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Stühlerücken beim Spiegel: Mathieu von Rohr übernimmt das Auslandsressort, Sandberg wechselt nach Paris

Britta Sandberg und Mathieu von Rohr © Fotos: Picture Alliance/Eventpress/ZB/ Montage: MEEDIA

Im Auslands-Ressort des Spiegel ändern sich zum 1. April die Zuständigkeiten: Mathieu von Rohr übernimmt das Ressort von Vorgängerin Britta Sandberg, die auf eigenen Wunsch als Korrespondentin nach Paris wechselt. Das gab der Spiegel am Donnerstag bekannt. Auch das Hauptstadtbüro bekommt einen Neuzugang.

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„Britta Sandberg war die erste weibliche Ressortleiterin in einem politischen Ressort des Spiegel“, wird Chefredakteur Steffen Klusmann zitiert. „Ich kann mich bei ihr für ihren Mut und ihr Engagement nur bedanken.“ Die 56-Jährige wechselt auf eigenen Wunsch als Korrespondentin nach Paris und löst dort Julia Amalia Heyer ab. Sie hatte das Büro in der französischen Hauptstadt seit 2014 geleitet und geht nun als Spiegel-Redakteurin nach Berlin.

Die Leitung des Auslandsressorts übernimmt der 41-jährige Mathieu von Rohr. „Ich freue mich, dass wir mit Mathieu von Rohr einen erfahrenen Kollegen haben, der die Auslandsberichterstattung auf dem hohen Niveau weiterführen wird”, so Klusmann.

Von Rohr ist seit 2014 stellvertretender Auslandsressortleiter. Seine journalistische Laufbahn begann in der Schweiz bei der „Basler Zeitung”. Er kam 2006 zum Spiegel und berichtete seitdem als Auslandsreporter weltweit von Krisen und Konflikten. 2011 wurde er Korrespondent in Paris, wo er die Eurokrise und die Präsidentschaft von François Hollande begleitete.

Auf seinen Posten wiederum rückt künftig Maximilian Popp auf, der seit 2018 als Korrespondent in Istanbul tätig ist und dort über die Präsidentschaft von Recep Tayyip Erdogan und das deutsch-türkische Verhältnis berichtet (im Interview mit MEEDIA). Der 33-Jährige arbeitet seit neun Jahren für das Nachrichtenmagazin, zunächst als Redakteur im Deutschlandressort, wo er sich besonders um das Thema Migration kümmerte.

tb

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