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Ex-Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wird Autor bei der Zeit

Ex-Spiegel-Chef Brinkbäumer schreibt nun für die Zeit
Ex-Spiegel-Chef Brinkbäumer schreibt nun für die Zeit ©Fotos: Picture Alliance/dpa/ Montage: MEEDIA

Nun ist klar, was Klaus Brinkbäumer nach seinem Abgang beim Spiegel macht: Er arbeitet künftig für die Zeit. Das gab der Verlag am Mittwochvormittag bekannt. Er soll vor allem für die Ressorts Politik, Feuilleton, Dossier und das Zeit-Magazin schreiben und zunächst aus den USA berichten.

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Für die Zeit ist es ein hochkarätiger Neuzugang: Klaus Brinkbäumer ist seit dem 1. April Autor beim Wochenblatt. Die erste Leseprobe des “Neuen” soll es laut Zeit-Pressestelle bereits in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe geben.

Der ehemalige Spiegel-Chefredakteur erhielt für seine Texte zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Nannen-Preis und den Reporterpreis. Brinkbäumer arbeitete vier Jahre lang als USA-Korrespondent für den Spiegel. 2011 wurde er stellvertretender Chefredakteur, 2015 dann Chefredakteur des Nachrichtenmagazins.

Spiegel-Vertrag endete im März

Mitte Oktober vorigen Jahres gab der Verlag dann bekannt, dass er und Brinkbäumer getrennte Wege gehen werden (MEEDIA berichtete). Seine Nachfolge hat zum 1. Januar Steffen Klusmann angetreten, der zuletzt mit der Aufarbeitung des Skandals um Claas Relotius beschäftigt war.

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Brinkbäumers Vertrag mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin endete offiziell am 31. März dieses Jahres, heißt es in der Mitteilung.

tb

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Alle Kommentare

  1. Ob er als alter, weißer, privilegierter, heterosexueller Mann bei der Zeit glücklich werden kann?
    Vielleicht drückt man ein Auge in der Redaktionssitzung zu, wenn er wahlweise aber andauernd über Trump, AfD, Putin, Brexit, Asylkritiker in den Chor der Heuler miteinstimmt.
    Eine Geschlechtsumwandlung tuts natürlich auch, aber nur wenn er offen darüber sprechen würde und sich in eine Regenbogentoga hüllt.

    1. Klasse geschrieben !!! In diesen verrückten Zeiten kann eine Portion Sarkasmus den Wahnsinn ein wenig erträglicher machen.

      1. Ja. Da lacht der gesamte hiesige Hühnerstall.
        Von Vorteil wäre aber nur eine eindeutige Geschlechtslosigkeit. Langfristig vorausblickend.

  2. Bei der Bundeswehr fliegt kaum ein noch ein Flugzeug (und wenn ausnahmsweise doch mal, dann nicht sehr lange, siehe die endlose Liste der Pannen bei der Flugbereitschaft) , kein einziges U-Boot fährt mehr, die Standardwaffe der Infanterie flippt aus, wenn sie zu viel Sonne abbekommt – und die ebenso schöngeistige, wie realitätsferne “Zeit”, was macht die?

    Sie kauft ein ausgemustertes “Sturmgeschütz” und schickt es ausgerechnet zu Donald Trump.

    Realsatire pur.

  3. Da kann Herr Brinkbäumer ja jetzt täglich neue Anti-Trump Artikel veröffentlichen. Genug Übung hat er beim Spiegel ja gehabt.

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