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Digitalberatung für Unternehmen: Ex-Bild-Geschäftsführerin Donata Hopfen wird Partnerin bei Boston Consulting

Nach dem Aus als Verimi-CEO im Frühjahr 2018 heuert Donata Hopfen als Partnerin bei der Digitaltochter von Boston Consulting an
Nach dem Aus als Verimi-CEO im Frühjahr 2018 heuert Donata Hopfen als Partnerin bei der Digitaltochter von Boston Consulting an

Neuer Topjob für Donata Hopfen: Die ehemalige Verlagsgeschäftsführerin bei Axel Springer (Bild-Gruppe) wird Partnerin der Boston Consulting Group. Wie die FAZ berichtet, stößt die 42-Jährige Mitte des Jahres zum Berliner Büro des BCG-Tochterunternehmens Digital Ventures. Dort solle sie künftig "Großkonzernen beim Aufbau digitaler Geschäftsmodelle helfen". Hopfen war zuletzt CEO von Verimi gewesen.

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Die erfahrene Medienmanagerin teilte den Zeitungsartikel am Montagabend selbst auf ihrem Facebook-Profil, was etwaige letzte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Meldung ausräumen dürfte. Mit der Digitalisierung kennt sich Hopfen bestens aus. So war sie bereits federführend bei der Monetarisierung der Web-Inhalte des Boulevardblatts, zu dessen Vorsitzender der Geschäftsführung sie 2014 berufen wurde.

Nach ihrem Ausstieg bei Springer 2017 folgte eine eher kurze berufliche Episode als Vorstandschefin des Login-Dienstes Verimi, den sie im Dissenz über die strategische Ausrichtung verließ. Um das mit großen Ambitionen und der Unterstützung einiger DAX-Konzerne gestarteten Anbieter ist es in letzter Zeit ruhig geworden. Marktbeobachter gehen aus, dass Verimi seine hochgesteckten Ziele deutlich verfehlt hat. Springer-CEO Mathias Döpfner, dessen Unternehmen zu den Gründungspartnern von Verimi zählt, hatte das Ausscheiden der ehemaligen Bild-Managerin bei der Daten-Allianz öffentlich bedauert.

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Für Donata Hopfen ist der Schritt zu Boston Consulting kein berufliches Novum. Zum Start ihrer Karriere vor knapp zwei Jahrzehnten hatte sie als Unternehmensberaterin für Accenture gerarbeitet, bevor sie vom Berliner Medienhaus Axel Springer abgeworben worden war. Der Neustart nach einer zehnmonatigen “Denkpause” erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem es für viele Unternehmen in Sachen Digitalisierung aufgrund des deutlich gestiegenen Veränderungsdruck am Markt ans “Eingemachte” geht. Gerüchteweise war Hopfen in jüngerer Vergangenheit immer wieder mit Führungsjobs in verschiedenen Medienhäusern in Verbindung gebracht worden. An Angeboten mangelte es offenbar nicht – nun hat sich die 42-Jährige für einen anderen Weg entschieden.

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