind wir am 12. und 13. Mai in Hamburg, natürlich.

Voriges Jahr hattest du im Interview gesagt, dass ohne den Mittelstand Wachstum für die Messe gar nicht möglich sei. Wie viel Potenzial siehst du für das Festival und die Branche?
Die Branche hat noch Wachstum vor sich, da bin ich sicher. Aber klar, eine stärkere konjunkturelle Abkühlung wird sicher eines Tages zum Thema werden. Ich hoffe, dass die meisten Besucher Lust haben wieder zu kommen. Und wenn der eine oder andere jemanden mitbringt, geht es bei uns sicher noch ein klein wenig weiter.

In diesem Jahr lief parallel die re:publica in Berlin. Hattest du das Gefühl, dass es Reibungsverluste gab?
Es gibt bestimmt eine kleine Überschneidung bei Themen, Aufmerksamkeit und Besuchern und daher ist eine Terminkollision nicht optimal, für niemanden.

“‘Champions League’ von drei bis vier Digital-Events”

Wie ist dein persönliches Fazit zum Festival?
Wir sind wirklich zufrieden. Die meisten Sachen haben funktioniert und wir haben das Gefühl, uns stimmig weiterentwickelt zu haben.

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Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Es gibt immer viel zu verbessern, aber nichts, was jetzt so prominent als Einzelnes genannt werden müsste. Uns geht es weniger darum, Fehler zu korrigieren als sich zu entwicklen.

Ich hatte den Eindruck, dass mehr Politiker und auch mehr eher branchenferne Speaker auf der Messe waren als im Vorjahr. Warum habt ihr das Themenspektrum erweitert?
Einfach weil sich die Branche als solche massiv entwickelt hat und neben der reinen wirtschaftlichen Dimension mittlerweile gesellschaftliche, kulturelle und politische Ebenen hinzukommen. Das wollen wir auch abbilden.

Wie würdest du die Entwicklung der Messe in den vergangenen Jahren beschreiben?
Ich sehe in Europa aktuell eine “Champions League” von drei bis vielleicht vier Digital-Events. Wir gehören auch dazu. Die einzelnen Events darin unterscheiden sich dabei trotzdem erkennbar.

Mit Blick auf die Zukunft: Was haben du und dein Team mit der Marke vor? Was ist in der Pipeline?
Wir wollen das OMR Festival organisch weiterentwickeln, was mittlerweile ein Ganzjahres-Job ist. Daneben sind unser Podcast-Business, das Studien- und Seminargeschäft sowie kleinere Events unsere wichtigsten Aufgaben. Aber ich hoffe und arbeite daran, dass wir daneben über das Jahr und erst recht die nächsten Jahre noch ein paar andere Aktivitäten und Ideen ausrollen können.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Alle Kommentare

  1. Zufall?
    Während die Beckedahl-Truppe vmtl noch auswertet prescht OMR gleich vor mit einem Magazin.
    Leute heute: wie stets könnte man …
    nunja

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