Partner von:
Anzeige
Sponsored Post

“So will ich selbst Geschichten erzählen!”

040319_MEEDIA_Kupitz_630x353.jpg
© Hamburg Media School

Als erfolgreiche Journalistin noch mal die Schulbank drücken? Gundi Kupitz hat sich genau dafür entscheiden und ist Fellow im Digital Journalism Fellowship. Warum sie sich für die Teilnahme entscheiden hat, was sie aus dem Programm mitnimmt und wie sich ihr Berufsalltag seitdem verändert hat, erzählt sie hier.

Anzeige

Gunthild Kupitz

Gunthild Kupitz arbeitet als freie Autorin und Textchefin in Hamburg. Zuvor arbeitete sie u.a. als Redaktionsleitung bei brigitte-women.de. Nach Abschluss ihres Studiums der Fächer Neuere Deutsche Literatur sowie Kunstgeschichte und Politikwissenschaften, war sie Volontärin bei der Süddeutschen Zeitung und absolvierte anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Als Teilnehmerin des Digital Journalism Fellowships (DJF) der Hamburg Media School interessieren sie u.a. digitale Themenschwerpunkte wie Mobile Storytelling.

Was sind Themenschwerpunkte in Deinem Berufsleben?

Mich interessieren in erster Linie Menschen und deren Geschichten: Warum sie tun, was sie tun. Warum sie so sind, wie sie sind. Und wovon sie träumen. Ich habe das Glück, dass ich mich in meiner Themenwahl sehr frei bewegen kann. Ich treffe Boxer, besuche Designer, begegne Nobelpreisträger, führe Interviews mit Milchbauern ebenso wie mit Managern und Millionären.

Warum hast du dich für das DJF beworben?

Ich habe vor vielen Jahren mal eine Multimediaproduktion aus Fotos und Filmen gesehen, die mich sehr berührt hat. Da war mir klar: Das will ich machen! So will ich selbst Geschichten erzählen. Aber damals war die journalistische Welt leider noch nicht so weit wie heute. Entsprechende Techniken und Tools noch besser kennenzulernen, war für mich einer der Gründe, warum ich mich hier beworben habe.

Anzeige

Ein Drittel der Seminare sind bereits absolviert. Was konntest Du bisher mitnehmen?

Die Debatten über Fake News und unsoziale Medien sind mir ebenso wichtig wie die praktischen Erfahrungen, die wir in den Seminaren sammeln. Besonders gut finde ich, dass wir nicht nur die Theorie kennenlernen, sondern Tools und Apps selbst ausprobieren und dabei lernen, was funktioniert und was nicht.

Gibt es aus den letzten Seminaren schon etwas, das ein neuer Bestandteil in Deinem Berufsleben geworden ist?

Noch nicht, aber nächste Woche werde ich sofort damit beginnen, das Gelernte aus dem Seminar „Mobile Journalism“ umzusetzen und mich vor allem mit der App FiLMiC Pro intensiver zu beschäftigen. Und einen Gimbal fürs Smartphone habe ich auch schon bestellt.

Welche Vorkenntnisse hast du in das Mobile Reporting-Seminar mitgebracht?

Ich habe schon einige Multimedia-Stories gemacht. Allerdings immer in Zusammenarbeit mit Fotografen und Cuttern. Nun konnte ich das alles im Seminar selbst ausprobieren – selber drehen, selber schneiden. Ich finde es beeindruckend, wie einfach das mittlerweile geworden ist – noch dazu mit dem Smartphone. Vor acht bis zehn Jahren war das nicht im Ansatz vorstellbar. Schon gar nicht in dieser Qualität.

Was hat Dir bis jetzt an dem Seminar am besten gefallen?

Am besten gefällt mir der Austausch mit den anderen Kollegen, die Gespräche mit ihnen, ihre Erfahrungen, das finde ich sehr bereichernd. Die Bandbreite der Teilnehmerstruktur ist enorm – von der Braunschweiger Lokalzeitung über das SPIEGEL-Hauptstadtbüro bis hin zu Kollegen vom Fernsehen ist alles dabei.

Das Digital Journalism Fellowship (DJF) ist ein einjähriges Weiterbildungsprogramm für Journalistinnen und Journalisten der Hamburg Media School (HMS). Gefördert wird es von Facebook. Die Partnerschaft mit der HMS unterstreicht die Vision des Facebook Journalism Projects, in Organisationen und Programme zu investieren, die die Zukunft des Qualitätsjournalismus und einer informierten Gesellschaft stärken. Hier berichten die Fellows, was die Teilnahme am DJF für sie bedeutet und was sie aus dem Programm mitnehmen. Weitere News und Infos aus dem DJF gibt es hier.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia