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Jobvermittlung von Fachkräften: Xing will operativen Gewinn im zweistelligen Prozentbereich steigern

Xing-CEO Thomas Vollmoeller
Xing-CEO Thomas Vollmoeller

Das Karrierenetzwerk Xing will im laufenden Geschäftsjahr stärker von den Schwierigkeiten der Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften profitieren. Das Unternehmen rechnet mit einem Anstieg der Erlöse und des um Sondereffekte bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im zweistelligen Prozentbereich, wie Xing in seinem Geschäftsbericht am Donnerstag mitteilte.

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Dabei sollen sich die strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung und der demographischen Entwicklung für den Jobvermittler positiv auswirken. Besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden sich demnach die Probleme der Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachkräften verstärken, da der länderübergreifende Wettbewerb um die besten Köpfe zunehme. Zudem gebe es einen immer stärkeren Trend zur Onlinesuche, wo Xing mit seinen Portalen gut aufgestellt sei.

Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 235,1 Millionen Euro steigern. Dies hatte die Burda-Tochter bereits vorläufig Ende Februar erklärt. Zum Wachstum trugen vor allem die diversen Angebote bei, mit denen Xing Firmen bei der Suche nach Fachkräften unterstützt. Dabei profitierten die Hamburger auch von den jüngsten Übernahmen des Expat-Netzwerks Internations und der Recruiting-Plattform Prescreen. Das EBITDA kletterte 2018 um 23 Prozent auf 75,2 Millionen Euro.

dpa
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