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“Unfassbar”: Kritik an Bild-Chef Julian Reichelt wegen Veröffentlichung von Szenen aus Live-Video des Attentäters

Ein Video des Attentats in Christchurch ging um die Welt
Ein Video des Attentats in Christchurch ging um die Welt ©Fotos: dpa/AP/Mark Baker/Bild.de/ Montage: MEEDIA

Der Umgang mit der auf Facebook live übertragenen Terror-Attacke auf Moscheen in Neuseeland durch die Medien wird weltweit diskutiert, auch MEEDIA berichtete am Freitag darüber. Das Boulevardblatt Bild zeigt Teile aus dem Video des Attentäters auf seiner Homepage und wird dafür im Netz scharf kritisiert. Der Spiegel warnt in einem Kommentar davor, "Komplizen in einem Krieg" zu werden, in dem die "Bilder wichtiger geworden sind als die Opfer". Die Hamburger Morgenpost indes verzichtet im Gedruckten komplett auf Bilder von der Tat.

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Nicht nur Soziale Netzwerke haben mit dem Live-Video des Massenmordes von Christchurch ihre Probleme (allein Youtube musste laut eigenen Angaben “mehrere Tausend” Kopien des Videos löschen). Auch Medien gehen unterschiedlich mit den Aufnahmen des Attentäters um.

Die Bild-Zeitung zeigt auf ihrer Seite ausführliche Ausschnitte der insgesamt knapp 17-Minuten langen Aufzeichnung, bei der der Täter mit einer am Körper befestigten Kamera aus Ego-Shooter-Sicht seine Gräueltaten in einer neuseeländischen Moschee filmte. Fast 50 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.

Bei der Bild zu sehen ist, wie der Attentäter mit dem Auto zur Moschee fährt und seine Waffen im Fußraum des Vordersitzes filmt. Zudem zeigt das Video seine Ankunft an der Moschee, wo der Mann das Auto abstellt und die Tatwaffe aus dem Kofferraum holt. Das Bewegtbild endet erst, als der Täter die Waffe ansetzt und in die Räume der Moschee marschiert. In einer redaktionellen Einblendung heißt es: “Die abscheuliche Tat des rechtsextremen Killers zeigt Bild nicht im Video.”

Was aber nicht heißt, dass Bild Szenen aus den Innenräumen des Tatorts – die von den meisten Medien als Tabu behandelt werden – nicht zeigt: Statt im Video bringt Bild aus dem Video ausgeprintete Standbilder samt detailreicher Beschreibung von dem, was der Täter innerhalb der Moschee anrichtet. Als der Täter ein zweites Mal zu seinem Kofferraum geht und auf flüchtende Menschen schießt, setzt das Bewegtbild wieder ein. An dieser Stelle sind Schussgeräusche zu hören.

“Bilder der Propaganda entreißen”

Die Bild-Veröffentlichung des Videos wird derzeit stark diskutiert. Die neuseeländische Polizei warnte bereits am Freitag kurz nach der Tat davor, das Material zu verbreiten. In einem Kommentar verteidigte Bild-Chef Julian Reichelt das Vorgehen seiner Zeitung.

Kernpunkt seiner Argumentation: “Durch Journalismus wird aus einem Ego-Shooter-Video ein Dokument, das Hass demaskiert und aufzeigt, was der Terrorist von Christchurch ist: kein Kämpfer, kein Soldat.” Man dürfe das Video nicht den sozialen Netzwerken überlassen, wo die Aufzeichnung selbst viele Stunden nach der Tat noch immer zu finden ist. Viel eher sei es Aufgabe von Journalisten, die “Bilder der Propaganda und Selbstdarstellung zu entreißen und sie einzuordnen”. Zugleich stellt sich die Frage, welchen Wert eine “Einordnung” haben soll, die vor allem eine Nacherzählung des Grauens darstellt, angereichert mit Details, deren Nachrichtenwert dem Fall keine neuen Aspekte hinzufügen – etwa die Art der Waffen, welche Musik der Mörder hört, welches Emblem er auf seinem Kampfanzug trägt, dass er sich vom Navigationssystem seines Autos zur Moschee lotsen lässt usf.

“Fadenscheinige Erklärung”

Im Netz musste die Bild für ihr Vorgehen jedoch größtenteils Kritik einstecken. Focus-Redakteur Dirk Adam schreibt etwa: “Damit schafft man mit dem Bewegtbild die Öffentlichkeit in den Medien, die der Killer wollte. Absolut unverantwortlich.”

Die Zeitungswissenschaftlerin Samira El Ouassil spricht von einer “quatschig fadenscheinigen” Erklärung:

ARD-Journalist Gábor Halász schreibt: “Solche Videos verstärken den Terror millionenfach. BILD weiß das und zeigt sie trotzdem.”

Auch Chef des BDK (Bundes Deutscher Kriminalbeamter) kritisiert die Veröffentlichung massiv:

Andere Nutzer schreiben:

Reichelt selbst setzt sich auf Twitter noch einmal zur Wehr. Er schreibt: “Statt über die Rolle von US-Plattformen zu berichten, auf denen rassisstisch-terroristischer Massenmord ungehindert live übertragen wird, verkünden Journalisten, was man alles nicht berichten, nicht zeigen darf. Haltung und Social-Media-Gefallsucht ersetzen Berichterstattung.”

“Komplizen in einem Krieg”

Der Spiegel verzichtet indes auf die Veröffentlichung und macht in einem Kommentar darauf aufmerksam, nicht als Komplize des Attentäters dastehen zu wollen. Wohl in Bezug auf die Bild-Veröffentlichung schreibt der Spiegel-Autor Arno Frank: “Heute kann unter dem Druck der gesichtslosen Konkurrenz aus dem Netz der Boulevard nicht widerstehen, zumindest mit einer entschärften Version des mörderischen Director’s Cut zu punkten”. Dabei gehe von dem “gestreamten Ein-Mann-Massaker eines ideologischen Influencers” das gefährliche Signal eines Täters aus, “der ‘endlich mal handelt’, statt nur in Foren darüber zu schwadronieren”. Eine Verbreitung mache “uns zu Komplizen in einem Krieg, in dem die Bilder wichtiger geworden sind als die Opfer”, so Frank.

Ähnlich scheint sich das auch die Hamburger Morgenpost gedacht zu haben, die zumindest in ihrer Zeitung auf jegliche Bilder der Tat verzichtet und selbst den Täter nur unkenntlich zeigt. Auf dem Titelblatt schreibt die Mopo: “Der Massenmörder von Christchurch filmte sich bei seiner monströsen Tat, damit diese Bilder um die Welt gehen. Von uns bekommt er dafür keinen Platz.” Online hält die Dumont-Zeitung dieses Credo aber nicht mehr ein.

Am Sonntagmorgen twitterte der Deutsche Presserat, dass man bereits mehrere Beschwerden gegen Medien wegen der Veröffentlichung von Video-Ausschnitten des Live-Streams erhalten habe und diese nun prüfen werde.

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Alle Kommentare

  1. Ohne selbst die Aufnahmen gesehen zu haben: Zeigen sie etwas, was nicht auch im Fernsehen auf fast allen Kanälen während der ganzen Woche tagsüber im Kinderprogramm zu sehen ist? Zu Zeiten,während die Kinder als Konsumenten dieser Sendungen Fiktion und Realität nicht unterscheiden können?

      1. Heute Nachmittags bei ZDF-Info:
        Die Terroranschläge 9/11 mit den Flugzeugeinschlägen in die Twin-Towers in Großaufnahme.
        Gleich danach die Flugschau-Katastrophe Rammstein 1988.
        Mit allen Einzelheiten, wie das explodierende Flugzeug in die Zuschauer stürzt…..

      2. Muller: Hierbei handelte es sich um Reportagen (!) und nicht um Tätervideos! Ist Ihnen der Unterschied klar oder soll ich ihn Ihnen erklären? Sollen sich das Ihre Kinder anschauen? Und sind Sie als Erziehungsberechtigte(r) nicht dazu da, Ihren Kindern die Unterschiede zu erklären?

        Ich fürchte nur leider, dass Sie hierbei versagen …

      3. @Ronald
        “Ist Ihnen der Unterschied klar oder soll ich ihn Ihnen erklären?”
        Fragen Sie besser ein (Vorschul-) Kind, ob es den Unterschied kennt….

        “Ich fürchte nur leider, dass Sie hierbei versagen …”
        Das braucht ganz bestimmt nicht Ihr Problem zu sein….

  2. Julian Reichelt hat Konventionen gebrochen, aber manchmal müssen Regeln außer Kraft gesetzt werden, wenn größere Fragestellungen sichtbar gemacht werden MÜSSEN!

    Facebook & Twitter sind das größere Thema, das wegen fehlender Troll- und Idiotenfilter angesprochen werden muss.
    Plattformen mit monströsen Algorithmen und Datenschutzverletzungen, die zur komplexen Förderung von Populismus mißbraucht werden, und Daten-Imperien, die von Autokraten zur “Echtzeit-Dissidenten-Jagd” benutzt werden.

    Um Nachahmer zu verhindern, muss das “Echtzeit-Streaming” unterbunden und staatlich kontrollierbar werden.

    Allein Journalisten und der neue Berufstand der “Moderatoren” sollten das Privileg zum “Echtzeit-Streaming” bekommen!

