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“Tsunami der Unwahrheit”: Donald Trump sprengt Grenze von 10.000 Falschbehauptungen 

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat nach einer Zählung der Washington Post die Grenze von 10.000 falschen und irreführenden Behauptungen in seiner bisher etwas mehr als zwei Jahre dauernden Amtszeit gesprengt. Die Frequenz der Falschaussagen des US-Präsidenten sei deutlich gestiegen, berichtete das Blatt am Montag. Die Zeitung verfolgt die Aussagen des US-Staatsoberhauptes in ihrem Faktencheck seit Beginn der Amtszeit.

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Nach 601 Tagen im Amt sei die Grenze von 5000 erreicht worden, heißt es in einem Bericht der Zeitung vom Montag – acht pro Tag. Nur 226 Tage später – am 26. April – seien es bereits 10.000 Falschaussagen gewesen. In diesen sieben Monaten kamen pro Tag im Durchschnitt 26 falsche oder irreführende Behauptungen aus dem Mund oder der Feder Trumps.

Möglicherweise liegt die Häufung an der großen Zahl der Wahlkampfauftritte vor den Parlamentswahlen im vergangenen November, die in diesem Zeitabschnitt liegen. Die Washington Post schreibt von einem “Tsunami der Unwahrheit”.

Trump hat bei Wahlkampfauftritt allein 61 Mal gelogen

Allein in einem Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity in der vergangenen Woche – ein Fernsehformat bei dem Hannity Stichworte liefert und Trump seine Auffassung dazu preisgibt – seien 45 falsche Behauptungen aufgefallen. Bei einem Wahlkampfauftritt in Wisconsin am Samstag waren es sogar 61.

Die Washington Post checkt seit Jahren Fakten in öffentlichen Aussagen und verteilt für Falschaussagen sogenannte Pinocchios, jene Buch- und Trickfilmfigur, deren Nase beim Lügen länger wird. Die Wertung ist abgestuft, für besonders klare Falschbehauptungen gibt es drei oder vier Pinocchios.

Für Trump wurde eine neue Kategorie eingeführt – der “bodenlose Pinocchio”. Dieser wird vergeben, wenn eine mit drei oder vier Pinocchios belegte Falschbehauptung mindestens 20 Mal wiederholt wurde. Trump erhielt den “bodenlosen Pinocchio” bereits 21 Mal. “Er injiziert absichtlich falsche Informationen in die nationale Diskussion”, schreibt die Zeitung.

dpa

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Alle Kommentare

  1. Das geht alles.

    Unfassbar, nicht nachvollziehbar, skandalös.

    Trotzdem: Leute wie Trump kriegen sowas hin.

    1. Medien wie diese Washington Post sind verdammt schlechte Propagandamaschinen. Wären die im Besitz der sogenannten Wahrheit, würden sie nicht so einen Mist von sich geben, sondern vernünftig argumentieren.

  2. Merkel – hicks – äußert ihre Falschbehauptungen durch einen – hicks – Schwall von Allgemeinplätzen, – hicks – schlechtem Deutsch – hicks – und Nullausagen. Wäre auch mal einen Bericht wert…

  3. …und die AfD social bots auch hier unterwegs samt ihren lümmeligen Auffassungen von Pressefreiheit.

  4. Dass sich die Washington Post so einen Schwachsinn “recherchier”, zeigt nur, dass sie ihre besten, seriösen Tage weit hinter sich hat.
    Ob Crackdealer, Cop Killer und Kommunisten allerdings zum zahlenden Abonnentenstamm zu zählen wären, darf bezweifelt werden.
    Immerhin weint diesem Schmierblättchen dann keiner mehr eine Träne nach.

  5. Politiker die Lügen? Gibts doch nicht.
    Aber in Deutschland sind es dann nur “Rechtsextremen” die über lügende Politiker Listen führen und damit Hass, Hetze und Spaltung verbreiten wollen.
    Diese Hexenjagd auf Trump nimmt schon ziemlich faschistoide Züge an.
    Aber schön, dass sich die Journaille jetzt mit solchen “demokratieverteidigenden” Statistiken im Gespräch hält, wenn all die anderen vorgebrachten Anschuldigungen gegen Trump frei erfunden waren.

  6. Leistungssteigerung:

    von durchschnittlich 8,319 Falschbehauptungen pro Amtstag auf durchschnittlich 22,123 Falschbehauptungen pro Amtstag.

    …“Kann er das steigern? Schalten Sie ein zur Schlussrechnung !
    Wenn es wieder heisst: Donnies World and how Donnie is making America great again“…

    1. 1 + 1 = 2

      Wer überprüft diese Behauptung, Wally?

      Keiner. Entweder du bist intelligent und du weißt es, oder …

      1. Kickass

        Es ist bemerkenswert, wie selten Lüge und Wahrheit erkannt und unterschieden werden. Und wie wenig den meisten daran liegt. Dh die Menschen wollen belogen werden, weil es sich gut anfühlt alles so hingedreht zu bekommen zum jeweils aktuellen Vorteil. Dh im Klartext: es gibt generell keine Wahrheit. Also hat das mit Trump nix zu tun.

    1. Was ist der Unterschied zwischen ehrlich und nicht ehrlich? Und wen interessiert sowas?

      1. Kickass

        Falsch.

        EHRLICH ist es, die Ehre des anderen nicht zu untergraben, und ihm mit Respekt zu begegnen. Dann muss man auch nicht ständig einen Trump durch den Dreck ziehen. Das wäre die Wahrheit des Lebens.

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