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Doro Bär überreichte der bildundtonfabrik den Deutschen Computerspielpreis und stahl mit ihrem Outfit allen die Schau

Digital-Staatsministerin Doro Bär und Verkehrsminister Andreas Scheuer beim Deutschen Computerspielpreis
Digital-Staatsministerin Doro Bär und Verkehrsminister Andreas Scheuer beim Deutschen Computerspielpreis ©dpa/Gerald Matzka/dpa-Zentralbild

Das Computerspiel "Trüberbrook" der Jan-Böhmermann-Produktionsfirma bildundtonfabrik hat den Deutschen Computerspielpreis gewonen. Für Aufsehen sorgte Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU), die den Preis verlieh und in einer Art Wonderwoman-Outfit auftrat. Die Reaktionen im Web waren fast durchweg sehr positiv.

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Doro Bär postete ein Foto von sich im Superheldinnen-Outfit gemeinsam mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (ebenfalls CSU) auf ihrem Instagram-Profil. “Doro Croft”, “Deutschlands coolste Politikerin”, “Wahnsinns Frau” sind nur einige von sehr vielen positiven Kommentaren. Bär selbst sagte laut Bild zu ihrer Kleiderwahl: „Ich hab mir gedacht: Was ist die Berliner Variante für das Dirndl? Und dann bin ich auf das hier gekommen.“

Der Preis für das beste Computerspiel war mit 110.000 Euro dotiert. Der Bundesverkehrsminister hatte noch ein besonderes Präsent für die Branche dabei: Die Bundesregierung fördere ab sofort die Entwicklung von Computerspielen “Made in Germany”, kündigte Scheuer an. Insgesamt stelle sein Ministerium in zwei Stufen 50 Millionen Euro zur Verfügung. Digitalstaatsministerin Bär stellte die Bedeutung der Branche als Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor heraus. “Computerspiele vereinen Spaß und Innovationen und sind damit eine wichtige Triebfeder für die Digitalisierung”, sagte sie.

Der Deutsche Computerspielpreis wird vom Verband game gemeinsam mit der Bundesregierung verliehen. Insgesamt standen Preisgelder in Höhe von 590.000 Euro stehen zur Verfügung. Den Publikumspreis gewann das Rollenspiel “Thronebreaker: The Witcher Tales” des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt Red. Als Bestes Kinderspiel wurde “Laika” von den Berliner Entwicklern Mad About Pandas gekürt. “Bestes Jugendspiel” wurde “Unforseen Incidents” von Blackwoods Entertainment aus Bochum und Application Systems aus Heidelberg.

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In der Kategorie Bestes Serious Game holte sich die Hamburger Spieleschmiede Daedalic Entertainment den Preis mit “State of Mind”, einem dystopischen Game, in dem die Handlung in einem futuristischen Berlin im Jahr 2048 angesiedelt ist, in der es aufgrund der digitaler Überwachung keine Privatsphäre mehr gibt. Bestes internationales Spiel wurde das Action-Adventure “God of War” von Sony Interactive Entertainment, das in der griechischen Antike spielt.

“Trüberbrook” erhielt auch den Preis für die Beste Inszenierung. Die Handlung des Adventure-Spiels entführt in eine deutsche Provinzidylle im Jahr 1967. Den amerikanischen Studenten Hans Tannhauser verschlägt es durch ein Preisausschreiben in das fiktive Trüberbrook. Nachdem ihm eine Abhandlung über Quantenphysik gestohlen wird und er auf die Paläoanthropologin Gretchen Lemke stößt, geht das Abenteuer los. Doch nicht nur die kuriose Geschichte zeichnet das Spiel aus: Die Entwickler von bildundtonfabrik modellierten die Hintergründe sämtlich von Hand und fotografierten sie anschließend ab. Mit Hilfe der Fotogrammetrie wurden die Szenen in dreidimensionale Ansichten umgewandelt, die die außergewöhnliche Atmosphäre des Spiels ausmachen.

Mit Material von dpa

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