    Die hybrische Zerstörung der Demokratien und der Zivilisation durch Silicon-Valley-Masterminds muss gestoppt werden!

    1. @ Michael Springer:

      “Allein Journalisten und der neue Berufstand der “Moderatoren” sollten das Privileg zum “Echtzeit-Streaming” bekommen!”

      Ja klar. Geht´s noch? Damit die Propagandisten wieder die Meinungshoheit zurückbekommen? Damit wieder nur das veröffentlicht werden kann, was der Relotiuspresse in den Kram passt?

      Komisch, ein Totes Kind am Strand tagelang auf allen Kanälen zur Schau zu stellen, damit hat keiner ein Problem. Wenn aber die Bild TEILE dieses Massakers zeigt, dann beginnen die Moralisten wieder zu hyperventilieren. Wie verlogen ist das den?

    2. Die Möglichkeiten zum “Echtzeitstreaming-für-Jedermann” sind eine neue “Terror-Ursache”, die im End-Effekt in autoritäre Strukturen führt:

      – Demokratien und offene Gesellschaften werden dekonstruiert,
      – Terrorvideos machen aus jedem Einzeltäter bildhaft eine Armee
      – alle Tätergruppen werden heute in Echtzeit geolokalisiert
      – das Täterumfeld wird massiv mit Gegenmaßnahmen konfrontiert
      – es gibt praktisch keinen “Befriedungs-Ausstieg” (siehe Afghanistan, Syrien, Türkei und einige andere Bürgerkriegsstaaten).

      … Endspiele der Zivilisation, die nur auf die Ressourcen Akzeptanz, Gewaltenteilung, Vertrauen und soziale Synergien setzen kann!
      (u.a. – ich will hier kein Handbuch schreiben).

  3. Ach der Herr Reichelt- nicht die geringste Aufregung wert… Der steht doch auf einer Skala von 1-10 bei allem was er sagt und tut immer bei minus 20…Der Fleisch gewordene Tiefpunkt von wirklich ALLEM, was wir kennen. Kein Anstand- niemals.

  4. guten tag, leute ich euch nicht klar das krieg ist. auf der ganzen welt, wirtschftskrieg, krieg um wasser, um die köpfe. heuchelt doch nicht so. panik hilft nicht. meidet großveranstaltungen und seit wachsam. sichert euch gegenseitig. die jugend weis das. einige wenige auch. die “elite” sowieso. fragt doch ml 1 flüchtling was er dazu sagt. wenn du dich traust. grins. so , viele von den filmen analysen von den plätzen, der vorherigen situation. nicht von dem menschen der usgerastet ist. dein nachbar wr vielleicht bei der bundeswehr. kosovo ifa isa oder egal. ist er noch der gleiche wie vorher?

  5. Warum wird hier wieder so ein Trara gemacht? NIEMAND hat sich darüber aufgeregt, wenn tagelang ein Totes Kind (aylan kurdi) gezeigt wird. Sogar die Sprecherin im WDR5 hat explizit dazu aufgefordert, sich dieses Foto anzuschauen.

    Niemand beschwert sich wenn die Medien angeblich von Assad vergaste Kinder zeigen. Da kann es gar nicht blutig genug zu gehen.

    Warum wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen? Passt dieses Video nicht in die gewünschte Propaganda?

    1. Toll fand ich in diesem Zusammenhang übrigens die ZDF Moderatorin Barbara Hahlweg, Schwarz gekleidet mit leiser, tonloser und kaum zu verstehender Stimme moderierte die Frau sichtlich ergriffen die ZDF heute Nachrichten. Ich habe sekündlich damit gerechnet das sie im nächsten Moment den “Hofer” macht.

      Beim Berliner Attentat – damals – war alles bunt.

      Ja, ja, das berühmte Maß!

      1. @ Ronald:

        “… aber ihre Argumentation ist sowieso faul, weil es sich bei diesen Bildern um Pressefotos handelt, bei dem von diesem Schmierblatt veröffentlichen Teilen eines Videos jedoch um Material des Attentäters selbst, und das ist höchst verwerflich”

        Das ist meine Lieblingsstelle! Was glauben Sie bekommen Sie in der Tagesschau zu sehen? Die Korrespondenten sitzen irgendwo in Kairo oder sonst wo im Hotel und saugen aus dem Netz die IS-Videos, welche mit den Presseagenturmeldungen zu einem Brei namens Nachrichten vermengt werden. Wer von denen ist wirklich in den Kriegsgebieten vor Ort? Das was Sie zu sehen bekommen sind großteils TÄTERVIDEOS! Man nennt sie halt Weißhelme, FSA, Demokratische Schlagmichtod, …, aber es sind IMMER Kriegsparteien, welche ihre Videos im Netz verbreiten und die den Konsumenten in Deutschland als Nachrichten verkauft werden. Es hat schon mal ein abgeschossener Hubschrauber aus Syrien es in einen Bericht über den Ukrainekrieg geschafft.

        https://propagandaschau.wordpress.com/2014/05/30/ard-und-zdf-verlegen-abschuss-eines-syrischen-hubschraubers-in-die-ukraine/

        So viel zum Thema Tätervideo und verwerflich.

