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Wolfgang Büchner verlässt die Madsack Mediengruppe, Hannah Suppa und Marco Fenske steigen auf

Von links: Fenske, Suppa, Büchner ©Fotos: Picture Alliance/dpa/ Madsack Mediengruppe/ Montage: MEEDIA

Stühlerücken in Hannover: Wolfgang Büchner verlässt die Madsack Mediengruppe. Dies hat der Verlag am Freitag bekanntgegeben. Eine neue Position bekleidet Hannah Suppa, die Chefredakteurin Digitale Transformation und Innovation im Regionalen wird. Marco Fenske und Suppa übernehmen zudem die Geschäftsführung des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Wolfgang Büchner verlässt die Madsack Mediengruppe. Der aktuelle Chief Content Officer der Madsack Mediengruppe sowie Geschäftsführer und Entwicklungs-Chefredakteur des RND soll dem Unternehmen auch nach seinem Abgang „beratend zur Seite stehen“.

Gründe für die Trennung nannte Madsack nicht. Büchner war vor rund zwei Jahren von Ringier zu Madsack gewechselt. Wohin es den ehemaligen dpa- und Spiegel-Chefredakteur nun zieht, ist nicht bekannt.

„Im Namen der Madsack Mediengruppe danke ich Wolfgang Büchner für seine ausgezeichnete Arbeit“, sagt Thomas Düffert, Vorsitzender der Mediengruppe. „Er hat viele wichtige Impulse zur erfolgreichen Weiterentwicklung des RND gegeben – und damit die gute Positionierung unseres Netzwerks weiter gestärkt.“ Bereits Anfang Januar 2019 hatte Büchner seinen Posten als RND-Chefredakteur an Marco Fenske abgegeben (MEEDIA berichtete).

Suppa und Fenske steigen auf

Im Zuge der Umstrukturierung beruft Madsack die 35-jährige Hannah Suppa zur Chefredakteurin Digitale Transformation und Innovation im Regionalen. Seit Juli 2017 war sie Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ). „Sie ist eine großartige Journalistin. Innovativ, digital denkend und mit großem Herzen für das Regionale“, kommentiert Düffert die Personalie. Einen Nachfolger für ihre Stelle bei der MAZ soll zeitnah bekanntgegeben werden.

In ihrer neuen Funktion wird Suppa mit Fenske zusammenarbeiten: Der 35-Jährige verantwortete bislang die Entwicklung des RND und war unter anderem am Portal Sportbuzzer beteiligt. Als RND-Chefredakteur wird er weiterhin für alle überregionalen Inhalte verantwortlich bleiben, heißt es. Durch das neue Duo erhofft man sich bei der digitalen Transformation der Medienmarken „weiteren Schub“. Außerdem übernehmen beide gleichberechtigt die Geschäftsführung des RND.

tb

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