      2. Der Attentäter von Neuseeland ist nur keine „Kriegspartei“! Wie kommen Sie auf diese Annahme? Oder wollen Sie ihn dazu stilisieren?

    2. Die Veröffentlichung des Bildes des toten Alan Kurdi wurde damals auch kritisiert, aber nachdem der Vater des Jungen einer Veröffentlichung eindeutig zugestimmt hatte, auch weiter verbreitet. Was haben Sie dagegen einzuwenden? Ihrer Argumentation nach hätte auch das Bild der vor einem Napalm-Angriff flüchtenden vietnamesischen Kinder nie veröffentlicht werden dürfen, aber ihre Argumentation ist sowieso faul, weil es sich bei diesen Bildern um Pressefotos handelt, bei dem von diesem Schmierblatt veröffentlichen Teilen eines Videos jedoch um Material des Attentäters selbst, und das ist höchst verwerflich!

      Dieses Schmierblatt, Sie und all diejenigen, die die Veröffentlichung verteidigen: aus der Geiselnahme von Gladbeck 1988 nichts, aber auch gar nichts gelernt!

      1. Haben Sie sich die Mühe gemacht, meinen Kommentar zur Gänze zu lesen, Herr Hohenwarter? Was macht den Unterschied des toten Kindes am Strand und die flüchtenden vietnamesischen Kinder aus? (Nebenbei bemerkt: Auf letzterem sind mehrere Kinder zu sehen und nicht nur eins, wie Sie schreiben!) Antwort: Es gibt keinen, beides sind Pressefotos! Wenn Sie die Veröffentlichung des einen Bildes kritisieren, müssen Sie auch die Veröffentlichung des anderen kritisieren, ansonsten sind Sie von einer Doppelmoral befallen, die bei Rechtspopulisten immer wieder anzutreffen ist. Da wird die Todesstrafe für Kinderschänder gefordert, aber ertrinkende Kinder im Mittelmeer beklatscht! Pfui Teufel!

        Von der Veröffentlichung von IS-Videos haben seriöse Sender schon lange abgeschworen. Der Grund: Die mediale Aufmerksamkeit soll dadurch nicht gefördert werden. Genau das aber macht dieses Schmierblatt!

        Ihre Verweise aus dem rechtspopulistischen/-extremen Milieu können Sie sich sparen; sie locken niemand hinter dem Ofen hervor, zumal sie mit dem Thema hier absolut nichts zu tun haben. Ansonsten lesen sich die üblichen Kommentare hier wieder einmal wie Texte aus einen Phrasendresch-Textgenerator, der schlecht konfiguriert und bedient wird.

  6. Der linke Medienpöbel übt sich wieder im Moralisieren.
    Völlig stümperhaft. Organspendeausweis und dann die persönliche CO2 Bilanz ziehen. Klare Kante!

  7. Schon immer war BILD das Allerletzte, hiermit mehr als bestätigt.
    Eine Plattform für die Täter jedweder Art, unglaublich, wer das noch schön heißt.
    Herr Reichelt hat sicher morgens einen blinden Spiegel, anders kann selbst er das nicht aushalten.

  8. Vom Anschlag kann man ja halten was man will (nein doch nicht, die linke Facebook Meinungszensur zwingt einen “Empathie” zu heucheln).

    Ich bin absolut gegen solche Gewalt und Terror, aber solche Opfer sind mir seit der Merkel 2015 Flüchtlingskrise scheiß egal.

    Bin ich deswegen Rassist? Nein, keiner wird als Islamist geboren.

    Verstehe auch nicht warum es so einen Hype um das Video gibt. Erdogan hat es gleich mal im Staatsfernsehen gezeigt.

    1. Zu Ihrer Frage: Wenn Ihre Alternative, Rassist zu sein, ist, nicht als Islamist geboren worden zu sein, dann, ja, dann sind Sie ein Rassist! Rassisten sind nämlich auch solche, denen die einen Opfer „scheiß egal“ sind, die anderen aber nicht, weswegen er sogar auf die Barrikaden geht. Übrigens wird tatsächlich niemand als Islamist geboren, und wenn der türkische Pascha das im Staatsfernsehen zeigt, muss das Tätervideo nicht auch noch bei diesem Schmierblatt hier laufen!

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